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SV Wehen Wiesbaden - VfR Aalen |
28.01.12 |
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Dreierpack von Lechleiter besiegelt Sieg in Wiesbaden
Der VfR Aalen hat sich durch den 3:1-Sieg beim SV Wehen Wiesbaden in der Spitzengruppe der 3. Liga behauptet.
Mann des Tages war Robert Lechleiter, der seine Saisontore zehn, elf und zwölf markierte.
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Dreierpack von Lechleiter besiegelt Sieg in Wiesbaden
Der VfR Aalen hat sich durch den 3:1-Sieg beim SV Wehen Wiesbaden in der Spitzengruppe der 3. Liga behauptet.
Mann des Tages war Robert Lechleiter, der seine Saisontore zehn, elf und zwölf markierte.
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"Irgendwie treffe ich gegen Wehen Wiesbaden besonders gerne," schmunzelte der Matchwinner nach Spielende. Zuvor musste Aalens "Torminator" auf den Zaun, um die obligatorische "Humba" anzustimmen, mit der Mannschaft und die 120 mitgereisten Fans den Auswärtserfolg feierten.
Eine gewisse Parallelität der Ereignisse zum Heimspiel gegen Bielefeld war nicht zu verkennen. Erneut geriet die Hasenhüttl-Elf nach einer Standardsituation früh in Rückstand, um dann selbst drei Treffer nachzulegen. Zu Beginn bestimmten die Platzherren das Geschehen. Beim 1:0 stand Angreifer Bouhaddouz genau da, wo ein Angreifer stehen muss. Herzigs Kopfball prallte vom Pfosten ab und Bouhaddouz drückte ihn über die Linie. Auch in der Folgezeit hatte der SVWW gute Möglichkeiten, den Vorsprung zu erhöhen. Wesentlich kaltschnäuziger präsentierten sich da die Aalener. Lechleiter setzte sich nach Vorarbeit von Bergheim nach 22 Minuten clever im Strafraum durch und ließ Keeper Gurski bei seinem platzierten Schuss in die Ecke keine Chance.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Das Team von Gino Lettieri hatte das 2:1 auf dem Fuß, die Tore aber markierten die Gäste. Beim 2:1 profitierte Torschütze Lechleiter von einer hervorragenden Vorlage von Sascha Traut, das 3:1 machte er dann ganz abgezockt und hob das Leder nach Traumpass von Grech aus vollem Lauf über den herauseilenden Gurski. Wieder einmal stellte der VfR seine tolle Moral eindrucksvoll unter Beweis und hat vor den Spitzenspielen gegen Regensburg und Sandhausen weiteres Selbstvertrauen getankt.
Stimmen der Trainer
Gino Lettieri (SV Wehen Wiesbaden): "Wir konnten in der ersten Halbzeit viel Druck entfachen und sind verdient in Führung gegangen, hätten aber die Führung ausbauen müssen. Hätte heute jeder meiner Spieler so geackert wie Hübner und Nagy, hätten wir das Spiel sicherlich nicht verloren. Es bringt nichts, nur guten Fußball zu spielen, aber die Tore nicht zu machen. Lechleiter hat uns letztes Jahr hier schon abgeschossen, im Hinspiel und nun schon wieder - das ist natürlich sehr bitter, wenn man einen Mann nicht in den Griff bekommt."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wir können mit dem Ergebnis heute absolut zufrieden sein. Vor dem Spiel hat mein Kollege gesagt, dass wir eine Mannschaft sind, die keinen tollen Fußball spielt. Ich weiß nicht, was toller Fußball ist, aber ich weiß, was erfolgreicher Fußball ist. Nämlich das, was wir momentan präsentieren. Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die uns vor einige Probleme gestellt hat. Speziell mit der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht zufrieden. Wir waren in den Zweikämpfen nicht so präsent, wie wir uns das vorgestellt haben. Nach dem Wechsel waren wir dann einige Male in der Lage, schnelle Gegenstöße zu fahren. Robert hat das heute perfekt gemacht. Drei Chancen, drei Tore - von solch einer Effektivität kannst du auswärts eigentlich nur träumen."
SV Wehen Wiesbaden: Gurski - Ledgerwood, Herzig, Lanzaat, Nagy, Hübner, Ivana (64. Wohlfahrt), Christ (72. Hjelm), Book (64. Salem), Janjic, Bouhaddouz.
VfR Aalen:Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Haller (74. Valentini), Grech, Dausch, Lechleiter, Bergheim (51. Sauter).
Tore: 1:0 Bouhaddouz (13.), 1:1, 1:2 und 1:3 Lechleiter (22./61./79).
Gelbe Karte: Nagy.
Schiedsrichter: Schriever (Dorum).
Zuschauer: 2449.
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VfR Aalen - Arminia Bielefeld |
21.01.12 |
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VfR Aalen begeistert die Fans beim 3:1-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld |
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Es war ein fesselndes Drittligaspiel, das die 3251 Zuschauer in der Scholz-Arena erlebten: Zur Einweihung der neuen Fantribüne bekamen die VfR-Anhänger einen 3:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld serviert und feierten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen.
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VfR Aalen begeistert die Fans beim 3:1-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld |
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Es war ein fesselndes Drittligaspiel, das die 3251 Zuschauer in der Scholz-Arena erlebten: Zur Einweihung der neuen Fantribüne bekamen die VfR-Anhänger einen 3:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld serviert und feierten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen.
Dass überhaupt gespielt werden konnte, war dem tatkräftigen Einsatz vieler VfR-Fans, der U23 sowie den Helfern der Stadt Aalen zu verdanken, die den Platz, Zufahrtswege und Zuschauerränge in einer großen Räumaktion vom Neuschnee befreiten. Auch VfR-Sportdirektor Markus Schupp, Co-Trainer Michael Schiele und Mitarbeiter der Arminia griffen zur Schneeschaufel, so dass Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus grünes Licht für den Anpfiff geben konnte.
Vor dem Anpfiff präsentierten die Fans auf der neuen Stehtribüne eine tolle Choreographie. Den besseren Start allerdings erwischte die Arminia, die durch den Kopfballtreffer durch Fabian Klos nach einer Ecke bereits in der elften Minute in Führung gingen. Der VfR jedoch behielt die Ruhe und erspielte sich fortan Torchance um Torchance. Angetrieben vom begeisterten Publikum legten die Aalener einen furiosen Auftritt auf den Rasen, scheiterten aber ein ums andere Mal am bärenstarken Arminen-Keeper Ortega, der unter anderem einen Fallrückzieher von VfR-Neuzugang Cidimar und einen Gewaltschuss von Traut aus der Distanz entschärfte.
Kurz vor der Pause fiel dann doch noch der längst überfällige Ausgleich. Cidimar krönte ein gutes Pflichtspiel-Debüt im VfR-Trikot mit einem Kopfballtor zum 1:1.
Auch nach dem Seitenwechsel erlebten die 3251 Zuschauer in der Scholz-Arena ein VfR-Team, dass den Gegner sofort unter Druck setzte. Ausgerechnet der bis dato so starke Ortega spielte Martin Dausch den Ball in die Beine, der schaltete blitzschnell und überwand den Bielefelder Keeper mit einem tollen Heber - 2:1. Die Gäste konnten nach vorne kaum noch Akzente setzen. Robert Lechleiter war es dann vorbehalten, mit seinem neunten Saisontreffer den Sack zuzumachen.
Der VfR ist nach diesem Erfolg und den Ergebnissen der Konkurrenz auf den Relegationsplatz vorgerückt und will die starke Leistung am kommenden Wochenende in Wiesbaden bestätigen.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl: "Ich möchte mich zu allererst bei unseren Fans bedanken, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Partie heute überhaupt stattfinden konnte. Es ist natürlich sehr erfreulich, dass die Mannschaft mit diesem Sieg einiges zurück geben konnte. Für die Moral der Truppe gibt es heute eine Eins mit Sternchen. Man hat deutlich gesehen, welch toller Teamgeist bei uns vorherrscht. Wir hatten im Vorfeld großen Respekt vor der Arminia und wussten, dass wir eine starke Leistung brauchen würden, um die drei Punkte im Stadion zu halten."
Stefan Krämer (Arminia Bielefeld): "Glückwunsch an den VfR zu einem verdienten Sieg. Leider hat uns die frühe Führung nicht die erhoffte Sicherheit gegeben. Stefan Ortega Moreno hatten wir es zu verdanken, dass wir nicht schon zur Pause in Rückstand lagen. Dass ihm dann der Fehler vor dem 1:2 unterläuft, ist die Tragik des Spiels. Danach waren wir nicht mehr zwingend genug."
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Kister, Mössmer, Traut, Hofmann, Haller, Grech, Dausch (84. Valentini), Lechleiter (78. Sauter), Cidimar (78. Bergheim).
Arminia Bielefeld:Ortega Moreno - Schuler (67. Schönfeld), Riemer, Hübener, Schütz, Klos, Rzatkowski, Rahn (67. Jerat), Hornig, Agyemang (67. Heithölter), Krük.
Tore: 0:1 Klos (11.), 1:1 Cidimar (41.), 2:1 Dausch (48.), 3:1 Lechleiter (69.).
Gelbe Karten: Haller, Bergheim - Schuler, Krük.
Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Hannover).
Zuschauer: 3251.
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VfL Osnabrück - VfR Aalen |
03.12.11 |
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Torloses Remis in Osnabrück: VfR Aalen bleibt auswärts erfolgreich |
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Der VfR Aalen bleibt auf fremdem Platz in der Erfolgsspur: Bei Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück sicherte sich das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl nach zuletzt drei Auswärtssiegen in Folge ein torloses Remis.
"Wir sind auch heute in der Deckung wieder sehr kompakt gestanden und haben einmal mehr zu Null gespielt," zeigte sich Aalens Coach mit dem Punktgewinn zufrieden und lobte das starke Schiedsrichtergespann um Karl Valentin. "Die Unparteiischen haben eine sehr gute Leistung abgeliefert und sind bei diesen schwierigen Platzverhältnissen ohne gelbe Karte ausgekommen."
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Torloses Remis in Osnabrück: VfR Aalen bleibt auswärts erfolgreich |
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Der VfR Aalen bleibt auf fremdem Platz in der Erfolgsspur: Bei Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück sicherte sich das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl nach zuletzt drei Auswärtssiegen in Folge ein torloses Remis.
"Wir sind auch heute in der Deckung wieder sehr kompakt gestanden und haben einmal mehr zu Null gespielt," zeigte sich Aalens Coach mit dem Punktgewinn zufrieden und lobte das starke Schiedsrichtergespann um Karl Valentin. "Die Unparteiischen haben eine sehr gute Leistung abgeliefert und sind bei diesen schwierigen Platzverhältnissen ohne gelbe Karte ausgekommen."
In der Tat zeigte der VfR vor 7200 lautstarken Zuschauern in der osnatel-Arena eine konzentrierte Vorstellung. Beide Teams belauerten sich im ersten Durchgang bei widrigen Bedingungen und starken Regen über weite Strecken. Martin Dausch hatte die erste Chance für den VfR auf dem Fuß, doch sein Freistoß flog knapp am Tor vorbei. Im Eckenverhältnis hatten die Platzherren zwar klar die Nase vorn, dennoch ging es torlos in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel legte Osnabrück dann etwas zu und kam durch Budak zu einer hervorragenden Einschussmöglichkeit, aber Daniel Bernhardt parierte in toller Manier. Sieben Minuten vor dem Ende mussten die Gäste nochmals tief durchatmen, als Hansen nur knapp neben das Tor zielte. Ansonsten stand die VfR-Defensive sicher und ließ nur wenige Möglichkeiten zu, so dass der VfR mit dem Punktgewinn sehr gut leben kann.
VfL Osnabrück: Riemann - Riedel, Hudec, Mauersberger, Salger, Costa, Fischer (63. Latkowski), Glockner (63. Budak), Hansen, Kampl, Kotuljac (74. Wegkamp).
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Grech, Dausch (60. Barg), Haller, Lechleiter (79. Weiß), Bergheim (90. Herröder).
Tore: Fehlanzeige.
Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen).
Zuschauer: 7200.
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VfR Aalen - VfB Stuttgart II |
26.11.11 |
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Packendes Schwabenderby endet ohne Sieger
Der VfR Aalen war im Schwabenderby gegen den VfB Stuttgart II ganz dicht dran am Sieg, musste sich nach einem Sonntagsschuss von Holzhauser kurz vor Schluss aber doch mit einem Punkt zufrieden geben.
In einem waren sich die 3541 Zuschauer in der Scholz-Arena aber einig: Es war ein packender und hochklassiger Lokalfight, den das hervorragende Schiedsrichtergespann um Florian Steuer jederzeit im Griff hatte.
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Packendes Schwabenderby endet ohne Sieger
Der VfR Aalen war im Schwabenderby gegen den VfB Stuttgart II ganz dicht dran am Sieg, musste sich nach einem Sonntagsschuss von Holzhauser kurz vor Schluss aber doch mit einem Punkt zufrieden geben.
In einem waren sich die 3541 Zuschauer in der Scholz-Arena aber einig: Es war ein packender und hochklassiger Lokalfight, den das hervorragende Schiedsrichtergespann um Florian Steuer jederzeit im Griff hatte.
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VfR-Coach Ralph Hasenhüttl war nach dem Schlusspfiff zwiegespalten. Zum einen wurmte ihn der späte Gegentreffer zum Ausgleich, zum anderen war er stolz auf die gezeigte Leistung. "Dass ein Österreicher mit links gut schießen kann, ist ja bekannt. Das hätte mir Holzhauser heute nicht extra beweisen müssen," fügte Aalens Trainer bei der Pressekonferenz mit einem leichten Schmunzeln an.
In der Anfangsphase hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel, aber wie schon in Bremen lauerten die Platzherren auf ihre Chance und schlugen dann eiskalt zu. In der 34. Minute ließ der Ex-Stuttgarter Martin Dausch VfB-Keeper Wieszt mit einem trockenen Schuss keine Chance. Der Jubel war noch nicht recht verhallt, da scheiterte Sascha Traut an der Latte. Besser machte es Robert Lechleiter, der in einen Distanzschuss von Thorsten Schulz spritzte und den Ball zum 2:0 über die Linie drückte. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt kurz vor dem Seitenwechsel traf Holzhauser mit einer sehenswerten Volleyabnahme zum 1:2.
In einem hochspannenden zweiten Durchgang erarbeiteten sich beide Teams gute Chancen. Die Aalener verpassten es bei zwei guten Konterchancen, die Entscheidung herbeizuführen. So mussten die Gastgeber doch noch die bittere Pille schlucken. Mit einem Sontagsschuss Marke Tor des Monats sicherte erneut Holzhauser einen Punkt für die VfB-Reserve.
Dennoch gab es nach Schlusspfiff großen Applaus für eine hervorragende Leistung des VfR Aalen, der nun am kommenden Wochenende beim VfL Osnabrück ran muss.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Kister, Mössmer, Traut, Hofmann, Dausch (90. Barg), Grech, Haller, Lechleiter (70. Weiß), Bergheim (90. Herröder).
VfB Stuttgart II: Wieszt - Lang, Rüdiger, Vier (46. Karatas), Vecchione, Röcker, Benyamina (67. Breier), Holzhauser, Rathgeb, Janzer (81. Aschauer), Hemlein.
Tore: 1:0 Dausch (34.), 2:0 Lechleiter (37.), 2:1 Holzhauser (44.), 2:2 Holzhauser (87.).
Gelbe Karten: Bergheim - Rüdiger, Holzhauser, Hemlein.
Schiedsrichter: Steuer (Menden).
Zuschauer: 3541.
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SV Werder Bremen II - VfR Aalen |
19.11.11 |
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4:0 - VfR Aalen feiert Torfestival an der Weser
Trotz einiger Ausfälle feierte der VfR Aalen einen hochverdienten 4:0-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen II. Lechleiter, Haller, Dausch und Bergheim erzielten die Treffer für den VfR.
Es war der dritte Auswärtssieg in Folge für die Aalener, die sich nun auf Rang fünf der Tabelle vorgeschoben haben.
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4:0 - VfR Aalen feiert Torfestival an der Weser
Trotz einiger Ausfälle feierte der VfR Aalen einen hochverdienten 4:0-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen II. Lechleiter, Haller, Dausch und Bergheim erzielten die Treffer für den VfR.
Es war der dritte Auswärtssieg in Folge für die Aalener, die sich nun auf Rang fünf der Tabelle vorgeschoben haben.
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Ohne Valentini, Barg, Sauter und Schulz musste der VfR bei den zuletzt sehr starken Bremern antreten. In der Anfangsphase hatten die Gäste Glück, als ein Freistoß der Platzherren an die Latte flog. Es sollte die einzig nennenswerte Chance des SVW bleiben.
Die Hasenhüttl-Schützlinge wiederum nutzten ihre Möglichkeiten an diesem Nachmittag eiskalt. Robert Lechleiter eröffnete den Torreigen nach 23 Minuten mit einem fulminanten Schuss unter den Querbalken des Bremer Gehäuses. Ganze fünf Minuten später schickte Dausch mit einem genialen Pass Marco Haller auf die Reise, dieser schob freistehend vor Vander locker ein zum 2:0.
Werder war geschockt, doch es sollte im zweiten Durchgang noch schlimmer kommen. Dausch und Bergheim erhöhten auf 4:0 für die Aalener, die sogar noch die Riesenchance auf den fünften Treffer hatten, doch Robert Lechleiter scheiterte vom Elfmeterpunkt. Dies war an diesem Nachmittag aber leicht zu verschmerzen.
Aalen hat sich durch diesen Erfolg auf Rang fünf geschoben und empfängt am kommenden Samstag (14 Uhr) den VfB Stuttgart II zum Topspiel in der Scholz-Arena.
SV Werder Bremen II: Vander - Hahn, Füllkrug, Nagel, Kroos, Grashoff, Trybull (57. Schön), Hartherz, Trinks (72. Ayik), Thy, Schoppenhauer.
VfR Aalen: Bernhardt - Ruiz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Haller, Grech, Dausch (88. Herröder), Bergheim (80. Weiß), Lechleiter.
Tore: 0:1 Lechleiter (23.), 0:2 Haller (28.), 0:3 Dausch (62./Foulelfmeter), 0:4 Bergheim (73.)
Gelb-Rot: Schoppenhauer (Bremen/60.).
Schiedsrichter: Brand (Gerolzhofen).
Zuschauer: 380.
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FC Carl Zeiss Jena - VfR Aalen |
29.10.11 |
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Tolle Moral: VfR dreht Partie in Jena und holt 3:2-Sieg
Solch packende Partien erlebt man in einer Saison nicht allzu oft: Mit einer tollen kämpferischen Moral und zwei blitzsauber herausgespielten Toren von Robert Lechleiter drehte der VfR Aalen einen 1:2-Rückstand in Jena noch in einen 3:2-Erfolg.
Mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge hat sich das Hasenhüttl-Team auf Rang sieben vorgearbeitet und liegt nur noch einen Zähler hinter den Aufstiegsrängen.
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Tolle Moral: VfR dreht Partie in Jena und holt 3:2-Sieg
Solch packende Partien erlebt man in einer Saison nicht allzu oft: Mit einer tollen kämpferischen Moral und zwei blitzsauber herausgespielten Toren von Robert Lechleiter drehte der VfR Aalen einen 1:2-Rückstand in Jena noch in einen 3:2-Erfolg.
Mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge hat sich das Hasenhüttl-Team auf Rang sieben vorgearbeitet und liegt nur noch einen Zähler hinter den Aufstiegsrängen.
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Die rund 70 mitgereisten VfR-Anhänger feierten ihre Mannschaft noch lange nach Spielende. Auch sie hatten in den 90 Minuten zuvor eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt. Bereits nach zwei Minuten hatten die Platzherren die erste Möglichkeit, aber Pichinots Schuss konnte der sichere VfR-Keeper Daniel Bernhardt entschärfen. Die größte Chance der ersten Hälfte hatten dann ebenfalls die Einheimischen, als Miatke zunächst am Aalener Keeper scheiterte, Lindemann den Ball an den Kopf von Bernhardt schoss und Siefkes den erneuten Abpraller aus kurzer Entfernung neben den Pfosten setzte.
