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Giuseppe Lepore im Gespräch

Seit fünf Monaten hat der VfR Aalen einen neuen Geschäftsführer. Giuseppe Lepore hat das Zepter in der Geschäftsstelle übernommen. Ein Interview zum Rückrundenstart.

Herr Lepore, im Winter hat der VfR Aalen gleich sechs neue Spieler verpflichtet, viele Fans haben sich gewundert wie sich der Verein das leisten kann…

Wir haben unser Budget im Winter nicht erhöht. Wir haben für die Neuverpflichtungen nur Geld verwendet, das wir freigeschaffen haben.

Es gab zudem schon viele Vertragsverlängerungen von Spielern und auch dem Trainerteam.

Wir wollten hier früh Klarheit schaffen. Mit der Verlängerung von unserem Cheftrainer und Sportlichen Leiter Roland Seitz haben wir gezeigt, dass wir auf Kontinuität setzen. Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit des Trainerteams. Zudem haben wir schon jetzt ein Grundgerüst in der Mannschaft für das nächste Jahr. Jetzt können wir daran arbeiten, die Mannschaft zu komplettieren und sie weiter zu entwickeln.

Welche sportlichen Ziele hat der Verein?

Kurzfristig heißt es jetzt – und dies hat ganz klar oberste Priorität – den Klassenerhalt sicherzustellen. Danach wollen wir uns in der Regionalliga Südwest weiter stabilisieren, die nächsten Schritte in der Entwicklung unserer Mannschaft gehen. Mittelfristig haben wir uns das Ziel gesetzt, wieder in die 3.Liga aufzusteigen.

Welche Ziele gibt es Abseits des Platzes?

Wir wollen mehr Nähe schaffen. Die Fans, die Mannschaft und die Aalener müssen ein Team werden. Der erste Schritt dazu war die Eröffnung des neuen Fan-Treffs in der Ostalb-Arena, der an den Heimspieltagen geöffnet haben wird. Wir arbeiten gerade unter anderem aber auch an einem neuen Angebot für unsere Mitglieder. Dies werden wir genau durchdenken, es dann vorstellen und umsetzen.

Der Verein feiert im nächsten Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Laufen dazu schon die Planungen?

Wir arbeiten hier sehr eng mit der Hochschule Aalen zusammen. Wir planen für unser Jubiläum gemeinsam mehrere Aktionen. Ich bin sehr glücklich, dass uns die Hochschule hier unterstützt. Ich würde mir wünschen, dass wir mit der Hochschule eine langfristig ausgelegte Kooperation eingehen können.

Welches Thema hat bei Ihnen aktuell die höchste Priorität?

Wir wollen den Bürgern, der Stadt, den Institutionen, den kulturellen Einrichtungen, der Region Ostalbkreis in seiner Vielfalt als Aushängeschild dienen und diese nach außen präsentieren.

Was genau meinen Sie?

Dazu gehört das Thema Sponsoring. Ich suche das Gespräch mit unseren Sponsoren, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich will einfach wissen, wo liegen die Interessen, was gefällt unseren Sponsoren und in welchen Bereichen können wir uns noch verbessern.

Ein Ziel ist es auch, neue Partner zu finden.

Genau. Es geht auch darum, zusätzliche Sponsoren, neue Partner zu finden. Jedes Unternehmen ist bei uns willkommen, egal in welchem Umfang wir dadurch Unterstützung erfahren und als Aushängeschild der Region Ostalbkreis dienen können. Wir sprechen auch Unternehmen an, die nie oder bislang nur wenig Berührungspunkte zum VfR Aalen hatten. Wir wollen bürgernah und authentisch sein, die Bürger Aalens und die Region mitnehmen.

Wie sehen Sie aktuell den Jugendbereich des VfR Aalen?

Die Jugendarbeit ist für uns sehr wichtig. Wir werden auch in der Zukunft Jugendspieler für die erste Mannschaft brauchen. Spieler aus der Region im Profikader zu haben, ist sehr wichtig für die Identifikation der Fans mit der Mannschaft.

Matthias Klocker


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