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Aus und vorbei: VfR scheitert im Viertelfinale in Ulm

Tiefe Enttäuschung bei Daniel Bernhardt und Co: Der VfR ist im Viertelfinale gestrauchelt.

Das tut richtig weh: Der VfR Aalen ist im Viertelfinale um den DB Regio wfv-Pokal im Elfmeterschießen am Regionalligisten SSV Ulm 1846 Fußball gescheitert und hat damit die Chance auf die DFB-Pokal-Qualifikation vergeben.

Der Pokalabend begann für den VfR denkbar bitter: Bereits in der achten Minute schied Torjäger Matthias Morys mit Verdacht auf Muskelfaserriss im Oberschenkel aus, für ihn kam Gerrit Wegkamp. Ulm versteckte sich keineswegs, war tonangebend. Nach 16 Minuten wurde der Ex-Aalener Steffen Kienle an der Strafraumgrenze freigespielt, Schorr konnte den Schuss aber noch blocken. Neun Minuten später war es erneut Kienle, der den Ball am halbleeren Aalener Kasten vorbei setzte. VfR-Keeper Daniel Bernhardt war kutz vor dem Seitenwechsel gefordert, als er einen Schuss von Morina klasse parierte. Und beim VfR? Da ging nach vorne so gut wie nichts - eine enttäuschende erste Hälfte des Drittligisten. 

Direkt nach Wiederbeginn dann die kalte Dusche. Nach einem schönen Doppelpass netzte Morina aus halblinker Position ein zum 1:0 für die "Spatzen". Nun wuchs der Druck auf die Gäste: Es bedurfte allerdings eines Eigentors von Schindele, um zum Ausgleich zu kommen. Aus eigenem Antrieb gelang der Vollmann-Elf auch weiterhin herzlich wenig - es ging in die Verlängerung. Und in dieser kamen die Aalener in der 115. Minute zur schmeichelhaften 2:1-Führung durch Gerrit Wegkamp. Diese währte aber gerade mal eine Zeigerumdrehung, dann brachte Rathgeber den Regionalligisten zurück ins Spiel - das Donaustadion glich nun einem Tollhaus. 

Im anschließenden Elfmeterschießen präsentierte sich der Underdog nervenstärker und treffsicherer. Campagna und Kammerbauer waren vom Punkt erfolgreich, beim VfR scheiterten Robert Müller und Thomas Geyer an SSV-Keeper Birk. Lediglich Wegkamp verwandelte seinen Strafstoß, dies war aber zu wenig. Rathgeber brachte die Ulmer mit seinem Versuch ins Halbfinale und beendete den Aalener Traum vom DFB-Pokal. 

SSV Ulm 1846 Fußball: Birk - Schmidts, Schindele, Göhlert, Kammerbauer, Reichert, Campagna, Sauter (85. Manolakis), Morina (62. Celiktas), Kienle (79. Graciotti), Braig (46. Rathgeber). 

VfR Aalen: Bernhardt - Traut (114. Rehfeldt), Müller, Geyer, Schorr, Stanese, Preißinger (91. Lämmel), Watanabe (46, Welzmüller), Vasiliadis, Schnellbacher, Morys (8. Wegkamp).

Tore: 1:0 Morina (47.), 1:1 Schindele (Eigentor/61.), 1:2 Wegkamp (115.), 2:2 Rathgeber (117.)

Elfmeterschießen: Campagna, Reichert, Kammerbauer und Rathgeber treffen für Ulm / Wegkamp trifft für Aalen, Geyer und Müller scheitern an Birk.

Gelbe Karten: Campagna, Sauter, Manolakis - Müller, Stanese, Schorr.

Schiedsrichter: Osmanagic (Stuttgart)

Zuschauer: 2078.


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Ergebnis

SSV Ulm
SSV Ulm

6:3

VfR Aalen
VfR Aalen

Aufstellung

SSV Ulm  

SSV Ulm

19 Kevin Birk
3 Michael Schindele
5 Johannes Reichert
14 Tim Göhlert
30 David Kammerbauer
6 Luigi Campagna
15 Marcel Schmidts
17 Volkan Celiktas
24 Georgios Manolakis
7 Luca Graciotti
9 Thomas Rathgeber
 
Auswechselspieler
12 Mustafa Özhitay
2 Tino Bradara
4 Florian Krebs
13 Felix Nierichlo
20 Alper Bagceci
26 Marco Roschmann
8 Enis Küley
29 Mergim Neziri
 
VfR Aalen  

VfR Aalen

1 Daniel Bernhardt
16 Thomas Geyer
18 Robert Müller
23 Patrick Schorr
33 Torben Rehfeldt
6 Rico Preißinger
15 Sebastian Vasiliadis
19 Maximilian Welzmüller
25 Daniel Stanese
13 Gerrit Wegkamp
24 Luca Schnellbacher
 
Auswechselspieler
22 Raif Husic
4 Junya Suzuki
8 Lukas Lämmel
26 Noah Feil
 
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