Aber auch der VfR setzte durchaus seine Nadelstiche nach vorne: Robert Lechleiters Schuss flog an das hintere Torgestänge, Thorsten Schulz und Marco Calamita prüften Jenas Torhüter Berbig aus spitzem Winkel. Pech hatten die Aalener, als die Unparteiischen kurz vor dem Seitenwechsel einen klaren Ellbogencheck von Voigt gegen Sascha Traut im Strafraum nicht ahndeten und der fällige Elfmeter verwehrt blieb.
Nach der Pause nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. In der 48. Minute ertönte plötzlich ein Pfiff durch das Stadion, und kein Aalener wusste, warum. Kisters Arm befand sich hinter dem Rücken und wurde angeköpft - eine sehr fragwürdige Elfmeter-Entscheidung. Jan Simak nahm das Geschenk dennoch dankbar an und verwandelte zur Jenaer Führung. Diese hielt allerdings nur sieben Minuten: Dann antizipierte der wieder einmal sehr lauffreudige Youngster Fabian Weiß einen abgefälschten Schuss im Strafraum der Gastgeber und schoss volley ein zum 1:1. Der Torjubel war noch nicht recht verhallt, da gab es auf der Gegenseite erneut einen Strafstoß. Wieder trat Simak an, wieder zielte er in die gleiche Ecke, wieder war es ein Treffer für Carl Zeiss. Mitten in diese kurze Schockstarre hätten die Weber-Schützlinge fast das 3:1 markiert, aber Daniel Bernhardt bewahrte seine Mannschaft mit einem starken Reflex vor dem dritten Gegentreffer.
Aalen war nun durch diese zwei Nackenschläge richtig angestachelt und übernahm fortan das Kommando. Der eingewechselte Enrico Valentini tankte sich nach 73 Minuten schön über links durch, brachte das Leder in den Rücken der Abwehr, wo Robert Lechleiter den Hammer auspackte und unhaltbar für Berbig zum 2:2 einschoss. Jeder im Stadion spürte: Die Begegnung stand nun auf der Kippe. Und so kam es auch. Nur zwei Zeigerumdrehungen später ließ Christoph Sauter gleich mehrere Gegenspieler ins Leere laufen, hatte das Auge fpr Nebenmann Lechleiter und dieser musste das Leder nur noch über die Linie drücken. 3:2 für Aalen - die Partie war endgültig gedreht.
Stimmen der Trainer
Heiko Weber (FC Carl Zeiss Jena): "In der ersten halben Stunde haben wir den Fußball gespielt, den wir zeigen wollten. Leider konnten wir aus den Chancen kein Kapital schlagen. Danach gehen wir zwei Mal in Führung und haben die große Möglichkeit zum 3:1. Stattdessen fangen wir uns noch zwei Gegentreffer. Diese Niederlage tut sehr weh, weil viele in der Mannschaft heute gefightet haben und Fußball spielen wollten. Unsere Ausbeute ist aber miserabel."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Das war heute eine sehr intensive Partie. Jena hat stark gefightet und uns das Leben im ersten Durchgang sehr schwer gemacht. Da haben wir oftmals die Außenpositionen nicht zubekommen. Meine Mannschaft ließ sich auch durch die Rückschläge nicht aus der Bahn werfen und hat gezeigt, dass sie über starke Moral und eine tolle Physis verfügt. Wir haben unsere Chancen in der Offensive gesucht und die Tore zu wichtigen Zeitpunkten gemacht. Es war die erwartet schwere Aufgabe in Jena."
FC Carl Zeiss Jena: Berbig - Voigt, Zickert, Landeka, Eckardt, Siefkes (75. Grüneberg), Lindemann (79. Hähnge), Maul, Simak (64. Jovanovic), Miatke, Pichinot.
VfR Aalen: Bernhardt - Schultz, Kister, Mössmer, Traut, Marz (64. Valentini), Barg, Lechleiter, Grech, Weiß (86. Haller), Calamita (67. Sauter).
Tore: 1:0 Simak (48./Handelfmeter), 1:1 Weiß (57.), 2:1 Simak (59. Foulelfmeter), 2:2 Lechleiter (73.), 2:3 Lechleiter (75.).
Gelbe Karten: Hähnge - Kister.
Schiedsrichter: Schmickartz (Berlin).
Zuschauer: 4350.
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VfR Aalen - RW Oberhausen |
22.10.11 |
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Torloses Heimremis gegen Rot-Weiß Oberhausen
Der VfR Aalen hat mit einem 0:0 gegen Rot-Weiß Oberhausen seine weiße Heimweste gewahrt, aber eine bessere Ausgangslage in der Tabelle verpasst.
Die Hasenhüttl-Elf konnte dabei auch eine Überzahl in der Schlussphase nach Platzverweis gegen die Gäste nicht nutzen.
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Chemnitzer FC - VfR Aalen |
15.10.11 |
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Haller mit Köpfchen: VfR gewinnt in Chemnitz mit 1:0
Der VfR Aalen hat sich beim heimstarken Chemnitzer FC den zweiten Auswärtssieg der Saison gesichert.
Das Tor des Tages markierte Marco Haller in der 54. Minute per Kopf nach toller Flanke von Sascha Traut. Nach über zwei Monaten gab es endlich wieder einen Dreier in der Fremde.
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Haller mit Köpfchen: VfR gewinnt in Chemnitz mit 1:0
Der VfR Aalen hat sich beim heimstarken Chemnitzer FC den zweiten Auswärtssieg der Saison gesichert.
Das Tor des Tages markierte Marco Haller in der 54. Minute per Kopf nach toller Flanke von Sascha Traut. Nach über zwei Monaten gab es endlich wieder einen Dreier in der Fremde.
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Allerdings benötigten die Gäste im Stadion an der Gellertstraße 45 Minuten, um in Fahrt zu kommen. Im ersten Durchgang hatten die Platzherren ein Übergewicht und präsentierten sich in den Zweikämpfen wacher und präsenter. Gefährlich war der CFC vor allem durch Distanzschüsse, aber der VfR hielt sich schadlos.
Im zweiten Durchgang dann ein anderes Bild: Aalen war plötzlich die dominierende Mannschaft und ließ nur noch ganz wenig zu. In der 54. Minute belohnten sich die Gäste selbst: Sascha Traut ging bis zur Grundlinie durch und brachte eine mustergültige Flanke auf den völlig freistehenden Marco Haller, der nur noch zu seinem ersten Saisontreffer einzunicken brauchte.
Ein Genickschlag für Chemnitz, von dem sich die Schädlich-Elf nicht mehr erholen sollte. Aalen machte die Räume geschickt eng und stand in der Defensive kompakt. Zwar versuchten die Gastgeber in der Schlussphase nochmals alles, aber die Aalener brachten den Sieg über die Zeit.
Stimmen der Trainer
Gerd Schädlich (Chemnitzer FC): "In der ersten Hälfte haben wir es recht ordentlich gemacht und eigentlich nichts zugelassen. Wie schon zuletzt hat uns bei unseren Chancen die letzte Konsequenz gefehlt. Das 0:1 war dann der Knackpunkt. Meine Mannschaft hat 15 Minuten gebraucht, um sich von diesem Schock zu erholen. Wir haben dann hinten raus nochmals alles versucht, es hat aber nicht gereicht, um zumindest einen Punkt mitzunehmen."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir das erste Aufeinandertreffen zwischen beiden Vereinen für uns entscheiden konnten. In der ersten Hälfte hatten wir keinen Zugriff auf das Spiel, dort war Chemnitz viel wacher als wir. Nach dem Wechsel konnten wir durch die Umstellung auf das 4-4-2-System mehr Druck aufbauen und dann auch den entscheidenden Treffer setzen."
Chemnitzer FC: Pentke - Stenzel, Wachsmuth, Wilke, Trehkopf (73. Birk), Sträßer, Hörnig, Garbuschewski, Tüting (80. Peßolat), Schlosser, Henning (80. Bankert).
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Haller, Grech, Weiß (82. Valentini), Bergheim (89. Herröder), Sauter (74. Calamita).
Tor: 0:1 Haller (54.)
Gelbe Karten: Sträßer, Hörnig - Kister, Hofmann, Schulz, Bernhardt.
Schiedsrichter: Gerach (Landau).
Zuschauer: 4700.
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VfR Aalen - SpVgg Unterhaching |
01.10.11 |
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Trauts Last-Minute-Treffer beendet die Durststrecke
Nach fünf sieglosen Spielen hat der VfR Aalen endlich wieder dreifach gepunktet: In der Partie gegen Unterhaching mussten die VfR-Anhänger bis zur 89. Minute zittern, ehe Sascha Traut mit einem trockenen Schuss ins lange Eck den 1:0-Siegtreffer erzielte. Zuvor war Kapitän Leandro Grech vom Elfmeterpunkt gescheitert. "Das war ein ganz wichtiger Sieg," schnaufte Aalens Coach Ralph Hasenhüttl nach Spielende durch.
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Trauts Last-Minute-Treffer beendet die Durststrecke
Nach fünf sieglosen Spielen hat der VfR Aalen endlich wieder dreifach gepunktet: In der Partie gegen Unterhaching mussten die VfR-Anhänger bis zur 89. Minute zittern, ehe Sascha Traut mit einem trockenen Schuss ins lange Eck den 1:0-Siegtreffer erzielte. Zuvor war Kapitän Leandro Grech vom Elfmeterpunkt gescheitert. "Das war ein ganz wichtiger Sieg," schnaufte Aalens Coach Ralph Hasenhüttl nach Spielende durch.
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Es war wieder nichts für schwache Nerven, was der VfR den knapp 2700 Zuschauern in der Scholz-Arena servierte. Mit einer Veränderung in der Startelf - Valentini kam für den verletzten Dausch (Muskelfaserriss) - begannen die Hausherren gegen die so stark gestarteten Hachinger.
Wie schon in Offenbach nahm der VfR-Express schnell Fahrt auf und erspielte sich gute Tormöglichkeiten. Kister (27.) und Bergheim wenig später hätten bereits für die Aalener Führung sorgen können, die beste Gelegenheit bot sich aber in der 38. Minute. Valentini brachte den Ball im Strafraum quer, Calamita und Bergheim brachten das Leder aber aus kürzester Distanz nicht über die Linie - es war zum Haare raufen. Die Gäste tauchten zwar nur selten vor Daniel Bernhardt aus, aber durchaus gefährlich. Bei den Chancen von Thiel und Avdic mussten die VfR-Fans durchpusten.
Ebenso nach Wiederbeginn, als Daniel Bernhardt mit einer tollen Fußabwehr gegen den durchgebrochenen Niederlechner klärte. Als alles auf ein torloses Remis hinaus zu laufen schien, tönte der Pfiff des gut leitenden Schiedsrichters Sönder (Kiel) durch die Scholz-Arena. Der eingewechselte Fabian Weiß war im Strafraum zu Fall gebracht worden. Kapitän Leandro Grech schnappte sich das Leder, scheiterte aber ebenso wie Marco Haller in Offenbach vom Elfmeterpunkt. Doch die Aalener steckten nie auf: Mit der letzten Aktion belohnten sich die Hasenhüttl-Schützlinge dann doch noch selbst. Weiß spielte Sascha Traut im Strafraum toll frei, der Verteidiger schlenzte das Leder gekonnt an Riederer vorbei ins lange Eck - 1:0! Der Jubel und die Erleichterung in der Scholz-Arena waren riesengroß. Nach fünf sieglosen Partien hat es endlich wieder mit drei Punkten geklappt. "Es war zwar eine dramatische Schlussphase, aber der Aalener Sieg geht durchaus in Ordnung. Das war einfach zu wenig, was wir heute gezeigt haben," konstatierte Gäste-Coach Heiko Herrlich.
Eine Hiobsbotschaft gab es für die Aalener dennoch: Robert Lechleiter schied bereits früh mit Verdacht auf Muskelfaserriss im Oberschenkel aus.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Haller, Grech, Valentini (62. Ruiz), Lechleiter (18. Calamita/75. Weiß), Bergheim.
SpVgg Unterhaching: Riederer - Schwabl, Ziegler, Vitzthum, Stegmayer, Sternisko, Thiel, Avdic (86. Vollmann), Bigalke, Niederlechner (67. Amachaibou).
Tor: 1:0 Traut (89.).
Gelbe Karte: Hofmann.
Schiedsrichter: Sönder (Kiel).
Zuschauer: 2669.
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Kickers Offenbach - VfR Aalen |
24.09.11 |
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Bestes Auswärtsspiel der Saison, aber keine Punkte
Der VfR Aalen lieferte auf dem Bieberer Berg in Offenbach seine bislang beste Auswärtsleistung in dieser Saison ab, musste am Ende aber wieder ohne Punkte die Heimreise antreten. Die Hasenhüttl-Elf hatte den OFC lange Zeit sehr gut im Griff, versäumte es aber erneut, aus den Chancen mehr Kapital zu schlagen als der Treffer von Kapitän Leandro Grech.
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Bestes Auswärtsspiel der Saison, aber keine Punkte
Der VfR Aalen lieferte auf dem Bieberer Berg in Offenbach seine bislang beste Auswärtsleistung in dieser Saison ab, musste am Ende aber wieder ohne Punkte die Heimreise antreten. Die Hasenhüttl-Elf hatte den OFC lange Zeit sehr gut im Griff, versäumte es aber erneut, aus den Chancen mehr Kapital zu schlagen als der Treffer von Kapitän Leandro Grech.
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Wie so oft in dieser Saison gab es nach Spielende viele Komplimente für einen Klasse-Auftritt des VfR Aalen. "Es war für uns ein glücklicher Sieg gegen eine starke Aalener Mannschaft," musste auch OFC-Coach Arie van Lent die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Aalens Cheftrainer Ralph Hasenhüttl war sichtlich enttäuscht. "Ich weiß gar nicht, was ich meiner Mannschaft heute vorwerfen soll. Sie hat mutig nach vorne agiert und das beste Auswärtsspiel in meiner Amtszeit hingelegt. Leider konnten wir den entscheidenden Treffer nicht setzen. Marco Haller ist über seinen vergebenen Strafstoß selbst am allermeisten enttäuscht."
Am Bieberer Berg begannen die Gäste sehr agil und erspielten sich bereits in der Anfangsphase gute Chancen. Mitten in die Aalener Drangperiode hinein traf Markus Husterer dann aber für den OFC zum 1:0, nachdem die Zuordnung in der Aalener Deckung nicht gepasst hatte. Noch vor der Pause hatte der VfR die Antwort parat, als Leandro Grech Offenbachs Keeper Wulnikowski mit einem sehenswerten Heber aus spitzem Winkel überwand.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich lange Zeit ein Spiel auf ein Tor - nämlich das der Platzherren. Aalen schnürte den OFC in dessen Hälfte ein, es gab kaum Befreiung für die Offenbacher. In der 77. Minute hätten die Gäste die Partie dann komplett drehen können, als Wulnikowski den enteilten Bergheim im Strafraum von den Beinen holte. Der fällige Strafstoß von Marco Haller konnte vom OFC-Torhüter allerdings entschärft werden.
Sieben Minuten vor dem Ende kam es dann knüppeldick für die Hasenhüttl-Elf: Vogler setzte sich im Zweikampf durch ließ Daniel Bernhardt mit einem trockenen Schuss aus vollem Lauf keine Chance - 2:1 für Offenbach. Einmal mehr verpassten es die Aalener, sich für einen hervorragenden Auftritt selbst zu belohnen.
Kickers Offenbach: Wulnikowski - Lamprecht (56. Hickl), Kleineheismann, Husterer, Stein, Mehic (76. Hesse), Bender (67. Schwarz), Vogler, da Costa, Hahn, Testroet.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Dausch (79. Marz), Grech, Haller (86. Barg), Bergheim (86. Calamita), Lechleiter.
Tore: 1:0 Husterer (19.), 1:1 Grech (40.), 2:1 Vogler (83.).
Gelbe Karten: Wulnikowski, Husterer, Hahn - Traut, Dausch.
Schiedsrichter: Dittrich (Bremen).
Besonderes Vorkommnis: Wulnikowski hält Elfmeter von Haller (77.)
Zuschauer: 7226.
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VfR Aalen - 1. FC Heidenheim |
17.09.11 |
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0:0 - Ostwürttembergderby bleibt ohne Tore
Wie schon im Rückspiel der vergangenen Saison endete das Ostwürttembergderby zwischen dem VfR Aalen und dem 1. FC Heidenheim torlos.
Beide Mannschaften hatten vor 8043 Zuschauern in der Scholz-Arena gute Chancen, scheiterten aber entweder an den Torhütern oder an den eigenen Nerven.
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0:0 - Ostwürttembergderby bleibt ohne Tore
Wie schon im Rückspiel der vergangenen Saison endete das Ostwürttembergderby zwischen dem VfR Aalen und dem 1. FC Heidenheim torlos.
Beide Mannschaften hatten vor 8043 Zuschauern in der Scholz-Arena gute Chancen, scheiterten aber entweder an den Torhütern oder an den eigenen Nerven.
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Aalens Coach Ralph Hasenhüttl hatte den Doppeltorschützen aus dem Vorjahresderby, Martin Dausch, für Marco Calamita in die Startelf beordert. Eben jener Dausch hatte dann nach einer Viertelstunde auch die erste Möglichkeit, doch sein Seitfallzieher flog deutlich über das Tor von Frank Lehmann. 8043 Zuschauer in der Scholz-Arena sahen ein faires Derby, in dem Bundesligaschiedsrichter Tobias Welz nur ganz selten eingreifen musste. Für den FCH tauchte Kapitän Tim Göhlert erstmal vor VfR-Keeper Bernhardt auf, sein Kopfball war allerdings nicht präzise genug. Nur kurze Zeit später hatten Aalens Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, als Leandro Grech Robert Lechleiter toll freispielte. Der VfR-Angreifer setzte seinen Schuss aus 15 Metern aber knapp über das Heidenheimer Gehäuse.
Langsam wurde die Partie munterer und Daniel Bernhardt gefragt: Nach einer Ecke köpfte Tausenpfund gefährlich aufs Aalener Tor, aber der VfR-Schlussmann war Herr der Lage und entschärfte die Aktion.
Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Thorsten Schulz die Aalener Führung auf dem Fuß, traf das Leder nach Kopfballverlängerung von Barg am langen Pfosten aber nicht richtig.
Zwischen der 50. und 65. Minute nahm das Derby dann immer mehr Fahrt auf. Richard Weil scheiterte am eigenen Nervenkostüm, als er in guter Schussposition freistehend verzog. Auf der Gegenseite hatte Robert Lechleiter FCH-Torhüter Lehmann bereits umkurvt, doch dieser blieb Sieger und vereitelte die beste Aalener Möglichkeit der Partie mit einem starken Reflex.
Da beide Teams in Sachen Chancenverwertung nicht ihren besten Tag hatten, blieb es am Ende folgerichtig bei der Punkteteilung. Der VfR Aalen bleibt damit in der 3. Liga gegen den 1. FC Heidenheim ungeschlagen und verteidigte gleichzeitig seine Heimserie. In dieser Spielzeit mussten die Hasenhüttl-Schützlinge in der Scholz-Arena noch keine Niederlage hinnehmen.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Kister, Mössmer, Traut, Barg (87. Marz), Hofmann, Dausch, Grech, Haller (80. Bergheim), Lechleiter (85. Calamita).
1. FC Heidenheim: Lehmann - Schilk (46. Bagceci), Göhlert, Tausenpfund, Feistle, Schittenhelm, Sauter, Essig, Weil (85. Bektasi), Sirigu, Heidenfelder (75. Spann).
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten: Lechleiter - Schittenhelm, Sauter.
Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden).
Zuschauer: 8043.
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Wacker Burghausen - VfR Aalen |
27.08.11 |
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0:0 - VfR Aalen entführt einen Punkt aus Burghausen
Mit tollem Kampf und einer spielerisch guten Leistung hat sich der VfR Aalen in Burghausen einen Punkt gesichert. Am Ende hieß es trotz einiger Torchancen auf beiden Seiten 0:0.
