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Ex-Bundesligist Unterhaching setzt auf Torjäger, Vorbereiter und den „verlorenen Sohn“

Den Start in die Restrunde nach der Winterpause hatte sich die SpVgg Unterhaching ganz anders vorgestellt. Gleich zweimal waren die Bayern von einem witterungsbedingten Spielausfall betroffen. Darunter war auch das Spiel beim VfR, das am Mittwoch, 27. Februar, 19 Uhr, nachgeholt wird. Und die drei Partien, die der ehemalige Bundesligist aus Unterhaching in diesem Jahr absolvierte, gingen verloren. Zum ersten Mal in dieser Saison gingen die Süddeutschen damit in drei aufeinanderfolgenden Spielen leer aus.

Vor der „Mini-Krise“ hatte die Mannschaft von SpVgg-Trainer Claus Schromm nur eine einzige Begegnung verloren - am 7. Spieltag beim 0:1 gegen die Würzburger Kickers. Zum Start der Restrunde kamen ein 0:2 beim FC Hansa Rostock sowie ein 1:2 gegen den formstarken SV Wehen Wiesbaden und eine 0:1 Niederlage bei Braunschweig dazu. 

Folgen hatte das Wiesbaden-Spiel für Abwehrspieler und Ex-Aalener Markus Schwabl. Er handelte sich die fünfte Gelbe Karte ein und fehlte damit im Duell bei Eintracht Braunschweig. Zum Aalen-Spiel ist der „verlorene Sohn“ wieder spielberechtigt.

Auf Markus Schwabl trifft der Ausdruck „Verlorener Sohn“ nicht nur sprichwörtlich zu. Nach drei Jahren spielt der 28-jährige Sohn von Ex-Nationalspieler und Präsident „Manni“ Schwabl seit Saisonbeginn wieder für die SpVgg. Schon einmal hatte Markus Schwabl die Hachinger verlassen, fand den Weg aber wieder zurück. Weitere Stationen des Abwehrspielers waren der VfR und 1860 München sowie zuletzt Fleetwood Town (England).

„Ich bin als Mensch gereift“, sagt Markus Schwabl zu seinem Gastspiel auf der Insel. „So eine Auslandserfahrung ist sehr wertvoll. Hinzu kommen die Sprachkenntnisse, die mir keiner nehmen kann. Das Leben in Deutschland ist allerdings organisierter. Auch die Lebensqualität empfinde ich persönlich in München höher.“ Ein Aufstieg würde die Lebensqualität sicher noch einmal anheben. Der ist aber nach den beiden jüngsten Niederlagen zumindest etwas unwahrscheinlicher geworden.

Quelle: MSPW

 


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