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Den Aufstiegskandidaten erneut ärgern

Maximilian Welzmüller war der Mann des Tages im Hinspiel: Kurz vor dem Schlusspfiff traf er aus 30 Metern zum 1:0-Sieg.

Es ist die zweitweiteste Auswärtsreise der Saison: Knapp 740 Kilometer legt der VfR Aalen am Freitag zurück, um am Samstag (14 Uhr, live im NDR-Fernsehen) im Auswärtsspiel bei Holstein Kiel anzutreten.

Um das große Ziel Zweitliga-Aufstieg in dieser Saison zu erreichen, hat die KSV Holstein in der Winterpause den Kader nochmals kräftig nachgebessert. Mit Azemi, Duksch, Gerezgiher und Lenz kamen gleich vier Neue, die bereits Zweit- und teils sogar Erstligaerfahrung mit an die Förde bringen. "Sie haben eine gute Balance an Investitionen in Steine und Beine gefunden, der Verein hat großes Potenzial. Ich bin mir sicher, dass Holstein in den nächsten beiden Jahren den Sprung in die 2. Liga schaffen wird", so VfR-Cheftrainer Peter Vollmann über seinen Ex-Club. "

Obwohl die Zielsetzungen und finanziellen Möglichkeiten beider Clubs völlig unterschiedlich sind, gelang es den Aalenern im Hinspiel, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Kurz vor Schluss traf Maximilian Welzmüller mit einem Hammer aus 30 Metern zum 1:0-Sieg und verwandelte die Scholz Arena damals in ein Tollhaus. Nach dem 1:1-Remis zum Rückrundenauftakt wird der VfR auch an der Förde alles in die Waagschale werfen, um etwas Zählbares mitzunehmen.

Mit Gerrit Wegkamp, der in der Schlussphase gegen Wehen Wiesbaden umgeknickt war und Matthias Morys (Schmerzen an der Ferse) drohen gleich zwei Aalener Offensivakteure auszufallen. "Wir müssen diese Personalien noch abwarten, deshalb kann ich zur Aufstellung noch nichts Näheres sagen. Man hat aber gesehen, dass wir in der ersten Hälfte gegen Wehen Wiesbaden kein gutes Spiel gemacht haben. Die Spieler, die nach der Pause gekommen sind, haben ihre Sache gut gemacht", so Vollmann.

 

 

Die Pressekonferenz mit Peter Vollmann


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