Sowohl Burghausen als auch das Team von Ralph Hasenhüttl trafen je ein Mal ins Schwarze, beiden Treffern verweigerte Schiedsrichter Göpferich wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung.
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0:0 - VfR Aalen entführt einen Punkt aus Burghausen
Mit tollem Kampf und einer spielerisch guten Leistung hat sich der VfR Aalen in Burghausen einen Punkt gesichert. Am Ende hieß es trotz einiger Torchancen auf beiden Seiten 0:0.
Sowohl Burghausen als auch das Team von Ralph Hasenhüttl trafen je ein Mal ins Schwarze, beiden Treffern verweigerte Schiedsrichter Göpferich wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung.
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Die Aussage von Wacker-Coach Rudi Bommer in der Pressekonferenz nach der Partie war deutlich: "Wir wussten, dass wir es mit einer spielerisch starken Mannschaft zu tun haben. So ist der VfR Aalen auch aufgetreten."
Das Team von Ralph Hasenhüttl präsentierte sich im Vergleich zur 0:4-Niederlage in Regensburg stark verbessert. In der Startformation hatte der VfR-Coach Marco Calamita für den leicht angeschlagenen Christoph Sauter aufgeboten. Nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Erfurt sollte in der Defensive wieder die Null stehen. Bei widrigen Witterungsverhältnissen kamen die Aalener gut ins Spiel und hatten nach einer guten Viertelstunde die Führung auf dem Fuß. Thorsten Schulz lief aus halblinker Position auf Wacker-Keeper Vollath zu, legte quer zu Robert Lechleiter, doch mit vereinten Kräften klärte die Abwehr der Platzherren diese brenzlige Situation. Auf der Gegenseite versuchte es Eberlein mit einem Heber über Daniel Bernhardt, doch das Leder strich knapp am Pfosten vorbei.
Dann wieder der VfR: Dausch bediente Lechleiter, der gab den Ball clever zurück, doch Martin Dausch brachte den Ball aus acht Metern Torentfernung nicht platziert genug auf das Wacker-Gehäuse, so dass Vollath kären konnte. Auch Kollege Daniel Bernhardt stand unmittelbar vor der Pause nochmals im Blickpunkt, als er einen Mokhtari-Kopfball aus kurzer Distanz entschärfte.
Wermutstropfen für den VfR nach 70 Minuten: Mokhtari grätschte dem eingewechselten Christoph Sauter im Mittelfeld böse von hinten in die Beine. Der Youngster krümmte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden und musste das Feld nur acht Minuten nach seiner Einwechslung wieder verlassen. Sauter wurde noch am Abend untersucht. "Der Knochen hat nichts abbekommen. Ob die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden, wissen wir am Montag," so Sauter.
In der Schlussphase wurde es dann nochmals aufregend: Zunächst schob Adler den Ball für Burghausen ins Netz, doch der Assistent hatte auf Abseits entschieden. Gleiches Bild auf der anderen Seite. Nach einem Schuss von Schulz staubte Calamita ab zum vermeintlichen 1:0, doch auch hier hatten die Unparteiischen eine Abseitsstellung erkannt. Pech hatten die Aalener auch bei einem Pfostenschuss von Martin Dausch, der eine starke Partie ablieferte.
Unterm Strich blieb es beim torlosen Remis. "Ich habe hier in Burghausen glaube ich noch nie etwas Zählbares mitgenommen, insofern können wir mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn sicherlich noch etwas mehr drin gewesen wäre. Das Remis war mehr als verdient," kommentierte Ralph Hasenhüttl den Auftritt seiner Mannschaft.
Wacker Burghausen: Vollath - Chaftar, Cinar, Eberlein (90. Schmidt), Glasner, Adler, Mokhtari, Burkhard, Omodiagbe, Brucia (54. Senesie), Thiel (80. Holz).
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Haller (62.Sauter/70. Valentini), Leandro, Dausch (83. Barg), Lechleiter, Calamita.
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten:Omodiagbe, Mokhtari - Haller, Traut, Lechleiter, Kister.
Schiedsrichter: Göpferich (Bretten-Bauerbach).
Zuschauer: 2500.
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VfR Aalen - Rot-Weiß Erfurt |
20.08.11 |
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2:0 gegen Erfurt: VfR zeigt die richtige Reaktion
Die Reaktion auf die 0:4-Niederlage unter der Woche gegen Regensburg hätte besser kaum ausfallen können: Gegen den FC Rot-Weiß Erfurt holte die Hasenhüttl-Elf einen 2:0-Erfolg.
Die Tore markierten Christoph Sauter und Kapitän Leandro Grech, beide Treffer wurden hervorragend vorbereitet von Robert Lechleiter.
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2:0 gegen Erfurt: VfR zeigt die richtige Reaktion
Die Reaktion auf die 0:4-Niederlage unter der Woche gegen Regensburg hätte besser kaum ausfallen können: Gegen den FC Rot-Weiß Erfurt holte die Hasenhüttl-Elf einen 2:0-Erfolg.
Die Tore markierten Christoph Sauter und Kapitän Leandro Grech, beide Treffer wurden hervorragend vorbereitet von Robert Lechleiter.
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Die gleichen Tugenden wie beim Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden hatte Aalens Coach vor der Partie gefordert. Die kämpferische Komponente sollte auch der lange verletzte Martin Dausch stärken, der in der Startformation stand. Bei schweißtreibenden Temperaturen entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem beide Teams ihre Chancen suchten. Glück hatten die Platzherren in der neunten Minute, als der Ex-Aalener Rudi Zedi freistehend vor Daniel Bernhardt den Ball am Tor vorbei grätschte. Auf der Gegenseite setzte der wieder einmal bärenstarke Robert Lechleiter das erste Ausrufezeichen, als er aus spitzem Winkel abzog und Erfurts Keeper Rickert vor Probleme stellte. In der 29. Minute musste gar das Aluminium retten: VfR-Kapitän Leandro Grech hatte von der Strafraummarkierungen trocken abgezogen und nur den Pfosten getroffen.
Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann noch mehr Fahrt auf. Unmittelbar nach Wiederbeginn kam Erfurts Reichwein aus elf Metern frei zum Schuss, auf der Linie klärte Sascha Traut. Die Gäste reklamierten Handspiel, doch die Fernsehbilder belegten eindeutig, dass Traut mit der Schulter und per Kopf rettete.
Eine hervorragende Kombination führte dann zum 1:0 der Aalener. Haller brachte das Leder zu Lechleiter, der legte super quer auf den heranstürmenden Sauter und der Youngster drückte das Leder durch die Beine von Rickert hinein ins Tor. Die Gastgeber lehnten sich aber nicht etwa zurück, sondern suchten und fanden die frühe Vorentscheidung. Und wieder stand der unermüdliche Robert Lechleiter im Blickpunkt des Geschehens. Im Strafraum narrte er gleich zwei Erfurter, ging durch bis zur Grundlinie und sah Kapitän Leandro Grech, der am kurzen Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste - 2:0.
Fast hätte Lechleiter seine Leistung noch mit einem eigenen Treffer gekrönt. Nach seinem Sololauf über das halbe Feld fand "Bertl" seinen Meister in Rickert, der Nachschuss aus halblinker Position ging nur Zentimeter am Pfosten vorbei.
So blieb es beim 2:0-Erfolg, nach dem der VfR im oberen Tabellendrittel verbleibt.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Haller, Leandro, Dausch (52. Ruiz), Lechleiter (79. Neziri), Sauter (64. Calamita).
Rot-Weiß Erfurt: Rickert - Ofosu-Ayeh, Rauw, Oumari, Caillas, Pfingsten-Reddig, Zedi, Drexler (83. Hauck), Morabit, Reichwein, Manno (62. Ströhl).
Tore: 1:0 Sauter (57.), 2:0 Grech (68.).
Gelbe Karten: Kister - Pfingsten-Reddig, Ströhl.
Schiedsrichter: Leicher (Weihmichl).
Zuschauer: 2683.
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SSV Jahn Regensburg - VfR Aalen |
17.08.11 |
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0:4 beim Spitzenreiter: Zwei frühe Gegentore bringen VfR auf die Verliererstraße |
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Nichts zu holen gab es für den VfR Aalen am heutigen Abend in Regensburg: Zwei frühe Gegentore brachten das Team von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl beim Spitzenreiter Jahn Regensburg auf die Verliererstraße.
Im zweiten Durchgang legten die Gastgeber nochmals zwei Treffer nach, dem VfR fehlte im Jahnstadion die Durchschlagskraft. Am Samstag gibt es die Chance zur direkten Wiedergutmachung, dann gastiert um 14 Uhr der FC Rot-Weiß Erfurt in der Scholz-Arena.
Tore: 1:0 Müller (8.), 2:0 und 3:0 Klauß (21./61.), 4:0 Schweinsteiger (82./Foulelfmeter).
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VfR Aalen - SV Wehen Wiesbaden |
13.08.11 |
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2:0 - Starker VfR sorgt für stehende Ovationen in Aalen
Standing ovations gab es lange nicht mehr in der Scholz-Arena: Nach dem 2:0-Erfolg gegen den Aufstiegsfavoriten SV Wehen Wiesbaden hatten die 3128 Zuschauer allen Grund zur Freude.
Durch den Doppelpack von Robert Lechleiter (5./16.) und eine hervorragende Teamleistung hat sich die Hasenhüttl-Elf auf Rang sechs verbessert. Alle Höhepunkte sowie viele Interviews finden Sie wie immer in der Rubrik VfR TV.
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2:0 - Starker VfR sorgt für stehende Ovationen in Aalen
Standing ovations gab es lange nicht mehr in der Scholz-Arena: Nach dem 2:0-Erfolg gegen den Aufstiegsfavoriten SV Wehen Wiesbaden hatten die 3128 Zuschauer allen Grund zur Freude.
Durch den Doppelpack von Robert Lechleiter (5./16.) und eine hervorragende Teamleistung hat sich die Hasenhüttl-Elf auf Rang sechs verbessert. Alle Höhepunkte sowie viele Interviews finden Sie wie immer in der Rubrik VfR TV.
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Die Devise war klar: Von Beginn an wollten die Platzherren dem Gegner mit konsequentem Pressing den Schneid abkaufen. Wie der VfR dieses Vorhaben in die Tat umsetzte, war beachtlich. Aalen schnürte den Gegner in dessen Hälfte ein und ließ den SV Wehen Wiesbaden gar nicht erst zur Entfaltung kommen. Die Belohnung gab es bereits nach fünf Minuten: Robert Lechleiter sorgte mit seinem Traumtor aus 25 Metern für einen ersten kollektiven Jubelsturm in der Scholz-Arena.
Doch der VfR wollte mehr, kam angetrieben vom Publikum zu weiteren Möglichkeiten - und zu einem vermeintlichen 2:0 durch Christoph Sauter nach elf Minuten, dem Schiedsrichter Jablonski allerdings zu Unrecht die Anerkennung verweigerte. Die Fernsehbilder belegten deutlich, dass Gäste-Keeper Gurski das Leder noch nicht kontrolliert in der Hand hatte, als Sauter den Ball ins Tor stocherte. Doch von dieser Fehlentscheidung ließ sich der VfR nicht beeindrucken - im Gegenteil: Mit immenser Laufbereitschaft und großem Kampf erarbeiteten sich die Platzherren nur fünf Minuten später das 2:0. Leandro Grech schlug einen "Zuckerpass" in die Spitze auf Robert Lechleiter, der enteilte seinem Gegenspieler, umkurvte Keeper Gurski und schob aus spitzem Winkel souverän ein.
Nach kurzer Schockstarre fanden die Gäste allmählich etwas besser in die Partie. Hübner köpfte den Ball in der 20. Minute ins Tor, doch der Schiedsrichter hatte bei dieser Aktion zurecht auf Stürmerfoul entschieden. Einige Zeigerumdrehungen später prüfte der Ex-Aalener Marco Christ Daniel Bernhardt aus 16 Metern, doch der VfR-Keeper blieb Sieger. Marco Haller hätte den Sack kurz vor der Pause endgültig zumachen können, sein Schuss aus vollem Lauf auf das Gäste-Tor war allerdings zu unplatziert.
Haller war es auch, der sich unmittelbar nach Wiederbeginn toll durchtankte, dann aber aus 16 Metern etwas verzog. Schrecksekunde für die Gastgeber auf der Gegenseite: Mintzel setzte einen Freistoß aus halbrechter Position an die Latte. Ansonsten war der VfR jederzeit Herr der Lage und sicherte sich unter den Augen des neuen Sportdirektors Markus Schupp hochverdient drei Punkte.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Mössmer, Kister, Traut, Hofmann, Haller, Grech, Ruiz (79. Valentini), Sauter (57. Calamita), Lechleiter (66. Weiß).
SV Wehen Wiesbaden: Gurski - Schimmel, Herzig (83. Burkhardt), Mann, Mintzel (64. Triadis), Ledgerwood, Hübner, Salem (46. Bieler), Christ, Smeekes, Sailer.
Tore: 1:0 und 2:0 Lechleiter (5./16.).
Gelbe Karten: Hofmann - Triadis.
Schiedsrichter: Jablonski (Bremen).
Zuschauer: 3128.
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Arminia Bielefeld - VfR Aalen |
06.08.11 |
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1:0-Auswärtssieg: Der VfR stürmt die Bielefelder Alm
Der erste Dreier der Saison ist unter Dach und Fach: Bei Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld feierte der VfR Aalen einen vielumjubelten 1:0-Erfolg.
Für das Tor des Tages sorgte Robert Lechleiter in der 36. Minute, als er einen indirekten Freistoß ins lange Eck zimmerte. Alle Höhepunkte, Stimmen zum Spiel und die Pressekonferenz gibt es wie immer bei VfR TV.
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1:0-Auswärtssieg: Der VfR stürmt die Bielefelder Alm
Der erste Dreier der Saison ist unter Dach und Fach: Bei Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld feierte der VfR Aalen einen vielumjubelten 1:0-Erfolg.
Für das Tor des Tages sorgte Robert Lechleiter in der 36. Minute, als er einen indirekten Freistoß ins lange Eck zimmerte. Alle Höhepunkte, Stimmen zum Spiel und die Pressekonferenz gibt es wie immer bei VfR TV.
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"Auswärtssieg, Auswärtssieg" - so schallte es nach Spielende aus dem Aalener Fanblock. Die rund 100 mitgereisten Anhänger feierten zusammen mit der Mannschaft ausgelassen den Sieg . "Diese drei Punkte hatten uns in unserer momentanen Situation sicherlich nicht viele zugetraut," freute sich Cheftrainer Ralph Hasenhüttl.
Dieser Sieg war der Lohn für eine aufopferungsvolle Leistung der Schwarz-Weißen in der Schüco-Arena. Taktisch und personell hatte Hasenhüttl umgebaut, setzte auf ein 4:4:2-System und beorderte Jürgen Mössmer für Benjamin Gorka in die Innenverteidigung. Dafür rückte Kevin Ruiz in die Startformation. Ein Schachzug, der sich auszahlen sollte, denn Mössmer lieferte an der Seite von Tim Kister eine sehr starke Leistung ab und kaufte den Arminen-Angreifern immer wieder den Schneid ab.
Beide Mannschaften erspielten sich im ersten Durchgang Möglichkeiten, doch die ganz großen Torraumszenen blieben eher Mangelware. Auf Aalener Seite setzte Robert Lechleiter einen Schuss ans Außennetz, auf der Gegenseite musste Daniel Bernhardt zwei Mal entschärfen. Ein dynamischer Vorstoß von Torsten Schulz führte dann nach 36 Minuten indirekt zum Erfolg. Aalens Verteidiger marschierte mit schnellen Schritten Richtung Strafraum und konnte von Demme nur noch rüde gestoppt werden. Beim fälligen Freistoß tickte Haller auf Grech, der stoppte für Robert Lechleiter und der VfR-Angreifer traf mit einem satten Schuss mitten ins Aalener Fußballglück - 1:0 für die Gäste.
Nach der Pause wollte Markus von Ahlen den Druck erhöhen und brachte weitere Offensivkräfte auf den Rasen der Schüco-Arena. Zwar hatten die Platzherren in Sachen Eckenverhältnis klar die Nase vorn, der Ball wollte aber nicht über die Linie, weil das Aalener Abwehrbollwerk dicht hielt. Für den VfR Aalen hätte der eingewechselte Christoph Sauter alles klar machen können, der Schuler vernaschte, dann aber seinen Meister in Keeper Platins fand.
In der Schlussphase versuchten die Arminen nochmals alles, der letzte Pass kam aber selten an. So entführte der VfR Aalen drei ganz wichtige Zähler und konzentriert sich nun auf das Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Aufstiegsfavorit SV Wehen Wiesbaden. Auch dort hofft die Hasenhüttl-Elf wieder auf eine große Kulisse und lautstarke Unterstützung der eigenen Anhänger.
Stimmen der Trainer
Markus von Ahlen (Arminia Bielefeld):"Mannschaft und Zuschauer sind verständlicherweise sehr enttäuscht. Wir hatten zu Beginn Feldvorteile und auch die besseren Chancen, ehe Aalen durch einen Freistoß mit 1:0 in Führing ging. Diesem Rückstand sind wir dann hinterher gelaufen. Wir müssen schnell lernen, konsequenter im Zweikampfverhalten und im Passspiel zu werden und unsere Chancen besser zu nutzen.
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wir sind natürlich überglücklich angesichts dieses Sieges, den uns in unserer derzeitigen Situation sicherlich nicht viele hier zugetraut haben. Die Mannschaft hatte sich heute unheimlich viel vorgenommen und ist mit einer großen Laufbereitschaft und Leidenschaft zu Werke gegangen. Ob der Sieg nun unterm Strich glücklich oder verdient war, ist mir völlig egal. Was zählt, sind die Punkte. Dass wir in einigen Situationen unsere Chancen noch besser ausspielen, wissen wir. Daran gilt es weiter zu arbeiten. Wichtig war heute, dass wir hinten die Null halten konnten."
Arminia Bielefeld: Platins - Ahlschwede (77. Köse), Appiah, Schuler, Hammann, Demme, Schütz, Rzatkowski, Schönfeld (72. Agyemang), Rahn (59. Hernandez), Klos.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Kister, Mössmer, Traut, Hofmann, Haller (90. Herröder), Grech, Ruiz (83. Valentini), Lechleiter (68. Sauter), Calamita.
Tor: 0:1 Lechleiter (36.).
Gelbe Karten: Demme, Schuler, Schütz - Bernhardt, Valentini.
Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel).
Zuschauer: 7006.
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VfR Aalen - SV Darmstadt 98 |
02.08.11 |
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Calamitas Treffer in der Nachspielzeit sichert einen Punkt
Im ersten Heimspiel der neuen Saison musste sich der VfR Aalen gegen Neuling Darmstadt 98 mit einem Punkt zufrieden geben.
Diesen stellte Neuzugang Marco Calamita mit seinem Treffer in allerletzter Sekunde sicher. Die Höhepunkte und Stimmen zum Spiel gibt es wie immer in unserer Rubrik VfR TV.
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Calamitas Treffer in der Nachspielzeit sichert einen Punkt
Im ersten Heimspiel der neuen Saison musste sich der VfR Aalen gegen Neuling Darmstadt 98 mit einem Punkt zufrieden geben.
Diesen stellte Neuzugang Marco Calamita mit seinem Treffer in allerletzter Sekunde sicher. Die Höhepunkte und Stimmen zum Spiel gibt es wie immer in unserer Rubrik VfR TV.
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Nein, es war nichts für schwache Nerven, was die 4053 Zuschauer in der Scholz-Arena zum Heimdebüt der Spielzeit 2011/2012 serviert bekamen. Der VfR begann äußerst druckvoll und wollte den "Lilien" mit einer frühen Führung den Zahn ziehen. Bereits nach fünf Minuten hätte es im Darmstädter Gehäuse klingeln können, als Haller vor dem Tor knapp verpasste und der Nachschuss von Thorsten Schulz nur knapp vorbei strich. Sieben Minuten später prüfte Robert Lechleiter Jan Zimmermann mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel, doch der SVD-Keeper hatte das bessere Ende für sich.
Aus heiterem Himmel dann die kalte Dusche für die Platzherren: Benjamin Baier nutzte einen Stellungsfehler in der VfR-Hintermannschaft, lief alleine auf Daniel Bernhardt zu und ließ Aalens Torhüter bei seinem trockenen Schuss ins lange Eck keine Chance. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: Calamita brachte das Leder von links zu Robert Lechleiter, der legte clever ab auf den nachrückenden Marco Haller, doch dessen Schuss landete leider nur am Pfosten. Auf der Gegenseite hatten die Aalener dann Glück, als Tim Kister einen Kopfball von Rudolf Hübner auf der Linie klären konnte.
Im zweiten Durchgang brachte VfR-Coach Ralph Hasenhüttl seine Youngster Kevin Ruiz, Christoph Sauter und Mergim Neziri in die Partie. Der VfR stemmte sich gegen die drohende Heimniederlage: Zunächst holte der starke Darmstädter Keeper Zimmermann einen Freistoß von Leandro Grech aus dem Winkel, danach scheiterten Marco Calamita und Kevin Ruiz in aussichtsreicher Position. Als kaum noch einer mit dem Ausgleich rechnete, schlugen die Gastgeber doch noch zu: Marco Calamita wurde von Christoph Sauter gut in Szene gesetzt und traf mit einem Schuss in die lange Ecke zum 1:1. So gab es für die Aalener Fans nach vielen ausgelassenen Möglichkeiten am Ende doch noch Grund zum Jubeln.
Im zweiten Teil der englischen Woche ist der VfR Aalen am Samstag (14 Uhr) zu Gast bei Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Ich habe dem Team in der Pause gesagt: Wer sich so viele Chancen heraus arbeitet, der muss sich irgendwann dafür belohnen. Insofern rechnet man als Trainer bis zum Schluss natürlich immer damit, dass noch etwas passieren kann. Wir müssen weiter versuchen, viel zu investieren, um das Glück dann auch einmal zu erzwingen. In den ersten 20 Minuten hat meine Mannschaft viel Laufbereitschaft an den Tag gelegt und gezeigt, dass sie die Niederlage in Sandhausen gerade rücken möchte. Das war heute ein Unentschieden für die Moral, denn in der letzten Saison haben wir zahlreiche solcher Situationen mit Treffern in der Schlussminute gegen uns erlebt."
Kosta Runjaic (SV Darmstadt 98):"Es war aus meiner Sicht ein interessantes Drittligaspiel mit einem am Ende gerechten Remis, wenngleich wir natürlich sehr gerne die drei Punkte entführt hätten und auch ganz nah dran waren. In der Schlussphase haben wir es schlecht gespielt, Aalen hat alles nach vorne geworfen und den Treffer gesetzt. Wir hatten direkt nach dem 1:1 noch die Riesenchance durch Rudi Hübner, den aber in dieser Szene vielleicht etwas die Kraft verlassen hat. Unterm Strich hat sich das Team aber gut präsentiert."
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Gorka, Kister, Mössmer, Hofmann, Grech, Calamita, Haller (79. Neziri), Traut (54. Ruiz), Lechleiter (72. Sauter).
SV Darmstadt 98: Zimmermann - Ratei, Brighache, Gaebler (79. Brüdigam), Beisel, Hübner, Hesse, Latza, Amstätter (55. Heckenberger), Baier (72. Toch), Steegmann.
Tore: 0:1 Baier (16.), 1:1 Calamita (90.).
Gelbe Karten: Schulz, Haller, Hofmann - Amstätter, Baier, Latza.
Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen).
Zuschauer: 4053.
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SV Sandhausen - VfR Aalen |
23.07.11 |
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Zwei Gegentore nach Standards besiegeln Niederlage
Der VfR Aalen ist mit einer 0:2-Niederlage beim SV Sandhausen in die neue Spielzeit gestartet: Zwei Fehler nach Eckbällen und die daraus resultierenden Gegentreffer bedeuteten den Knockout für die Hasenhüttl-Elf.
Pech hatten die Gäste, als sie zwei Mal am Aluminium scheiterten. "Insgesamt war es aber zu wenig, was wir gezeigt haben," so Cheftrainer Ralph Hasenhüttl nach der Partie.
Die Höhepunkte der Partie und Stimmen zum Spiel finden Sie wie immer in unserer Rubrik VfR TV.
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Zwei Gegentore nach Standards besiegeln Niederlage
Der VfR Aalen ist mit einer 0:2-Niederlage beim SV Sandhausen in die neue Spielzeit gestartet: Zwei Fehler nach Eckbällen und die daraus resultierenden Gegentreffer bedeuteten den Knockout für die Hasenhüttl-Elf.
Pech hatten die Gäste, als sie zwei Mal am Aluminium scheiterten. "Insgesamt war es aber zu wenig, was wir gezeigt haben," so Cheftrainer Ralph Hasenhüttl nach der Partie.
Die Höhepunkte der Partie und Stimmen zum Spiel finden Sie wie immer in unserer Rubrik VfR TV.
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Bereits am Freitag gab es für Aalens Coach nach dem Abschlusstraining eine weitere Hiobsbotschaft: Neben Martin Dausch zog sich auch Kapitän Benjamin Barg einen Muskelfaserriss in der Wade zu und musste passen. Für ihn streifte sich Neuzugang Leandro Grech im Hardtwaldstadion die Binde über.
Praktisch aus dem Nichts mussten die Gäste dann nach zehn Minuten das 0:1 schlucken. Nach einer Ecke stieg Sandhausens Schulz im Strafraum am höchsten und köpfte zur Führung für seine Mannschaft ein. Dabei hatte das VfR-Trainergespann in der Spielvorbereitung noch ausdrücklich vor der Stärke des Gegners bei Standardsituationen gewarnt. Dieses Tor spielte der Dais-Elf natürlich in die Karten: Sandhausen stand fortan kompakt und ließ nur wenige Aalener Aktionen zu. "Es war klar, dass es nach einem Rückstand für uns sehr schwer werden würde," äußerte sich Hasenhüttl nach der Partie.
Seine stärkste Phase hatte der VfR nach der Pause. Zuerst setzte Leandro Grech einen Fernschuss an den Pfosten, wenige Minuten später flog der Ball nur knapp über die Latte. Gerade, als sich die Gäste wieder ins Spiel zurück gearbeitet hatten, sorgte eine weitere Unachtsamkeit nach einer Ecke für die Entscheidung. Frank Löning war am langen Pfosten völlig ungedeckt und ließ Daniel Bernhardt bei seiner satten Abnahme keine Chance - die Partie war gelaufen.
Stimmen der Trainer
Gerd Dais (SV Sandhausen): "Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und sind dementsprechend glücklich, dass wir die drei Punkte am Hardtwald behalten konnten. Der VfR Aalen war der erwartet unbequeme Gegner und wir haben uns lange schwer getan."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Sandhausen steht hinten sehr kompakt. Da war es klar, dass der erste Fehler die Entscheidung bedeuten könnte. Insgesamt war es von meiner Mannschaft heute zu wenig Laufbereitschaft. Wir haben deutlich gesehen, woran wir in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen."
SV Sandhausen: Ischdonat - Busch, Pischorn, Schulz, Kandziora, Glibo, Öztürk (66. Rohracker), Ulm (83. Blacha), Danneberg, Blum (84. Halfar), Löning.
VfR Aalen: Bernhardt - Traut, Kister, Gorka, Schulz, Hofmann, Ruiz, Mössmer (46. Calamita), Grech, Haller (61. Sauter), Lechleiter.
Tore: 1:0 Schulz (10.), 2:0 Löning (61.).
Gelbe Karten: Gorka, Haller.
Schiedsrichter: Metzen (Mechernich).
Zuschauer: 2100.
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Rot Weiß Erfurt - VfR Aalen |
14.05.11 |
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VfR Aalen unterliegt trotz guter Leistung im Saisonfinale Rot Weiß Erfurt mit 0:1 |
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Es war irgendwie ein Spiegelbild der Saison: Viele Chancen - keine Tore. Trotz einer guten Leistung musste sich der VfR Aalen im abschließenden Drittrundenduell dem FC Rot Weiß Erfurt mit 0:1 beugen.
Reichwein traf bereits nach zehn Minuten für das Team von Stefan Emmerling.
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VfR Aalen - VfB Stuttgart II |
07.05.11 |
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Riesenjubel in der Scholz-Arena: Der VfR Aalen bleibt in der 3. Liga! |
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Riesenparty in der Scholz-Arena: Der VfR Aalen kann für ein weiteres Jahr in der 3. Liga planen. Das 1:1-Remis gegen den VfB Stuttgart II und die gleichzeitige 0:2-Niederlage von Wacker Burghausen machten den Klassenerhalt perfekt.
Die Stuttgarter Führung durch Benyamina konterte Martin Dausch mit einem Traumtor in der 72. Minute. Der Rest war Jubel pur: Rund 3200 Fans feierten den Klassenverbleib bis weit nach Spielende.
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VfR Aalen - Rot Weiss Ahlen |
30.04.11 |
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4023 Zuschauer feiern 3:0-Befreiungsschlag gegen Ahlen
4023 Zuschauer in der Scholz-Arena feierten wie entfesselt: Mit einem 3:0-Erfolg über Rot Weiss Ahlen machte die Hasenhüttl-Elf einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 3. Liga.
Die Tore für den VfR markierten Sascha Traut sowie die eingewechselten Sascha Herröder und Anton Fink.
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4023 Zuschauer feiern 3:0-Befreiungsschlag gegen Ahlen
4023 Zuschauer in der Scholz-Arena feierten wie entfesselt: Mit einem 3:0-Erfolg über Rot Weiss Ahlen machte die Hasenhüttl-Elf einen ganz wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 3. Liga.
Die Tore für den VfR markierten Sascha Traut sowie die eingewechselten Sascha Herröder und Anton Fink.
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Vom Start weg spürte man an der Kulisse in der Scholz-Arena: Heute geht es um Alles. Die Fans peitschten die Mannschaft bedingungslos nach vorne. Und dies übertrug sich auf die Hasenhüttl-Schützlinge, die in Person von Robert Lechleiter nach 19 Minuten die erste Chance zu verzeichnen hatten. Maczkowiak im Ahlener Gehäuse blieb Sieger, der nachrückende Matthias Morys kam zwei Schritte zu spät. 12 Minuten später kochte die Stimmung dann so richtig hoch, als sich Lechleiter erneut auf links durchtankte, Ahlens Keeper nur mit den Fingerspitzen heran kam und Sascha Traut das Leder über die Linie drückte - 1:0.
Im zweiten Durchgang entfachten die Gäste dann mehr Druck und kamen zu einigen guten Einschussmöglichkeiten. Das Aalener Bollwerk mit einem starken Daniel Bernhardt hielt jedoch. In der 76. Minute dann die Erlösung: Kettemann brachte das Leder von rechts in den Strafraum, Dennis Kempe ließ clever durch für den heranstürmenden Sascha Herröder, der das Leder aus vollem Lauf in den Winkel jagte und die Vorentscheidung herbei führte. Kurz vor Schluss erhöhte der eingewechselte Anton Fink eiskalt auf 3:0.
Die Zuschauer in der Scholz-Arena hatten sich längst von ihren Plätzen erhoben. Mit Sprechchören wie "Oh, wie ist das schön" feierten die VfR-Anhänger den ganz wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.
Am kommenden Samstag (Anstoß 13.30 Uhr) will man den Sack im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II endgültig zumachen, um danach ausgiebig mit den Fans bei der 90-Jahr-Feier im Festzelt auf der Ostplattform zu feiern. Für Partystimmung sorgt die Live-Band "WE".
VfR Aalen: Bernhardt - Kempe, Sulu, Barg, Scheuring (70. Herröder), Hofmann, Kettemann, Traut, Dausch, Morys (73. Fink), Lechleiter (89. Grüttner).
RW Ahlen: Maczkowiak - Blacha (59. Celik), Fleßers, Flottmann, Vrzogic, Busch, Book, Piossek, Wölk, Hille (65. Eckel), Taylor.
Tore: 1:0 Traut (31.), 2:0 Herröder (76.), 3:0 Fink (87.).
Gelbe Karte: Flottmann.
Schiedsrichter: Willenborg (Osnabrück).
Zuschauer: 4023.
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VfR Aalen - SSV Jahn Regensburg |
23.04.11 |
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1:1-Remis in Regensburg - Hasenhüttl: "Eine gefühlte Niederlage" |
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"Dieses Remis ist für uns wieder einmal eine gefühlte Niederlage," kommentierte VfR-Cheftrainer Ralph Hasenhüttl das 1:1 seiner Mannschaft in Regensburg. Die frühe Führung durch Robert Lechleiter nach glänzender Vorarbeit von Sascha Traut hatte nur sechs Minuten Bestand. Laurito glich für den SSV Jahn zum 1:1 aus.
In der Schlussphase eröffneten sich dem VfR noch drei hochkarätige Möglichkeiten, die jedoch allesamt vergeben wurden.
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VfR Aalen - SV Wehen Wiesbaden |
20.04.11 |
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Starke 45 Minuten bringen keine Punkte: VfR unterliegt Wehen Wiesbaden 1:2 |
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Eine bittere 1:2-Niederlage musste der VfR Aalen gegen Aufstiegsaspirant SV Wehen Wiesbaden hinnehmen: Im ersten Durchgang waren die Platzherren die tonangebende Mannschaft und gingen durch Sulu verdient mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit verpassten es die Aalener, aus den weiteren Chancen Kapital zu schlagen. Durch einen eigenen Fehler in der Abwehr ermöglichte man den Gästen kurz vor dem Seitenwechsel den 1:1-Ausgleich.
Im zweiten Durchgang hatte der SV Wehen Wiesbaden dann ein deutliches Übergewicht und nahm durch einen Treffer von Brosinski (49.) drei wichtige Punkte mit.
Tore: 1:0 Sulu (11.), 1:1 Ziemer (42.), 1:2 Brosinski (49.).
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FC Bayern München II - VfR Aalen |
17.04.11 |
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Auswärtsbann gebrochen: VfR bezwingt Bayern mit 1:0
250 mitgereiste Fans feierten noch lange nach Spielschluss: Mit einem 1:0-Sieg bei Schlusslicht Bayern München II legte die Hasenhüttl-Elf ein Drei-Punkte-Polster zwischen sich und die Abstiegszone.
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Auswärtsbann gebrochen: VfR bezwingt Bayern mit 1:0
250 mitgereiste Fans feierten noch lange nach Spielschluss: Mit einem 1:0-Sieg bei Schlusslicht Bayern München II legte die Hasenhüttl-Elf ein Drei-Punkte-Polster zwischen sich und die Abstiegszone.
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VfR-Chefcoach Ralph Hasenhüttl wollte beim Schlusslicht aus einer sicheren Defensive heraus agieren und nominierte mit Robert Lechleiter nur eine Sturmspitze. Leihgabe Anton Fink musste auf der Bank Platz nehmen, dafür rückten die zuletzt gesperrten Dennis Kempe und Martin Dausch wieder in die Startformation.
Letzterer hatte in einer ersten Hälfte ohne große Höhepunkte die beste Chance, als sein Distanzschuss nach 37 Minute zur Überraschung von Bayern-Keeper Riedmüller auf die Latte tropfte. Die Gastgeber um den neuen Coach Rainer Ulrich hatten ihrerseits eine Möglichkeit zu verzeichnen. Der Schuss von Sansone aus 14 Metern war aber eine leichte Prüfung für Daniel Bernhardt.
Im zweiten Durchgang übernahmen dann zusehends die Gäste das Kommando. In der Defensive ließen die Aalener nichts anbrennen und setzten nach 63 Minuten den entscheidenden Akzent im Angriffsspiel. Ein Fehlabspiel in der Bayern-Defensive nutzte Martin Dausch mit einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern zum 1:0-Siegtreffer für die Elf von Ralph Hasenhüttl.
Stimmen der Trainer
Rainer Ulrich (FC Bayern München II): "Es war heute ein Spiegelbild der kompletten Saison. Wieder begünstigen wir den Gegner durch einen eigenen Fehler. Im ersten Durchgang waren wir noch aggressiv, aber nach 60 Minuten fehlte die Kraft. Für uns geht es jetzt darum, die Saison mit Anstand zu Ende zu bringen."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Dieser Sieg bei einem direkten Konkurrenten war ganz wichtig für uns. Unsere Taktik ist heute aufgegangen. Wir haben bewusst ein Augenmerk auf eine stabile Defensive gelegt. Ich habe viele Bayern-Spiele gesehen und wusste, dass es bei einem Rückstand und diesen Platzverhältnissen ganz schwierig geworden wäre. Insofern hat sich unsere Geduld ausgezahlt. Jetzt wollen wir am Mittwoch nachlegen. Vor heimischer Kulisse können wir jeden Gegner in dieser Liga ärgern."
FC Bayern München II: Riedmüller - Lewicki, Leist, Erb, Dombrowka (77. Kurz), Mujic (71. Hajdarovic), Jüllich, Pangallo, Sansone, Yilmaz, Wohlfarth.
VfR Aalen:Bernhardt - Valentini, Sulu, Barg, Scheuring, Hofmann, Traut, Kempe (89. Herröder), Dausch, Kettemann, Lechleiter.
Tor: 0:1 Dausch (63.).
Gelbe Karten: Fehlanzeige.
Schiedsrichter: Gorniak (Bremen).
Zuschauer: 950.
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VfR Aalen - SV Sandhausen |
11.04.11 |
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VfR tritt nach 0:0 gegen den SV Sandhausen auf der Stelle
Eine Partie ohne große Höhepunkte erlebten die 2500 Zuschauer im Kellerduell zwischen dem VfR Aalen und dem SV Sandhausen.
"Es war sicherlich kein Leckerbissen für die Fans," bilanzierte Cheftrainer Ralph Hasenhüttl nach Spielende.
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VfR tritt nach 0:0 gegen den SV Sandhausen auf der Stelle
Eine Partie ohne große Höhepunkte erlebten die 2500 Zuschauer im Kellerduell zwischen dem VfR Aalen und dem SV Sandhausen.
"Es war sicherlich kein Leckerbissen für die Fans," bilanzierte Cheftrainer Ralph Hasenhüttl nach Spielende.
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Dabei hatte sich der VfR so viel vorgenommen, wollte unbedingt die drei Punkte in der Scholz-Arena behalten. Auf die ganz großen Torraumszenen warteten die Zuschauer aber im ersten Durchgang vergeblich. Auch die Gäste aus Sandhausen taten sich schwer, im Spiel nach vorne Akzente zu setzen, was der VfR immer wieder geschickt zu unterbinden wusste.
Interessant wurde es Mitte der zweiten Hälfte: Zunächst setzte Sandhausens Schauerte einen Heber über Daniel Bernhardt an die Latte, zwei Minuten später traf Lechleiter aus halblinker Position nur den Pfosten und Enrico Valentini im Nachschuss aus bester Position leider nicht ins Schwarze.
Die nächste Chance auf drei Punkte bietet sich den Aalenern am kommenden Samstag, dann ist man zu Gast bei Schlusslicht FC Bayern München II.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Aufgrund der vielen personellen Umstellungen, zu denen wir heute gezwungen waren, konnten die Automatismen der letzten Heimspiele nicht greifen. Wir mussten heute mit dem letzten Aufgebot agieren. Da war es klar, dass vieles auf die kämpferische Komponente ankommen wird. Beide Teams hatten einen Matchball, beide konnten ihn nicht nutzen. So geht das Remis auch in Ordnung."
Gerd Dais (SV Sandhausen): "Leider konnten wir heute nicht an die guten Leistungen aus den Vorwochen anknüpfen. Die Partie war weitgehend von der Taktik geprägt, große Torchancen eher Mangelware. So, wie das Spiel verlaufen ist, können wir mit einem Punkt heute sicher leben. Es soll keine Kritik sein, aber auf dem Platz mit einigen Unebenheiten war es für beide Teams sicherlich nicht immer einfach, spielerische Glanzlichter zu setzen."
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini, Sulu, Barg, Scheuring, Hofmann, Barg, Traut (79. Haas), Fink (54. Herröder), Lechleiter, Grüttner (70. Almeida-Knüttgen).
SV Sandhausen: Ischdonat - Glibo, Schulz, Ulm (71. Dorn), Löning, Schauerte (86. Benschneider), Danneberg, Pischorn, Sievers, Blum (59. Pinto), Hillenbrand.
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten: -
Schiedsrichter: Dr. Kunzmann (Bad Hersfeld).
Zuschauer: 2514.
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1. FC Saarbrücken - VfR Aalen |
05.04.11 |
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Knockout in der 88. Minute: VfR hadert in Saarbrücken mit dem Schiedsrichtergespann |
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Aalens Akteure waren nach Spielende in Saarbrücken außer sich: Beim entscheidenden Gegentreffer in der 88. Minute fühlten sich die Gäste gleich drei Mal benachteiligt. Beim Eckstoß vor dem Tor war Enrico Valentini gar nicht am Ball. Danach soll der Torschütze vor dem Schuss das Leder an die Hand bekommen haben, darüber hinaus reklamierte der VfR auf Abseits. "Ich habe für alles Verständnis. Wenn aber nach einem Tor in der 88. Minute das Spiel direkt abgepfiffen wird, kann und will ich so etwas nicht akzeptieren," übte Coach Ralph Hasenhüttl berechtigte Kritik an Schiedsrichter Dietz und seinem Gespann.
Dabei sah es lange sehr gut aus für die Aalener. Dausch und Lechleiter brachten den VfR zwei Mal in Führung, zwei Mal musste man den Ausgleich hinnehmen. Die letzte halbe Stunde leisteten die Gäste einen großen Kampf und steckten auch noch den Platzverweis gegen Dennis Kempe weg, ehe man am Ende doch mit leeren Händen da stand.
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VfR Aalen - Dynamo Dresden |
02.04.11 |
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Sulus Siegtreffer legt den Dresdner Dynamo lahm
Mit einem 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Aufstiegsaspirant Dynamo Dresden hat der VfR Aalen am Samstag zwei Serien fortgesetzt. Zum einen ist das Team unter der Führung von Ralph Hasenhüttl vor heimischer Kulisse weiter unbesiegt, zum anderen musste nach Rostock und Offenbach mit der SG Dynamo ein weiteres Topteam Federn in der Scholz-Arena lassen.
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Sulus Siegtreffer legt den Dresdner Dynamo lahm
Mit einem 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Aufstiegsaspirant Dynamo Dresden hat der VfR Aalen am Samstag zwei Serien fortgesetzt. Zum einen ist das Team unter der Führung von Ralph Hasenhüttl vor heimischer Kulisse weiter unbesiegt, zum anderen musste nach Rostock und Offenbach mit der SG Dynamo ein weiteres Topteam Federn in der Scholz-Arena lassen.
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Beim Blick auf die Tabelle mussten alle Akteure und die VfR-Anhänger kräftig durchatmen. Da die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt ebenfalls fleißig punktete, bleibt der VfR auf einem Abstiegsrang, ist aber punktgleich mit dem SV Sandhausen.
Bei bestem Fußballwetter und sommerlichen Temperaturen bot sich den 5163 Zuschauern in der Scholz-Arena, darunter rund 1800 Anhänger aus Dresden, ein munteres Spiel, das von Beginn an mit viel Tempo geführt wurde. So prüfte der wieder einmal blendend aufgelegte Robert Lechleiter bereits nach zwei Minuten SGD-Keeper Benjamin Kirsten aus spitzem Winkel. Die Gäste, die auf Kegel und Esswein verzichten mussten, taten sich schwer, die gut gestaffelte Aalener Defensive um einen stark aufgelegten Keeper Daniel Bernhardt in Bedrängnis zu bringen.
So machte Aalen das Spiel und schnürte Dynamo immer wieder in deren Hälfte ein. Nach 24 Minuten dann die erste Chance für die Mauksch-Elf, als Solga aus 16 Metern trocken abzog und das Leder gegen die Latte klatschte.
Nach dem Seitenwechsel dann die erlösende Führung für die Platzherren: Eine Ecke von Ralf Kettemann drückte Kapitän Aytac Sulu per Kopf über die Linie und sorgte für Riesenjubel in der Scholz-Arena. Jetzt war Dynamo gefordert, doch selten wollte bei den Gelb-Schwarzen ein wirklicher Spielfluss aufkommen. Schahin hatte in der 73. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss aus dem Getümmel konnte Bernhardt sicher parieren. Immer wieder eröffneten sich der Hasenhüttl-Elf nun Konterchancen, der zweite Treffer wollte aber nicht gelingen.
Dennoch fighteten die Aalener um jeden Zentimeter und warfen sich mit der Unterstützung der Zuschauer hochmotiviert in die Zweikämpfe. In der Nachspielzeit war dann aber nochmals Zittern angesagt, als der Ball zum freistehenden Koch gelangte, der jedoch im Duell gegen Daniel Bernhardt das Nachsehen hatte.
Danach war Schluss: Aalen sichert sich verdient einen ganz wichtigen Heimsieg und reist nun mit kräftig Rückenwind zum Gastspiel nach Saarbrücken (Dienstag, 19 Uhr), ehe am kommenden Samstag der SV Sandhausen in der Scholz-Arena gastiert.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen):"Wir wissen natürlich genau um die Wichtigkeit solcher Siege vor heimischer Kulisse. Die Mannschaft hat leidenschaftlich gearbeitet, vor allem auch im Spiel ohne Ball. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir sehr gut umsetzen. Man hat bereits in den letzten Partien gesehen, dass wir nach Standards immer gefährlich sein können. Mittlerweile präsentieren wir uns auch in der Deckung viel kompakter. Wir sind nun in einer Phase der Saison, in der es kein Taktieren mehr gibt. Es gilt, in jeder Partie an die Leistungsgrenze zu gehen."
Matthias Mauksch (Dynamo Dresden): "Glückwunsch an den VfR. Wir haben es heute nicht verstanden, nach der Balleroberung schnell umzuschalten. Nach dem Gegentreffer ist das Spiel in eine Richtung gekippt, die bei uns nicht mehr nach Fußball aussah. Aalen hat sich über die Zweikämpfe gut in das Spiel reingebissen. Es tut mir leid für unsere Fans, dass sie ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten mussten."
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini, Sulu, Barg, Traut, Hofmann, Kettemann, Fink (69. Dausch), Kempe (72. Scheuring), Hohn, Lechleiter (81. Grüttner).
Dynamo Dresden:Kirsten - Jungnickel, Hübener, Jungwirth, Schuppan, Solga (74. Müller), Fiel, Pfeffer, Röttger, Schahin, Koch.
Tor: 1:0 Sulu (53.).
Gelbe Karten: Traut - Jungwirth.
Zuschauer: 5163.
Schiedsrichter: Seidl (Hennigsdorf).
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1. FC Heidenheim - VfR Aalen |
19.03.11 |
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Ostalbderby ohne Tore: VfR in der Voith-Arena im Pech
1200 VfR-Fans feierten die Mannschaft noch lange nach Spielende: Auch wenn es trotz hochkarätiger Chancen nicht zum Sieg im Ostalbderby beim 1. FC Heidenheim gereicht hat, konnte der VfR Aalen stolz auf die gezeigte Leistung sein. Die Hasenhüttl-Elf war in der Voith-Arena die spielbestimmende Mannschaft, scheiterte aber entweder am Aluminium oder am stark aufgelegten FCH-Keeper Erol Sabanov.
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Ostalbderby ohne Tore: VfR in der Voith-Arena im Pech
1200 VfR-Fans feierten die Mannschaft noch lange nach Spielende: Auch wenn es trotz hochkarätiger Chancen nicht zum Sieg im Ostalbderby beim 1. FC Heidenheim gereicht hat, konnte der VfR Aalen stolz auf die gezeigte Leistung sein. Die Hasenhüttl-Elf war in der Voith-Arena die spielbestimmende Mannschaft, scheiterte aber entweder am Aluminium oder am stark aufgelegten FCH-Keeper Erol Sabanov.
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Nach zwei Zeigerumdrehungen hatten Aalens Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen, als Sabanov Grüttners Kopfball an den Innenpfosten lenkte und dann im Nachfassen sicherte. Auch die Fernsehkameras konnten nicht endgültig auflösen, ob der Ball vor oder hinter der Linie war. Der gut leitende Referee Beitinger aus Regensburg entschied auf Weiterspielen.
Wie schon im Hinspiel übernahm der VfR das Kommando und setzte den FCH früh unter Druck. Die Schmidt-Elf tat sich schwer, nennenswerte Aktionen heraus zu arbeiten und hatte zahlreiche Fehlpässe zu beklagen. Anders die Aalener: Nach einem schnellen Vorstoß bediente Anton Fink den freistehenden Marco Grüttner, der aus sechs Metern an Sabanov scheiterte. Nach einer halben Stunde waren die Gastgeber erneut mit Fortuna im Bunde, als Finks Schuss ans Lattenkreuz knallte und die Heidenheimer vor dem überfälligen Rückstand bewahrte. Im direkten Gegenzug dann ein Lebenszeichen des FCH: Sirigu tankte sich clever durch und kam im Strafraum zu Fall - auch hier ließ der Unparteiische weiter laufen.
Kurz vor der Pause dann die beste Chance durch Torjäger Patrick Mayer, der aus halblinker Position knapp verzog.
Beide Teams gingen unverändert in den zweiten Durchgang und die Gäste machten da weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Lechleiters Möglichkeit in der 67. Minute war ein Spiegelbild der Mayer-Chance - es fehlte ebenfalls nicht viel. Mayer, der ebenso wie Sturmkollege Spann bei der VfR-Defensive in besten Händen war, feuerte in der 74. Minute den ersten gefährlichen Schuss nach dem Seitenwechsel auf das Tor von Daniel Bernhardt ab, doch auf Aalens Nummer eins war Verlass. Ebenso wie auf seinen Gegenüber Erol Sabanov, der in der 81. Minute gleich mehrfach unter Beschuss stand.
Zunächst flog der Kopfball von Hofmann an die Latte, der Nachschuss wurde abgeblockt, flog Robert Lechleiter vor die Füße, der aber aus sechs Metern mit seinem Vollspann-Schuss erneut am Routinier im Heidenheimer Tor scheiterte.
So blieb es beim für die Platzherren schmeichelhaften 0:0. Bereits am Dienstag begegnen sich beide Teams im WFV-Pokal-Viertelfinale in der Scholz-Arena wieder. Anstoß ist um 19 Uhr. Tickets für diese Begegnung sind im Vorverkauf in der VfR-Geschäftsstelle, der Tourist-Information am Aalener Marktbrunnen und online unter www.vfr-aalen.de erhältlich.
Stimmen der Trainer
Frank Schmidt (1. FC Heidenheim): "Wir können heute mit dem Punkt sicher sehr gut leben. Nach vier Niederlagen ist es klar, dass wir nicht voller Selbstvertrauen den Gegner an die Wand spielen. Es war ein sehr schweres Spiel für uns, in dem meine Mannschaft einige brenzlige Situationen überstehen musste. Wichtig war, dass wir die Null hinten gehalten haben. Jetzt gilt unsere Konzentration dem Pokal-Spiel am Dienstag. Dort müssen zwangsläufig Tore fallen."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wir haben heute ein sehr leidenschaftliches Derby gesehen, in dem um jeden Millimeter gekämpft wurde. Leider ist uns trotz vieler Chancen kein Tor gelungen. So eine Szene wie in der 81. Minute habe ich auch noch nicht oft gesehen. Vier Mal wird der Ball aufs Tor gefeuert, und jedes Mal ist noch ein Abwehrbein oder der Keeper dazwischen. Es war eine sehr couragierte Leistung meiner Jungs, Heidenheim kann mit dem einen Punkt sicherlich besser leben als wir. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei unseren Fans bedanken, die uns hier fantastisch unterstützt haben. Wir sind auf einem guten Weg."
1. FC Heidenheim: Sabanov - Sirigu, Beisel, Göhlert, Feistle, Klarer (64. Glockner), Bagceci, Sauter (55. Weil), Schnatterer (83. Tausenpfund), Mayer, Spann.
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini, Sulu, Barg, Traut, Hofmann, Lechleiter, Kettemann, Dausch (88. Haas), Fink (78. Kempe), Grüttner.
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karten:Göhlert, Jarosch - Lechleiter.
Gelb-Rot: Beisel (FCH/90.).
Schiedsrichter: Beitinger (Regensburg).
Zuschauer: 10 000.
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VfR Aalen - FC Carl Zeiss Jena |
12.03.11 |
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2:1-Heimsieg gegen Jena sorgt für kollektives Aufatmen
Endlich wieder ein Heimsieg für den VfR Aalen: Die knapp 3000 Zuschauer in der Scholz-Arena waren aus dem Häuschen, als Marco Grüttner in der 84. Minute den 2:1-Siegtreffer für seine Mannschaft erzielte und dem VfR damit nach zwei Unentschieden in Folge vor heimischer Kulisse gegen Rostock und Offenbach einen eminent wichtigen Dreier bescherte.
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2:1-Heimsieg gegen Jena sorgt für kollektives Aufatmen
Endlich wieder ein Heimsieg für den VfR Aalen: Die knapp 3000 Zuschauer in der Scholz-Arena waren aus dem Häuschen, als Marco Grüttner in der 84. Minute den 2:1-Siegtreffer für seine Mannschaft erzielte und dem VfR damit nach zwei Unentschieden in Folge vor heimischer Kulisse gegen Rostock und Offenbach einen eminent wichtigen Dreier bescherte.
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Bei bestem Fußballwetter erlebten die Fans eine Partie, die einmal mehr nichts für schwache Nerven war. Nach seinem Comeback beim Gastspiel in Braunschweig beorderte Coach Ralph Hasenhüttl Marco Grüttner in die Startformation. Den Platz für den erkrankten Dennis Kempe in der Innenverteidigung nahm Benjamin Barg ein.
Das erste Ausrufezeichen des Nachmittags setzte Martin Dausch nach 17 Minuten: Schon bei diesem Volleyschuss zeichnete sich ab, dass Jenas Keeper Carsten Nulle einen Sahnetag erwischt hatte. Immer wieder war es der bundesligaerfahrene Routinier, der das Team von Wolfgang Frank im Spiel hielt. Aalen machte Druck und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Vom FC Carl Zeiss hingegen war so gut wie nichts zu sehen. Frank sah sich gezwungen, mit zwei frühen Wechseln noch vor der Pause ein Signal zu setzen.
Doch am Drücker blieben weiter die Platzherren, die unmittelbar nach Wiederbeginn eine Riesenchance durch Kapitän Aytac Sulu hatten. Wie Carsten Nulle diesen satten Schuss aus kurzer Distanz noch um den Pfosten drehte, war Extraklasse. Im direkten Gegenzug dann die erste echte Chance für die Gäste. Schmidt tankte sich auf halbrechter Position in den Strafraum durch, setzte seinen Schuss aber etwas zu hoch an.
So jubelten in der 55. Minute die VfR-Anhänger, als der wieder einmal sehr agile Robert Lechleiter im Strafraum zu Fall gebracht wurde und Anton Fink den fälligen Elfmeter souverän zum 1:0 verwandelte. Wieder einmal verpassten es die Aalener, den Sack frühzeitig zuzumachen. "Das darf doch nicht wahr sein," entfuhr es manch einem VfR-Anhänger, als Reimann in der 81. Minute nach einer Standardsituation zum 1:1 ausglich. Doch dieses Mal schlugen die Hasenhüttl-Schützlinge nochmals zurück. Marco Grüttner drückte eine tolle Hereingabe von Robert Lechleiter nur vier Minuten später über die Linie und sorgte so für ein Tollhaus in der Scholz-Arena.
Der VfR verteidigte die Führung eisern und durfte endlich wieder einen dreifachen Punktgewinn bejubeln - der erhoffte Befreiungsschlag ist den Aalenern damit geglückt. Nun gilt die Konzentration dem Ostalbderby am kommenden Samstag (14 Uhr) beim 1. FC Heidenheim.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wir sind natürlich unendlich glücklich über diesen Sieg. Die Mannschaft war unglaublich aggressiv und hat hervorragend gekämpft. Der Sieg war mehr als verdient. Auch wenn Carsten Nulle ein ums andere Mal unsere Chancen zunichte gemacht hat, gab sich die Mannschaft nicht auf und hat mit toller Moral bis zum Schlusspfiff gefightet."
Wolfgang Frank (FC Carl Zeiss Jena):"Glückwunsch an Ralph Hasenhüttl und den VfR Aalen zu einem verdienten Sieg. Wir kamen heute nicht zurecht, wobei ich nicht alles auf die Platzverhältnisse schieben möchte. Meine Mannschaft hat nicht den Fight angenommen, den uns Aalen angeboten hat. Aalen war präsenter und Carsten Nulle hat uns lange im Spiel gehalten. In der zweiten Hälfte kamen wir etwas besser in die Partie, mussten aber kurz nach dem Ausgleich den neuerlichen Nackenschlag hinnehmen. Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nicht wieder hinten rein rutschen."
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini, Sulu, Barg, Traut, Hofmann, Dausch, Schön (21. Kettemann), Fink (85. Bauer), Lechleiter, Grüttner (88. Haas).
FC Carl Zeiss Jena: Nulle - Voigt, Bopp, Schmidt, Smeekes, Hähnge (31. Reimann), Riemer, Truckenbrod, Ullmann (35. Öztürk), Nikol, Brown-Forbes (77. Eckardt).
Tore: 1:0 Fink (54./Foulelfmeter), 1:1 Reimann (81.), 2:1 Grüttner (85.).
Gelbe Karten: Fehlanzeige.
Schiedsrichter: Dittrich (Bremen).
Zuschauer: 2838.
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Eintracht Braunschweig - VfR Aalen |
05.03.11 |
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VfR weiter glücklos: 0:2-Niederlage in Braunschweig
Eine Überraschung lag durchaus im Bereich des Möglichen, doch es sollte wie so oft in den vergangenen Wochen nicht sein: Bei Ligaprimus Eintracht Braunschweig ging der VfR Aalen mit einer 0:2-Niederlage vom Feld.
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VfR weiter glücklos: 0:2-Niederlage in Braunschweig
Eine Überraschung lag durchaus im Bereich des Möglichen, doch es sollte wie so oft in den vergangenen Wochen nicht sein: Bei Ligaprimus Eintracht Braunschweig ging der VfR Aalen mit einer 0:2-Niederlage vom Feld.
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Nein, das Glück haben die Aalener in diesen Tagen wahrlich nicht gepachtet. Die Hasenhüttl-Elf legte vor knapp 18000 Zuschauern im Eintracht-Stadion einen munteren Start hin. Die erste gute Möglichkeit hatte Robert Lechleiter, der im Laufduell mit Eintracht-Keeper Petkovic jedoch knapp den Kürzeren zog. Nur wenige Minuten später hatten die mitgereisten VfR-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, doch den Kopfball von Anton Fink aus kurzer Distanz kratzte der starke Petkovic noch von der Linie.
Erst hatte der VfR kein Glück, und dann kam nach 14 Minuten auch noch Pech dazu: Innenverteidiger Dennis Kempe wollte eine Flanke von rechts zur Ecke klären, lenkte den Ball aber mit dem langen Bein an Torhüter Bernhardt vorbei ins eigene Netz. Jetzt waren die Platzherren richtig im Spiel und kamen zehn Minuten später durch einen berechtigten Foulelfmeter durch Kumbela zum 2:0.
Nach der Pause hatte die Eintracht eine Vielzahl an Chancen, den Sack endgültig zuzumachen. Da man mit diesen aber zu leichtfertig umging, durfte sich der VfR immer noch Hoffnungen auf eine Wende im Spiel machen. 13 Minuten vor dem Ende rettete Karim Bellarabi nach einem Kopfball von Andreas Hofmann auf der Linie - es war aus Aalener Sicht zum Haareraufen.
So blieb Braunschweig auch im 17. Spiel in Folge ungeschlagen, während der VfR wieder auf einen Abstiegsrang rutschte. Beim VfR verdiente sich Keeper Daniel Bernhardt die Bestnote. Erfreulich war auch das Comeback von Marco Grüttner, der nach seinem schweren Trainingsunfall im Oktober erstmals wieder im Kader stand und in der 60. Minute für Anton Fink ins Spiel kam.
Eintracht Braunschweig: Petkovic - Kessel, Henn, Dogan, Reichel, Theuerkauf, Bellarabi, Vrancic (84. Pfitzner), Kruppke, Boland (71. Reinhardt), Kumbela (75. Fetsch).
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini (46. Bauer), Sulu, Kempe, Traut, Hofmann, Dausch (71. Hohn), Schön, Barg, Lechleiter, Fink (60. Grüttner).
Tore: 1:0 Kempe (14./Eigentor), 2:0 Kumbela (25./Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Henn - Hofmann, Barg, Lechleiter.
Schiedsrichter: Nowak (Bottrop).
Zuschauer:17967.
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VfR Aalen - Kickers Offenbach |
27.02.11 |
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VfR dicht dran an Sieg gegen die Offenbacher Kickers
Nach dem FC Hansa Rostock musste ein weiterer Aufstiegsaspirant in der Scholz-Arena Federn lassen: Gegen Kickers Offenbach holte der VfR Aalen ein 1:1.
Mit dem Unentschieden waren die Gäste noch gut bedient, denn die Hasenhüttl-Elf hatte eine Vielzahl an hervorragenden Möglichkeiten, scheiterte aber ein ums andere Mal am stark aufgelegten OFC-Keeper Robert Wulnikowski.
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VfR dicht dran an Sieg gegen die Offenbacher Kickers
Nach dem FC Hansa Rostock musste ein weiterer Aufstiegsaspirant in der Scholz-Arena Federn lassen: Gegen Kickers Offenbach holte der VfR Aalen ein 1:1.
Mit dem Unentschieden waren die Gäste noch gut bedient, denn die Hasenhüttl-Elf hatte eine Vielzahl an hervorragenden Möglichkeiten, scheiterte aber ein ums andere Mal am stark aufgelegten OFC-Keeper Robert Wulnikowski.
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Für Wolfgang Wolf war das Remis zu wenig: Der OFC-Coach wurde nach der Partie in der Scholz-Arena entlassen.
Schon in der Anfangsphase waren die Gäste mit Fortuna im Bunde, als Robert Lechleiter nach einer Ecke nur die Unterkante der Latte traf. Auf der Gegenseite hätte sich der VfR nicht beschweren können, hätte Schiedsrichter Dietz nach einem Foulspiel von Valentini an Haas auf Elfmeter entschieden. Sieben Minuten später musste VfR-Torhüter Daniel Bernhardt hinter sich greifen, als Huber nach einer Ecke am höchsten stieg und zur 1:0-Führung für den OFC einköpfte.
Die besseren Chancen hatte aber auch fortan der VfR: Lechleiter hatte nach einer halben Stunde erneut einen Treffer auf dem Fuß, als er aus spitzem Winkel an Wulnikowski scheiterte. Die Platzherren zeigten gegen den Tabellendritten eine hervorragende Leistung, letztlich fehlte aber das Quäntchen Glück im Abschluss.
Und dennoch kamen die Aalener nach 66 Minuten zum Ausgleich, als Fink einen Elfmeter souverän zum 1:1 verwandelte - sein vierter Treffer für den VfR. Und die Gastgeber legten nach, drängten nun mit der Kulisse im Rücken auf die Führung. Die beste Möglichkeit eröffnete sich in der 75. Minute: Nach einer traumhaften Kombination fand Kettemann aus sieben Metern seinen Meister in Wulnikowski, der die satte Volleyabnahme mit einem unglaublichen Reflex noch entschärfte.
Der OFC durfte sich bei seinem Keeper bedanken, dass zumindest ein Punkt mit an den Bieberer Berg wanderte.
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini, Sulu, Kempe, Traut, Hofmann, Dausch (69. Kettemann), Schön (87. Morys), Barg, Lechleiter, Fink.
Kickers Offenbach: Wulnikowski - Huber, Teixeira, Kopilas (55. Kopilas), Berger (70. Mesic), Mehic, da Costa Junior (82. Feldhahn), Lamprecht, Occean, Haas, Vunguidica.
Tore:0:1 Huber (23.), 1:1 Fink (67./Elfmeter).
Gelbe Karten: Dausch - Haas, Berger, da Costa Junior, Huber.
Schiedsrichter: Dietz (Kronach).
Zuschauer: 2964.
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Wacker Burghausen - VfR Aalen |
19.02.11 |
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VfR muss eine ganz bittere 2:3-Niederlage bei Wacker Burghausen schlucken |
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Drei Tage nach dem Punktgewinn gegen Hansa Rostock musste der VfR Aalen im Verfolgerduell bei Wacker Burghausen eine ganz bittere 2:3-Niederlage hinnehmen.
Mann des Tages für die Gastgeber war der zweifache Torschütze Eric Agyemang. Aalen gab sich auch nach dem 1:3-Rückstand nicht auf, sondern kämpfte bis zum Schluss verbissen um einen Punkt.
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VfR muss eine ganz bittere 2:3-Niederlage bei Wacker Burghausen schlucken |
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Drei Tage nach dem Punktgewinn gegen Hansa Rostock musste der VfR Aalen im Verfolgerduell bei Wacker Burghausen eine ganz bittere 2:3-Niederlage hinnehmen.
Mann des Tages für die Gastgeber war der zweifache Torschütze Eric Agyemang. Aalen gab sich auch nach dem 1:3-Rückstand nicht auf, sondern kämpfte bis zum Schluss verbissen um einen Punkt.
Bitter war vor allem die Tatsache, dass die Aalener erneut Gegentreffer nach Standardsituationen kassierten. "Da müssen wir uns künftig cleverer anstellen," so Coach Ralph Hasenhüttl, der seinen Mannen ansonsten aber keine Vorwürfe machen konnte. Nur sieben Minuten nach der Führung war Robert Lechleiter zur Stelle und drückte das Leder zum Ausgleich über die Linie. Doch noch vor der Pause schlugen die Platzherren zurück. Agyemang bescherte Wacker mit seinem zweiten Treffer die 2:1-Führung, die auch bis zum Seitenwechsel Bestand hatte.
Nachdem erneut Agyemang zum 3:1 einschoss, wurde es immer schwerer für den VfR. Doch der ackerte und kam durch den Anschlusstreffer von Dausch wieder zurück ins Spiel. Hätte Schiedsrichter Marcel Unger, der einige fragwürdige Entscheidungen gegen die Gäste traf, dem Tor von Aytac Sulu nicht die Anerkennung verweigert - die Partie hätte vielleicht ein anderes Ende genommen. So aber brachte Burghausen die Führung über die Zeit und sicherte sich drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Tore: 1:0 Knappmann (31.), 1:1 Lechleiter (38.), 2:1 Agyemang (41.), 3:1 Agyemang (47.), 3:2 Dausch (57.).
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VfR Aalen - FC Hansa Rostock |
17.02.11 |
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60 Sekunden fehlen zum ganz großen Wurf gegen Rostock
Welch ein dramatischer Fußball-Abend in der Aalener Scholz-Arena: Nach der besten Heimleistung in dieser Saison hatte der VfR Aalen den Aufstiegsaspiranten Hansa Rostock durch ein Tor von Martin Dausch am Rande der Niederlage.
Mit der letzten Aktion gelang den Gästen durch Robert Müller in der Nachspielzeit doch noch der glückliche Ausgleich.
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60 Sekunden fehlen zum ganz großen Wurf gegen Rostock
Welch ein dramatischer Fußball-Abend in der Aalener Scholz-Arena: Nach der besten Heimleistung in dieser Saison hatte der VfR Aalen den Aufstiegsaspiranten Hansa Rostock durch ein Tor von Martin Dausch am Rande der Niederlage.
Mit der letzten Aktion gelang den Gästen durch Robert Müller in der Nachspielzeit doch noch der glückliche Ausgleich.
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Die Enttäuschung bei der Mannschaft war aufgrund des Last-Minute-Gegentreffers groß, doch die VfR-Anhänger waren trotzdem stolz angesichts einer hervorragenden Leistung gegen den Tabellenzweiten. Immer hin war es das erste Rostocker Auswärtsspiel seit vier Monaten, welches der FC Hansa nicht gewinnen konnte.
Bereits von Beginn an standen die Aalener Fans lautstark hinter ihrer Mannschaft und staunten nicht schlecht, als die Hasenhüttl-Elf im ersten Durchgang das Geschehen diktierte und immer wieder gefährlich vor dem Tor von Gäste-Keeper Hahnel auftauchte. Ausgerechnet der Ex-Rostocker Robert Lechleiter hatte nach 13 Minuten die erste Chance zur Führung, als er Jörg Hahnel mit einem Schuss an den Pfosten aus ganz spitzem Winkel überraschte. Mit konsequentem Forechecking ließen die Platzherren den FC Hansa nicht zur Entfaltung kommen. Unmittelbar vor der Pause waren die Gäste erneut im Glück, als ein Freistoß von VfR-Kapitän Aytac Sulu nur knapp vorbei strich.
Und so ging es im zweiten Durchgang auch weiter. In der 49. Minute belohnten sich die Aalener dann für ihren Aufwand: Martin Dausch zog aus 18 Metern trocken ab zur hochverdienten 1:0-Führung der Hasenhüttl-Elf. Die Scholz-Arena glich nun einem Tollhaus, die Sensation schien zum Greifen nah. Erst recht, als sich der eingewechselte Michael Blum nach nur drei Minuten nach einem Foulspiel an Benjamin Barg mit der Roten Karte vorzeitig zum Duschen verabschiedete. Für die Aalener ergaben sich einige Kontermöglichkeiten, die jedoch nicht mit der letzten Konsequenz zu Ende gespielt wurden.
So entwickelte Hansa Rostock in der Schlussphase nochmals mächtig Druck und kam mit der allerletzten Aktion durch Robert Müller noch zum glücklichen Ausgleich.
Der VfR setzte seinen gegen Babelsberg eingeschlagenen Aufwärtstrend gegen das Spitzenteam von der Ostsee eindrucksvoll fort und will nun am Samstag beim SV Wacker Burghausen wieder dreifach punkten.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wenn einem so kurz vor Schluss noch der Sieg entrissen wird, ist man natürlich enttäuscht. Dennoch darf man nicht vergessen, welch einen hervorragenden Auftritt die Mannschaft heute hingelegt hat. Unsere Fans haben das Team von der ersten bis zur letzten Sekunde hervorragend unterstützt und die Mannschaft hat es zurück gezahlt. Wir standen sehr sicher und haben kaum etwas zugelassen. Umso bitterer ist es natürlich, wenn es doch nur zu einem Punkt reicht. Unsere Konzentration gilt nun dem Auswärtsspiel am Samstag in Burghausen."
Peter Vollmann (Hansa Rostock): "Der VfR Aalen war heute der erwartet schwere Gegner. Wir haben zu viele Bälle verloren und konnten uns gegen die Aalener Defensive kaum durchsetzen. Trotzdem hat die Mannschaft nicht aufgesteckt und kam in der Schlussphase noch zum Ausgleich, der heute sicherlich glücklich für uns war."
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini, Sulu, Kempe, Traut, Hofmann, Dausch, Schön (71. Kettemann), Barg, Lechleiter (88. Morys), Fink (82. Haas).
FC Hansa Rostock:Hahnel - Müller, Wiemann, Lartey (83. Bolivard), Vujanovic, Schyrba, Trybull, Pelzer, Ziegenbein (70. Blum), Schied (67. Albrecht), Jänicke.
Tore: 1:0 Dausch (49.), 1:1 Müller (90.).
Rot: Blum (73./grobes Foulspiel).
Gelbe Karten: Traut, Dausch, Hofmann.
Zuschauer: 3136.
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VfR Aalen - SV Babelsberg |
13.02.11 |
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Fink-Dreierpack beim Heimdebüt gegen Babelsberg
Stehende Ovationen in der Scholz-Arena: Drei Tore von Neuzugang Anton Fink und eine tolle kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft sicherten gegen Mitaufsteiger SV Babelsberg den ersten Heimsieg seit Ende September 2010.
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Fink-Dreierpack beim Heimdebüt gegen Babelsberg
Stehende Ovationen in der Scholz-Arena: Drei Tore von Neuzugang Anton Fink und eine tolle kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft sicherten gegen Mitaufsteiger SV Babelsberg den ersten Heimsieg seit Ende September 2010.
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Als der VfR-Stürmer mit der Rückennummer 7 fünf Minuten vor Spielende das Feld verließ, erhoben sich alle Besucher der Scholz-Arena von ihren Plätzen. "Solch ein Heimdebüt ist natürlich ein Traum. Die ganze Mannschaft hat heute super gearbeitet, wir haben uns diese drei Punkte hart erarbeitet," strahlte der dreifache Torschütze Anton Fink.
Bereits nach 13 Minuten setzte die Leihgabe des Karlsruher SC zum ersten Streich an. Nach Vorarbeit von Robert Lechleiter schlenzte Fink das Leder aus der Drehung an den Innenpfosten und ins Tor - ein spektakulärer Treffer des gebürtigen Dachauers. Die Babelsberger ließen sich davon aber nicht aus der Bahn werfen und suchten ihre Möglichkeiten in der Offensive. Mit Erfolg: In der 17. Minute bekam die VfR-Defensive das Leder nicht aus dem Strafraum, Stroh-Engel legte quer zu Kocer, der sich das Leder einmal auflegte und aus der Drehung einschoss.
Es entwickelte sich ein rassiges Duell der Aufsteiger, in dem der VfR nach 25 Minuten durch einen von Fink souverän verwandelten Handelfmeter erneut in Führung ging.
Auch nach dem Seitenwechsel viele Torraumszenen auf beiden Seiten: Die beste Chance zum Ausgleich vergab Babelsbergs Koc, der den Ball in der 53. Minute freistehend vor Daniel Bernhardt über das Tor setzte. Besser machten es die Platzherren: 57 Minuten waren gespielt, als Robert Lechleiter erneut prächtig mit seinem Sturmpartner Anton Fink harmonierte. Der Routinier brachte das Leder nach klugem Pass von Benjamin Barg in den Strafraum, wo Fink bereits am langen Pfosten lauerte und den Ball mit der Brust über die Linie drückte.
Da sich die Babelsberger nie aufgaben, konnten die VfR-Fans noch nicht aufatmen. Keeper Daniel Bernhardt war aber erneut glänzend aufgelegt und machte einige Möglichkeiten der Demuth-Elf zunichte. Der Anschlusstreffer von Hebisch (90.) kam zu spät, so dass der VfR und seine Fans den ersten Heimsieg seit dem Derby-Erfolg gegen Heidenheim Ende September 2010 bejubeln konnten.
"Wir sind natürlich überglücklich angesichts dieser drei ganz wichtigen Punkte. In zwei Spielen in der Scholz-Arena trifft Anton Fink jeweils drei Mal - damals für Haching, heute für uns. Das ist natürlich eine tolle Geschichte. Trotzdem war es ein Sieg der gesamten Mannschaft, die leidenschaftlich gekämpft hat. Ich möchte mich heute auch ausdrücklich beim Publikum bedanken. Das war eine Unterstützung, wie ich sie mir in jedem Heimspiel wünsche," so VfR-Chefcoach Ralph Hasenhüttl.
Nach diesem Befreiungsschlag wird der VfR am kommenden Mittwoch (16.02.) mit neuem Selbstvertrauen versuchen, dem Tabellenzweiten Hansa Rostock ein Bein zu stellen. Anstoß in der Scholz-Arena ist um 19 Uhr.
Tickets für diese Begegnung sind im Vorverkauf in der VfR-Geschäftsstelle, der Tourist-Information am Aalener Marktbrunnen und online unter www.vfr-aalen.de erhältlich.
VfR Aalen: Bernhardt - Valentini, Sulu, Kempe (75. Herröder), Traut, Hofmann, Dausch, Schön (79. Morys), Barg, Lechleiter, Fink (85. Kettemann).
SV Babelsberg: Unger - Hoffmann, Schütz, Rudolph, Hahne, Müller, Kocer, Oumari (60. Hebisch), Koc (77. Herrem), Evers (42. Jovanovic), Stroh-Engel.
Tore: 1:0 Fink (13.), 1:1 Kocer (17.), 2:1 Fink (25./Handelfmeter), 3:1 Fink (57.), 3:2 Hebisch (90.).
Gelbe Karten: Sulu, Morys - Rudolph, Evers, Jovanovic
Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen).
Zuschauer: 2007.
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SpVgg Unterhaching - VfR Aalen |
05.02.11 |
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0:2 - Unterhaching bleibt der Angstgegner des VfR Aalen
Es bleibt dabei: Der Generali-Sportpark in Unterhaching ist für den VfR Aalen kein gutes Pflaster. Durch zwei Gegentore nach langen Bällen geriet die Hasenhüttl-Elf auf die Verliererstraße, obwohl sie in der Anfangsphase die dominierende Mannschaft war und die Führung gleich zwei Mal auf dem Fuß hatte.
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0:2 - Unterhaching bleibt der Angstgegner des VfR Aalen
Es bleibt dabei: Der Generali-Sportpark in Unterhaching ist für den VfR Aalen kein gutes Pflaster. Durch zwei Gegentore nach langen Bällen geriet die Hasenhüttl-Elf auf die Verliererstraße, obwohl sie in der Anfangsphase die dominierende Mannschaft war und die Führung gleich zwei Mal auf dem Fuß hatte.
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Was den Aalenern fehlt, ist die Konstanz im Spiel: Wie gegen den SV Werder Bremen II legte der VfR los wie die Feuerwehr, setzte den Gegner mit aggressivem Forechecking früh unter Druck und hatte nach fünf Minuten die Riesenchance zur Führung. Zunächst scheiterte Benjamin Barg, dessen Schuss abgeblockt wurde. Der Abpraller fiel Neuzugang Anton Fink vor die Füße, der aber ebenfalls in der Deckung hängen blieb. Der Ball war jedoch immer noch heiß und rollte zu Sascha Traut, dessen Schuss allerdings am Pfosten hängen blieb. Wie schon in den vergangenen Wochen fehlte im Abschluss das nötige Quäntchen Glück. So auch sieben Minuten später, als ein Freistoß von Anton Fink länger und länger wurde und das Tor von Darius Kampa um Zentimeter verfehlte.
Mit zunehmender Spieldauer kamen die Unterhachinger, bei denen Coach Klaus Augenthaler fünf neue Akteure in die Startformation beorderte, besser zurecht. In der 37. Minute klärte Aytac Sulu in höchster Not, als Zillner den Querpass zum mitgelaufenen Kollegen bevorzugte, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Eben jener Zillner hätte die Begegnung im Alleingang entscheiden können: Zwei Mal tauchte er frei vor Daniel Bernhardt auf, der jedoch beide Male Sieger blieb. Überhaupt verdiente sich Aalens Schlussmann die Note eins: Mit einem unglaublichen Reflex fischte er nach 49 Minuten einen satten Schuss von Jerat aus der Ecke und hielt den einen Punkt noch fest.
Als die Spielvereinigung mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte die komplette Hintermannschaft des VfR Aalen düpierte, war aber auch Bernhardt machtlos. Gunnlaugsson zog trocken in die kurze Ecke ab und besorgte das verdiente 1:0 für die Unterhachinger. Acht Minuten vor dem Ende besiegelte Kadrijaj die Aalener Niederlage, als er nach klugem Querpass von Grech das Leder nur noch über die Linie drücken musste.
Tiefe Enttäuschung beim VfR Aalen, der nach dieser Niederlage weiter im Tabellenkeller kleben bleibt.
Stimmen der Trainer
Klaus Augenthaler (SpVgg Unterhaching):"Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg tut uns dieser Dreier sehr gut. Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden und können von Glück sagen, dass wir nach zehn Minuten nicht im Rückstand liegen. Erst als wir die Zweikämpfe angenommen haben, sind wir besser ins Spiel gekommen. Die Mannschaft hat aber immer an sich geglaubt und sich in die Partie zurück gekämpft. Der Sieg ist dementsprechend auch verdient."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wir haben das Spiel durch große Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft verloren. In der ersten Hälfte waren wir sehr aggressiv und haben mit großer Leidenschaft gekämpft. Es ist uns leider nicht gelungen, uns für diesen großen Aufwand selbst zu belohnen, was in der Anfangsphase möglich gewesen wäre. Nach der Pause hatten wir etwas Probleme, da Haching Druck gemacht hat. In der Phase, als wir das Spiel ganz gut im Griff hatten, fiel dann der Gegentreffer. Wie wir uns da verhalten haben, war nicht drittligareif. Wir haben nochmals alles versucht, waren aber nicht mehr zwingend. Die Niederlage ist sehr bitter, da sich die Mannschaft heute viel vorgenommen hatte."
SpVgg Unterhaching: Kampa - Schulz, Stegmayer, Hoffmann, Tyce (78. Thee), Grech, Brysch, Gunnlaugsson (88.Vitzthum), Zillner, Nygaard (21. Kadrijaj), Jerat.
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer (77. Haas), Sulu, Kempe, Scheuring, Barg, Hofmann, Traut (81. Schön), Dausch (63. Morys), Fink, Lechleiter.
Tore: 1:0 Gunnlaugsson (71.), 2:0 Kadrijaj (82.).
Gelbe Karten: Sulu, Kempe, Dausch.
Schiedsrichter: Ittrich (Hamburg).
Zuschauer: 1600.
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VfR Aalen - SV Werder Bremen II |
29.01.11 |
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1:1 - Kellerduell gegen Bremen bleibt ohne Sieger
Das Ergebnis war das gleiche wie im Hinspiel: Gegen die Bundesligareserve des SV Werder Bremen II kam der VfR Aalen nur zu einem 1:1.
Ralf Kettemann hatte die Hasenhüttl-Elf per Handelfmeter mit 1:0 in Führung, Maek glich noch vor der Pause (40.) zum 1:1-Endstand aus.
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1:1 - Kellerduell gegen Bremen bleibt ohne Sieger
Das Ergebnis war das gleiche wie im Hinspiel: Gegen die Bundesligareserve des SV Werder Bremen II kam der VfR Aalen nur zu einem 1:1.
Ralf Kettemann hatte die Hasenhüttl-Elf per Handelfmeter mit 1:0 in Führung, Maek glich noch vor der Pause (40.) zum 1:1-Endstand aus.
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Das Positive vorweg: Nach vier Niederlagen in Folge im Jahr 2010 konnte der VfR Aalen den Abwärtstrend stoppen und ist nun seit zwei Partien nacheinander ungeschlagen. Doch sowohl mit dem Remis in Stuttgart als auch mit dem 1:1 gegen Bremen kann man beim VfR nicht zufrieden sein.
Dabei zeigten die Gastgeber am Samstag in den ersten 30 Minuten tollen Fußball, erspielten sich mehrere Chancen und hatten den Gegner scheinbar im Griff. Eine dieser sehenswerten Angriffsaktionen führte dann auch zur Führung, als Enrico Valentini das Leder in den Strafraum flanken wollte, aber an der Hand seines Gegenspielers hängen blieb - Schiedsrichter Benedum zeigte auf den Punkt. Ralf Kettemann verwandelte den Handelfmeter souverän und brachte den VfR mit seinem ersten Saisontreffer verdient mit 1:0 in Führung.
Doch nun riss der Faden bei den Platzherren komplett und Werder wurde von Minute zu Minute mutiger. Mit Erfolg: In der 40. Minute köpfte Maek nach einem Freistoß von halblinks aus kurzer Distanz ein zum Ausgleich.
Als wäre es in der Scholz-Arena nicht schon bitterkalt genug gewesen, mussten die VfR-Anhänger nach dem Seitenwechsel auch mit ihrer Mannschaft zittern. Glücklicherweise ließen die Werderaner beste Möglichkeiten ungenutzt, sonst wären die Aalener sogar in Rückstand geraten. Doch Keeper Daniel Bernhardt nahm Testroet bei dessen Alleingang in letzter Sekunde den Ball vom Fuß und hielt sein Team damit im Spiel.
Doch auch die Aalener kamen nochmals zu guten Chancen: Nach einer tollen Vorarbeit von Andreas Schön scheiterte Matthias Morys aus 16 Metern am glänzend reagierenden Wiedwald, in der 76. Minute rutschte Robert Lechleiter an einer Flanke von Martin Dausch vorbei. So mussten sich beide Kontrahenten mit einer Punkteteilung begnügen.
Die nächste Chance auf drei Zähler bietet sich dem VfR Aalen am kommenden Samstag um 14 Uhr bei der Spielvereinigung Unterhaching.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Unser Start ins Spiel war furios, wir hatten in der Anfangsphase Chancen fast im Minutentakt. Da hätten wir die Partie schon vorzeitig für uns entscheiden können. Schon vor dem 1:0 haben wir das Fußballspielen eingestellt. Kein Spieler wollte mehr Verantwortung übernehmen, wir haben den Ball zu wenig gefordert. Die Gründe hierfür müssen wir bei uns suchen und in der Tatsache, wieviel Geduld wir in gewissen Situationen haben - sowohl auf dem Spielfeld, aber auch drumherum. Da ist sicherlich noch eine Menge an Entwicklung notwendig."
Thomas Wolter (SV Werder Bremen II): "Wir haben ein ziemlich komisches Spiel gesehen. Meine Mannschaft war 20 Minuten nicht auf dem Platz, das hat mir gar nicht gefallen. Gerade als wir im Spiel waren, fiel das 0:1. Wie die Mannschaft danach aber ihren Weg weiter gegangen ist, war sehr erfreulich. Nach dem Seitenwechsel wollten wir weiter Spaß haben und den Gegner ärgern. Das ist uns nur teilweise gelungen. Wir hatten sehr gute Chancen, aber auch Glück, als Wiedwald klasse gegen Morys parierte. So müssen wir letztlich mit dem 1:1 zufrieden sein."
VfR Aalen: Bernhardt - Hohn, Sulu, Barg, Scheuring (58. Traut), Kettemann, Hofmann, Valentini, Schön (70. Dausch), Morys, Lechleiter (86. Haas).
SV Werder Bremen II: Wiedwald - Gerdes, Maek, Krisch, Grieneisen, Stallbaum, Thy, Testroet, Ayik (74. Yildirim), Nagel (85. Artmann), Schoppenhauer.
Tore: 1:0 Kettemann (30./Handelfmeter), 1:1 Maek (40.).
Gelbe Karten: Sulu - Stallbaum, Schoppenhauer.
Schiedsrichter: Florian Benedum.
Zuschauer: 2120.
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VfB Stuttgart II - VfR Aalen |
25.01.11 |
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1:1 - VfR Aalen verpasst Sieg im Schwabenderby nach guter Leistung |
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Zum Einstand von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl gab es für den VfR Aalen ein 1:1-Remis im Schneegestöber beim VfB Stuttgart II: Die Führung durch VfR-Neuzugang Matthias Morys egalisierte Riemann in der 67. Minute.
"Meine Mannschaft hat trotz schwieriger Bedingungen eine starke Leistung abgeliefert. Der Punkt ist zu wenig, zumal das Chancenplus klar auf unserer Seite war. Auf dieser Vorstellung müssen wir Samstag gegen Bremen aufbauen," kommentierte Ralph Hasenhüttl das erste Aalener Drittligaspiel unter seiner Regie.
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TuS Koblenz - VfR Aalen |
11.12.10 |
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0:1 - Unachtsamkeit nach Standardsituation besiegelt Niederlage in Koblenz |
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Der VfR Aalen konnte seinen Negativtrend auch beim Auswärtsspiel in Koblenz nicht stoppen: Nach starker Anfangsphase besiegelte eine Unachtsamkeit nach einer Ecke die 0:1-Niederlage: Ole Kittner kam aus kurzer Distanz unbedrängt zum Kopfball und überwand Daniel Bernhardt.
In der zweiten Hälfte suchten die Aalener weiter ihre Chance in der Offensive, scheiterten jedoch immer wieder am Torabschluss. Da half auch die nummerische Überzahl nach der Ampelkarte gegen TuS-Kapitän Brinkmann (68.) nichts mehr. In der Nachspielzeit hatten die VfR-Anhänger den Torschrei auf den Lippen, doch Robert Lechleiter prallte das Leder freistehend vor Paucken vom Fuß.
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VfR Aalen - Rot-Weiß Erfurt |
06.12.10 |
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0:4 - Herbe Heimniederlage gegen Rot-Weiß Erfurt
Eine bittere Niederlage musste der VfR Aalen im Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt einstecken: Mit 0:4 verlor das Team von Coach Rainer Scharinger und ist der Abstiegszone damit wieder bedrohlich nahe gerückt.
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0:4 - Herbe Heimniederlage gegen Rot-Weiß Erfurt
Eine bittere Niederlage musste der VfR Aalen im Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt einstecken: Mit 0:4 verlor das Team von Coach Rainer Scharinger und ist der Abstiegszone damit wieder bedrohlich nahe gerückt.
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Den Grundstein für den späteren Erfolg legte die bis dato schwächste Auswärtsmannschaft der Liga aus Erfurt bereits nach drei Minuten, als Reichwein den Ball im Strafraum über Daniel Bernhardt hob und Tino Semmer am langen Pfosten das Leder nur noch über die Linie drücken musste - eine eiskalte Dusche für den VfR in der ohnehin schon sehr frostigen Scholz-Arena. Diese Führung hätten die Gäste in der 19. Minute um ein Haar ausgebaut, als erneut Semmer vor Bernhardt auftauchte. Der VfR-Keeper bereinigte die Chance, Kempe klärte den Abpraller in höchster Not vor Marcel Reichwein.
Die beste Phase hatten die Gastgeber kurz vor der Pause, als zunächst Bauer und dann Bentele und Hofmann den Ausgleich auf dem Fuß hatten. Schwungvoll starteten die Aalener auch in den zweiten Durchgang: Der eingewechselte Elia Soriano zwang RWE-Keeper Orlishausen zu einer Glanztat, zwei Minuten später verfehlte der Italiener nach einem Drehschuss nur knapp das Erfurter Gehäuse. So jubelten kurze Zeit später erneut die Gäste, als Semmer mit seinem zweiten Treffer für dié Vorentscheidung sorgte.
Die beste Chance, der Partie doch noch eine Wendung zu geben, hatte Christian Haas: In der 77. Minute tauchte der VfR-Stürmer auf halblinker Position vor Orlishausen auf, brachte den Ball aber nicht am Erfurter Torhüter vorbei. Besser machte es Olivier Caillas, der zehn Minuten vor dem Ende Jürgen Mössmer im Strafraum aussteigen ließ und mit viel Auge zum 3:0 einschoss. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff sorgte Nils Pfingsten-Reddig vom Elfmeterpunkt für den 4:0-Endstand.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Man hat heute einen deutlichen Qualitätsunterschied zwischen beiden Teams bemerkt. Wir konnten unsere vielen Ausfälle nicht kompensieren, waren in den entscheidenden Momenten vor dem gegnerischen Tor zu hektisch. Ich hatte heute trotz vieler Torschüsse nicht das Gefühl, dass wir einen Treffer erzielen würden. Wir haben immer betont, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in dieser starken Liga kämpfen werden."
Stefan Emmerling (RW Erfurt): "Wir sind sehr glücklich, dass wir nach langer Zeit wieder auswärts erfolgreich sein konnten. Das frühe 1:0 hat uns natürlich in die Karten gespielt. Nach 25 souveränen Minuten haben sich bei uns leichte Ballverluste eingeschlichen, was Aalen die ein oder andere Chance ermöglicht hat. Auch die Tore zwei und drei fielen zu einem für uns perfekten Zeitpunkt."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Kempe, Klefenz, Scheuring (61. Brechler), Hofmann, Barg, Kettemann, Valentini (46. Soriano), Bentele (46. Mössmer), Haas.
Rot-Weiß Erfurt: Orlishausen - Malura, Hillebrand, Möckel (73. Bertram), Stenzel, Weidlich (90. Baumgarten), Zedi, Pfingsten-Reddig, Caillas, Reichwein (82. Lüttmann), Semmer.
Tore: 0:1 Semmer (3.), 0:2 Semmer (54.), 0:3 Caillas (80.), 0:4 Pfingsten-Reddig (88./Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Bernhardt, Hofmann, Kettemann - Stenzel, Semmer.
Schiedsrichter: Gorniak (Bremen).
Zuschauer: 2076.
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RW Ahlen - VfR Aalen |
20.11.10 |
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2:4-Niederlage nach 2:0-Führung: VfR Aalen lässt sich Punkte noch entreissen |
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45 Minuten lang wähnte sich der VfR Aalen beim Gastspiel im Wersestadion in der Erfolgsspur, dann drehten die Einheimischen doch noch die Partie. Mit einer 2:4-Pleite im Gepäck musste die Scharinger-Elf die Heimreise antreten.
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2:4-Niederlage nach 2:0-Führung: VfR Aalen lässt sich Punkte noch entreissen |
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45 Minuten lang wähnte sich der VfR Aalen beim Gastspiel im Wersestadion in der Erfolgsspur, dann drehten die Einheimischen doch noch die Partie. Mit einer 2:4-Pleite im Gepäck musste die Scharinger-Elf die Heimreise antreten.
Ohne Torjäger Robert Lechleiter machten die Aalener ihre Sache im ersten Durchgang sehr gut. In hitziger Atmosphäre erwischten die Gäste einen Traumstart: Nach 13 Minuten erlief Dausch einen langen Ball von Bernhardt und zog auf die lange Ecke ab ? 1:0 für den VfR. Vier Minuten später forderten die Gastgeber Strafstoß, nachdem Kempe das Leder im Strafraum an die Hand gesprungen sein soll, der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. In der 20. Minute jubelten dann erneut die Scharinger-Schützlinge, als Haas einen Fehlpass von Vrgozic erlief und locker an Kühn vorbei schob. Jetzt war richtig Pfeffer in der Partie: Matthew Taylor traf für die Truppe von Arie van Lent nur den Pfosten, Hille machte es unmittelbar vor dem Seitenwechsel besser und erzielte den 1:2-Anschlusstreffer.
In der zweiten Hälfte machte dann Rot-Weiß die Musik: Angetrieben durch das 1:2 kamen die Westfalen in der 60. Minute durch Piossek zum 2:2-Ausgleich, zwei Zeigerumdrehungen später besorgte der Ex-Aalener Christian Alder gar das 3:2 für seine Farben. Als Taylor in der 77. Minute auf 4:2 erhöhte, war die Partie gelaufen. Wieder einmal ließen sich die Aalener einen scheinbar komfortablen Vorsprung noch aus der Hand nehmen.
RW Ahlen: Kühn - Blacha (8. Hille), Alder, Flottmann, Vrzogic, Busch, Book, Schmidt (46. Knappmann), Piossek (81. Özkara), Wölk, Taylor.
VfR Aalen: Bernhardt - Kempe, Sulu, Scheuring, Barg, Bauer, Hofmann, Kettemann (79. Klefenz), Traut (46. Schön), Dausch, Haas
Tore: 0:1 Dausch (13.), 0:2 Haas (20.), 1:2 Hille (43.), 2:2 Piossek (60.), 3:2 Alder (62.), 4:2 Taylor (77.).
Gelbe Karten: Wölk, Alder ? Kettemann, Dausch, Sulu, Scheuring.
Schiedsrichter: Dittrich (Bremen).
Zuschauer: 2358.
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VfR Aalen - SSV Jahn Regensburg |
15.11.10 |
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Knockout in der Nachspielzeit: VfR unterliegt mit 2:3
Erneut musste der VfR Aalen vor heimischer Kulisse einen Gegentreffer in allerletzter Sekunde schlucken: Holte man gegen Bayern II vor zwei Wochen zumindest noch einen Punkt, stand man nach dem 2:3 gegen Regensburg mit leeren Händen da.
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Knockout in der Nachspielzeit: VfR unterliegt mit 2:3
Erneut musste der VfR Aalen vor heimischer Kulisse einen Gegentreffer in allerletzter Sekunde schlucken: Holte man gegen Bayern II vor zwei Wochen zumindest noch einen Punkt, stand man nach dem 2:3 gegen Regensburg mit leeren Händen da.
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Durch die gelb-rote Karte von Thomas Scheuring musste Cheftrainer Rainer Scharinger seine Startelf umbauen. Scheurings Platz nahm Enrico Valentini ein. In der Anfangsphase erspielten sich die Platzherren ein Übergewicht und hatten ein Chancenplus zu verzeichnen. Robert Lechleiter scheiterte zwei Mal in aussichtsreicher Position, im dritten Anlauf zappelte das Leder dann aber im Regensburger Gehäuse. Einen Schuss von Lechleiter konnte Ex-Bundesligakeeper Michael Hofmann nur prallen lassen, Christian Haas staubte ab zur 1:0-Führung für den VfR Aalen (18.).
Der Treffer gab der Scharinger-Elf aber keine Sicherheit, sondern rüttelte die Gäste richtig wach. Nach einem Fehler im Mittelfeld schaltete der SSV blitzschnell und kam durch Tobias Schweinsteiger zum 1:1-Ausgleich. Drei Minuten später fasste sich Tim Bauer ein Herz und zog aus rund 20 Metern trocken ab - der Ball flog aber knapp über das Regensburger Tor. Dies war gleichzeitig die letzte nennenswerte Aktion im ersten Durchgang.
Nach dem Seitenwechsel taten sich die Aalener sehr schwer, gefährliche Torchancen heraus zu arbeiten. So kam es, wie es kommen musste: In der 64. Minute nutzte Tim Erfen einen weiteren Stellungsfehler in der VfR-Hintermannschaft zum 2:1 für die Gäste. Kurz darauf erhöhte Schweinsteiger gar auf 3:1, doch der Assistent hatte eine Abseitsstellung erkannt, der Treffer zählte nicht. Aalen versuchte alles und kam durch Robert Lechleiters trockenen Schuss aus der Drehung ins lange Eck zum 2:2-Ausgleich (73.).
Auf den Jubel folgte vier Minuten später der Schock: Im Mittelfeld stieg der Torschütze hart gegen Stefan Binder ein und sah von Schiedsrichter Tobias Stieler die rote Karte. Als sich alle bereits mit dem Punktgewinn abgefunden hatten, unterlief Keeper Daniel Bernhardt ein folgenschwerer Patzer. Beim Abstoß schoss Aalens Torhüter Tobias Schweinsteiger an. Der fackelte nicht lange und hob den Ball über Bernhardt hinweg ins Tor - 3:2 für Regensburg. Der Regensburger hatte das Leder zuvor mit der Hand berührt, doch das Schiedsrichtergespann ließ weiter laufen.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Nach dem starken Auftakt und dem 1:0 durch Christian Haas haben die Regensburger wieder einmal unter Beweis gestellt, dass sie nur wenige Chancen für einen Torerfolg brauchen. Wir haben nach dem Ausgleich den Faden verloren und sahen auch beim 1:2 alles andere als gut aus. Dennoch gelang uns nochmal die Antwort durch Robert Lechleiter. In der Situation vier Minuten später eine Rote Karte zu zeigen, ist für mich Wahnsinn. Natürlich ist es ein Foul, aber er kommt von der Seite und nicht von hinten und versucht, den Ball zu spielen. Seit Saisonbeginn wurde Robert Lechleiter von seinen Gegenspielern gefühlte 7000 Mal gefoult, ohne dass dies entsprechend geahndet wurde. Dass er nun selbst der Leidtragende ist, schmerzt natürlich umso mehr. Daniel Bernhardt weiß selbst am Besten, welch Fehler ihm da in der Nachspielzeit unterlaufen ist, auch wenn Schweinsteiger den Ball mit beiden Händen berührt. Wir müssen unsere Lehren aus diesem Spiel ziehen und es am Samstag in Ahlen besser machen."
Markus Weinzierl (SSV Jahn Regensburg): "Für uns war das nach zuletzt schwierigen Wochen ein wichtiger Befreiungsschlag. Wenn man 3:2 in der letzten Sekunde gewinnt, ist es sicher auch ein Stück weit glücklich, aber wir hatten ja auch zuvor die Riesenchance zum 3:1 durch Tobi Schweinsteiger. Jetzt gilt es, gegen Erfurt nachzulegen, dann haben wir unser Tief überwunden."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Kempe, Mössmer, Valentini (82. Traut), Hofmann, Barg, Schön (77. Dausch), Lechleiter, Haas (83. Soriano).
SSV Jahn Regensburg: Hofmann - Binder (82. Klauß), Selimbegovic, Schweinsteiger, Stoilov (88. Formento), Temür, Hein, Maul, Zellner, Erfen, Nachreiner (70. Hörnig).
Tore: 1:0 Haas (18.), 1:1 Schweinsteiger (25.), 1:2 Erfen (64.), 2:2 Lechleiter (72.), 2:3 Schweinsteiger (90.).
Rote Karte: Lechleiter (VfR/77./grobes Foulspiel).
Gelbe Karten: Hofmann, Kempe - Maul.
Schiedsrichter: Stieler (Obertshausen).
Zuschauer: 2514.
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SV Wehen Wiesbaden - VfR Aalen |
06.11.10 |
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VfR Aalen knackt die Heimserie des SV Wehen Wiesbaden
Der VfR Aalen bleibt weiter in der Erfolgsspur: Nach dem hochverdienten 3:1-Erfolg beim Aufstiegsaspiranten SV Wehen Wiesbaden ist die Scharinger-Elf seit vier Spielen unbesiegt, musste überhaupt nur eine Niederlage aus den letzten acht Partien hinnehmen.
"Wir sind auf einem guten Weg," konstatierte Aalens Coach nach Spielende.
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VfR Aalen knackt die Heimserie des SV Wehen Wiesbaden
Der VfR Aalen bleibt weiter in der Erfolgsspur: Nach dem hochverdienten 3:1-Erfolg beim Aufstiegsaspiranten SV Wehen Wiesbaden ist die Scharinger-Elf seit vier Spielen unbesiegt, musste überhaupt nur eine Niederlage aus den letzten acht Partien hinnehmen.
"Wir sind auf einem guten Weg," konstatierte Aalens Coach nach Spielende.
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Wohl kaum einer hätte mit einem solch famosen Auftritt des VfR in der BRITA-Arena gerechnet. Von Beginn an waren die Gäste einsatzfreudiger und zielstrebiger vor des Gegners Tor. Die erste Chance der Begegnung hatten aber die Platzherren, als ein Kopfball des Ex-Aaleners Steffen Bohl knapp am Tor vorbei strich. In der Folgezeit allerdings bestimmte der VfR das Geschehen und hatte durch Tim Bauer die Riesenchance zur Führung - sein Schuss aus 16 Metern verfehlte das SVWW-Gehäuse nur um wenige Zentimeter.
Wehen Wiesbaden fand überhaupt nicht ins Spiel und leistete sich zahlreiche Fehlpässe. In der 28. Minute hatten die mitgereisten Fans von der Ostalb dann erstmals Grund zum Jubeln, als Lechleiter seinem Gegenspieler enteilte, Keeper Gurski umkurvte und zum 1:0 einschob. Der Jubel über die Führung war aber noch nicht recht verklungen, da musste Aalens Keeper Daniel Bernhardt ebenfalls hinter sich greifen. Nach einer Flanke von rechts stand Abraham in der Mitte völlig frei und hatte keine Mühe, das Leder über die Linie zu drücken (29.). Es war eine der ganz seltenen Unkonzentriertheiten in einer ansonsten sattelfesten VfR-Hintermannschaft.
Die Scharinger-Schützlinge ließen sich davon aber nicht verunsichern, sondern spielten weiter mutig nach vorne. Unmittelbar vor dem Pausentee wusste sich SVWW-Verteidiger Döring nur mit einem Textilfoul gegen Robert Lechleiter zu helfen. Klare Sache - Elfmeter für den VfR. Tim Bauer besorgte in souveräner Manier die erneute Führung für den Aufsteiger, die Christian Haas in der 50. Minute auf 3:1 ausbaute.
Während Wehen Wiesbaden so gut wie nichts mehr entgegenzusetzen hatte, hätten die Aalener das Ergebnis noch deutlicher gestalten können. Neun Minuten vor dem Ende sah Thomas Scheuring nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte, doch auch das konnte den VfR nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.
Aalen feierte einen verdienten 3:1-Erfolg und vergrößerte das Polster zur Abstiegszone auf sechs Punkte.
Stimmen der Trainer
Gino Lettieri (SV Wehen Wiesbaden): "Wir haben heute zu viele Fehler gemacht und den Aalenern damit das Toreschießen vereinfacht. Dies soll die Leistung des Gegners aber nicht schmälern: Der VfR war bissiger und einsatzfreudiger, deshalb geht unsere Niederlage auch völlig in Ordnung."
Rainer Scharinger (VfR Aalen):"Ich bin heute sehr, sehr zufrieden mit unserem Auftritt. Wehen Wiesbaden fand kein Mittel, um uns aus dem Konzept zu bringen. Der schnelle Ausgleichstreffer war natürlich sehr ärgerlich, aber die Mannschaft ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und hat die Linie konsequent durchgezogen. Wir sind wesentlich stabiler als noch vor einigen Wochen."
SV Wehen Wiesbaden: Gurski - Hübner, Lanzaat, Döring (53. Ziemer), Mintzel, Salem, Boskovic, Abraham, Bohl (53. Türker), Sailer (46. Menga), Janjic.
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Kempe, Mössmer, Scheuring, Barg, Hofmann, Schön (82. Dausch), Lechleiter (87. Traut), Haas (86. Soriano).
Tore: 0:1 Lechleiter (28.), 1:1 Abraham (29.), 1:2 Bauer (45./Foulelfmeter), 1:3 Haas (50.).
Gelb-Rot: Scheuring (VfR/81./wiederholtes Foulspiel).
Gelbe Karten:Boskovic, Lanzaat, Menga - Hofmann, Bauer.
Schiedsrichter: Dietz (Kronach).
Zuschauer: 3115.
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VfR Aalen - FC Bayern München II |
31.10.10 |
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Ernüchterung nach 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit
Fassungslos standen Spieler, Verantwortliche und Fans des VfR Aalen nach dem Schlusspfiff gegen den FC Bayern München II in der Scholz-Arena: Mit der letzten Aktion raubte Nicolas Jüllich den Hausherren nach einer 2:0-Führung zwei sicher geglaubte Punkte.
"Das muss man erst einmal wegstecken," äußerte sich VfR-Coach Rainer Scharinger in der Pressekonferenz.
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Ernüchterung nach 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit
Fassungslos standen Spieler, Verantwortliche und Fans des VfR Aalen nach dem Schlusspfiff gegen den FC Bayern München II in der Scholz-Arena: Mit der letzten Aktion raubte Nicolas Jüllich den Hausherren nach einer 2:0-Führung zwei sicher geglaubte Punkte.
"Das muss man erst einmal wegstecken," äußerte sich VfR-Coach Rainer Scharinger in der Pressekonferenz.
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Dabei hätte es für den VfR Aalen besser kaum laufen können: Knapp 11 000 Zuschauer freuten sich bei bestem Fußballwetter auf eine Fortsetzung des Aalener Aufwärtstrends und sollten nicht enttäuscht werden. Die Gastgeber legten eine tolle erste Hälfte hin und gingen nach sehenswerter Vorarbeit von Martin Dausch durch den freistehenden Christian Haas nach 24 Minuten mit 1:0 in Führung.
Doch Aalen ließ nicht locker, sondern drängte auf das zweite Tor, das Robert Lechleiter nur acht Minuten später nachlegte - es war bereits der dritte Treffer im dritten Spiel nacheinander für den gebürtigen Rosenheimer. Zur Pause führte die Scharinger-Elf scheinbar sicher mit 2:0 und war bis dato in allen Belangen die bessere Mannschaft.
So blieb es zunächst auch im zweiten Durchgang - bis zur 66. Minute. Aus dem Getümmel heraus gelang Yilmaz der völlig überraschende Anschlusstreffer zum 1:2, plötzlich war die Begegnung wieder offen. Drei Minuten später mussten die Bayern dann aber einen weiteren Nackenschlag wegstecken, als Sansone gegen Andreas Schön nachtrat und von Schiedsrichter Seidel des Feldes verwiesen wurde. Nun schien alles für den VfR Aalen zu sprechen, der mit seinen Kontermöglichkeiten aber zu fahrlässig umging.
So wurde das Scharinger-Team in der Nachspielzeit doch noch bitter bestraft: Jüllichs Volleyabnahme aus 17 Metern Torentfernung schlug unhaltbar hinter VfR-Keeper Bernhardt ein - die Aalener verschenkten leichtfertig einen bereits sicher geglaubten Sieg.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen):"Es ist natürlich extrem bitter, ein solches Gegentor in letzter Sekunde zu kassieren. Nach 20 Minuten konnten wir mehr Druck aufbauen und dann mit einem 2:0 in die Pause gehen. Ich habe meine Mannschaft gewarnt, dass Bayern sich nie aufgeben wird. Leider mussten wir die bittere Pille noch schlucken, ein Sieg wäre für uns aufgrund der schweren Partien in den kommenden Wochen sehr wichtig gewesen. Jetzt müssen wir uns auf die Aufgabe in Wiesbaden konzentrieren."
Hermann Gerland (FC Bayern München II):"Es war ein sehr, sehr glücklicher Punktgewinn für uns. Wir haben uns im Spiel nach vorne sehr schwer getan und mit zwei individuellen Fehlern die Aalener Tore ermöglicht. In der Pause habe ich den Jungs gesagt, was es heißt, das Bayern-Trikot zu tragen. Nach dem Anschlusstreffer war die Chance auf Zählbares plötzlich wieder da. Mit einem langen Ball konnten wir den VfR in der Nachspielzeit dann doch noch erfolgreich unter Druck setzen."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Kempe, Sulu, Scheuring, Barg, Hofmann, Dausch (90. Mössmer), Schön (72. Kakoko), Haas (79. Soriano), Lechleiter.
FC Bayern München II: Kraft - Pflügler (34. Mujic), Haas, Erb, Dombrowka (86. Holzmann), Jüllich, Lewicki, Deul, Sansone, Knasmüllner (71. Hajdarovic), Yilmaz
Tore: 1:0 Haas (24.), 2:0 Lechleiter (32.), 2:1 Yilmaz (66.), 2:2 Jüllich (90.).
Rote Karte: Sansone (FCB/69./Tätlichkeit).
Gelbe Karten: Pflügler, Dombrowka.
Schiedsrichter: Seidel (Hennigsdorf).
Zuschauer: 10983.
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VfR Aalen - 1. FC Saarbrücken |
17.10.10 |
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VfR Aalen muss sich im Aufsteigerduell mit 1:1 begnügen
Im Heimspiel gegen Mitaufsteiger 1. FC Saarbrücken konnte der VfR Aalen vor 2639 Zuschauern nicht an die starke Leistung aus dem Derby gegen Heidenheim anknüpfen.
Die Führung durch Robert Lechleiter egalisierte Velimir Grgic in der 47. Minute. Die Aalener konnten sich bei Keeper Bernhardt bedanken, der den dritten (!) Foulelfmeter in Folge parieren konnte.
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VfR Aalen muss sich im Aufsteigerduell mit 1:1 begnügen
Im Heimspiel gegen Mitaufsteiger 1. FC Saarbrücken konnte der VfR Aalen vor 2639 Zuschauern nicht an die starke Leistung aus dem Derby gegen Heidenheim anknüpfen.
Die Führung durch Robert Lechleiter egalisierte Velimir Grgic in der 47. Minute. Die Aalener konnten sich bei Keeper Bernhardt bedanken, der den dritten (!) Foulelfmeter in Folge parieren konnte.
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Mit einer Änderung gegenüber der Partie in Dresden startete der VfR ins Duell mit den Saarländern. Für den verletzten Marco Grüttner rücke Robert Lechleiter in den Sturm. Und der "Torminator" traf nach längerer Durststrecke in der 19. Minute zum 1:0. Den ersten Schuss aus kurzer Distanz konnte die FCS-Deckung noch blocken, gegen den Abpraller in den Winkel waren dann aber sowohl Abwehrspieler als auch Keeper Marina machtlos.
Das Gäste-Team von Jürgen Luginger, das den besseren Start mit guten Chancen hatte, verlor nach diesem Gegentor etwas die Linie und Aalen hatte bis zur Pause leichte Vorteile.
Doch die Antwort der Saarbrücker folgte nach dem Seitenwechsel: Eine Schläfrigkeit in der VfR-Hintermannschaft nutzte der völlig freistehende Velimir Grgic zum 1:1-Ausgleich (47.). Jetzt nahm die Partie richtig Fahrt auf. Zunächst scheiterte Kettemann aus guter Position an Marina, auf der Gegenseite vergab Zimmermann die Möglichkeit zur Saarbrücker Führung. Die beste Chance, das Spiel zu entscheiden, hatte Gäste-Akteur Zeitz vom Elfmeterpunkt. Der eingewechselte Enrico Valentini hatte seinen Gegenspieler in der 74. Minute im Strafraum zu Fall gebracht.
Die Aalener Hoffnungen ruhten auf Keeper Daniel Bernhardt, der die VfR-Anhänger nicht enttäuschte und seinem Ruf als "Elfmetertöter" der Liga zum dritten (!) Mal in Folge gerecht wurde. Somit rettete er seiner Mannschaft einen Zähler gegen Saarbrücken, für die es das fünfte Remis nacheinander war.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Das war heute unser schlechtestes Heimspiel in dieser Saison. Die Mannschaft kam nur ganz schwer in Tritt, weshalb ich schon vor dem 1:0 überlegt hatte, taktisch umzustellen. Es war klar, dass nach den harten Trainingseinheiten der vergangenen Wochen ein kleiner Kräfteeinbruch kommen würde, aber langfristig wird sich dies auszahlen. Daniel Bernhardt hat uns heute einmal mehr im Spiel gehalten, ihm gebührt ein besonderes Lob."
Jürgen Luginger (1. FC Saarbrücken): "Wir hatten genügend Chancen, um die Partie für uns zu entscheiden. Solch ein Spiel muss man eigentlich gewinnen. Das Runde muss dazu nur mal ins Eckige, was uns leider nur ein Mal geglückt ist."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Kempe, Sulu, Scheuring, Barg, Hofmann, Dausch (85. Mössmer), Kettemann (56. Haas), Traut (68. Valentini), Lechleiter.
1. FC Saarbrücken: Marina - Buchner (54. Zydko), Forkel, Zeitz, Mann, Fuchs (78. Kohler), Sieger, Lerandy, Zimmermann (86. Kizmaz), Stiefler, Grgic.
Tore: 1:0 Lechleiter (19.), 1:1 Grgic (47.)
Gelbe Karten:Kempe, Valentini - Forkel, Fuchs.
Besonderes Vorkommnis: Bernhardt hält Foulelfmeter von Zeitz (74.).
Schiedsrichter: Dankert (Rostock).
Zuschauer: 2639.
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Dynamo Dresden - VfR Aalen |
02.10.10 |
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Gute Leistung in Dresden wird nicht mit Punkten belohnt
Der VfR Aalen hat seinen Aufwärtstrend auch beim Gastspiel in Dresden fortgesetzt, musste aber eine unglückliche 0:1-Niederlage hinnehmen.
Unglücklich deshalb, weil die Scharinger-Elf vor über 17000 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion über weite Strecken ebenbürtig war und einige Großchancen ausließ.
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Gute Leistung in Dresden wird nicht mit Punkten belohnt
Der VfR Aalen hat seinen Aufwärtstrend auch beim Gastspiel in Dresden fortgesetzt, musste aber eine unglückliche 0:1-Niederlage hinnehmen.
Unglücklich deshalb, weil die Scharinger-Elf vor über 17000 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion über weite Strecken ebenbürtig war und einige Großchancen ausließ.
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Getreu dem Motto "Never change a winning team" beorderte VfR-Coach Rainer Scharinger die gleiche Startelf wie beim 2:1-Derbysieg gegen Heidenheim aufs Feld. Die Gäste benötigten einige Minuten, um sich an die Bedingungen zu gewöhnen. Insofern hatten die Platzherren in der Anfangsviertelstunde leichte Vorteile, die erste Chance jedoch gehörte den Gästen. Marco Grüttner zog aus 18 Metern mit links ab, Keller musste sich strecken, um den Ball zu klären. Wenige Minuten später war Dynamo-Akteur Robert Koch per Kopf zur Stelle und scheiterte nur knapp.
Mit zunehmender Spieldauer wurde der VfR mutiger und gestaltete die Partie offen. Nach 28 Minuten hatte Ralf Kettemann die Riesenchance zur Führung, als er nach toller Vorarbeit von Martin Dausch am herausstürmenden Dresdner Keeper Keller scheiterte. Als jeder mit einem 0:0 zur Pause rechnete, schlugen die Gastgeber dann doch noch zu. Bernhardt konnte den Ball nach einer Ecke mit einer Faust aus dem Strafraum befördern. Strifler hielt aus 20 Metern einfach mal drauf und das Leder kugelte in Billard-Manier Lars Jungnickel vor die Füße. Der Dynamo-Kapitän hatte keine Mühe, aus elf Metern einzuschieben - 1:0 für Dresden.
Hochmotiviert kamen die Aalener zurück aus der Kabine und erspielten sich nach dem Seitenwechsel ein Chancenplus. Sulu, Brechler und Lechleiter hatten den Ausgleich auf dem Fuß, beim Freistoß von Ralf Kettemann verhinderte nur die Latte das 1:1. Auch Dynamo traf das Aluminium, als Esswein an Daniel Bernhardt scheiterte, der das Leder mit dem Fuß an den Pfosten lenkte.
Am Ende brachte Dresden den Sieg über die Zeit. Die VfR-Akteure waren tief enttäuscht, dass es nach dieser hervorragenden Leistung mit leeren Händen auf die Heimreise ging.
Stimmen der Trainer
Matthias Mauksch (Dynamo Dresden):"Glückwunsch an den VfR Aalen für einen couragierten Auftritt. Ich bin heute einfach nur froh, dass die drei Punkte in Dresden bleiben. Wir haben es nach der Führung nicht verstanden, den Sack frühzeitig zuzumachen. Chancen dafür waren da. Da hat man gesehen, dass wir noch lange nicht da sind, wo wir alle hin möchten."
Rainer Scharinger (VfR Aalen):"Ich habe meiner Mannschaft ein großes Kompliment für diesen tollen Auftritt ausgesprochen. Sie wollte das aber gar nicht hören, weil jeder Spieler sehr enttäuscht ist, dass wir uns nicht selbst mit Punkten belohnt haben. Die Kulisse heute war sehr imposant. Man kann nur hoffen, dass Dynamo mit diesen Fans und diesem Stadion schnellstmöglich in die zweite Liga aufsteigt. Ich hätte mir in diesem Hexenkessel einen erfahrenen Schiedsrichter gewünscht, der das Spiel souverän leitet."
Dynamo Dresden: Keller - Strifler, Herzig, Kister, Bührer, Jungnickel, Fiel, Müller (81. Pfeffer), Kegel (62. Röttger), Koch, Esswein (84. Sand).
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Kempe, Sulu, Scheuring, Dausch (65. Lechleiter), Barg, Hofmann, Traut (68. Hohn), Kettemann, Grüttner (68. Brechler).
Tor: 1:0 Jungnickel (41.).
Gelbe Karten: Fiel, Herzig - Traut, Hofmann, Sulu.
Schiedsrichter: Glasmacher.
Zuschauer: 17235.
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VfR Aalen - 1. FC Heidenheim |
25.09.10 |
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VfR feiert 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Heidenheim
"So sehen Sieger aus" hallte es nach dem Ostalb-Derby zwischen dem VfR Aalen und dem 1. FC Heidenheim durch die Scholz-Arena. Nach zwei Treffern von Martin Dausch zwang die Scharinger-Elf die favorisierten Gäste von der Brenz mit 2:1 in die Knie.
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VfR feiert 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Heidenheim
"So sehen Sieger aus" hallte es nach dem Ostalb-Derby zwischen dem VfR Aalen und dem 1. FC Heidenheim durch die Scholz-Arena. Nach zwei Treffern von Martin Dausch zwang die Scharinger-Elf die favorisierten Gäste von der Brenz mit 2:1 in die Knie.
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Beide Trainer waren gezwungen, ihre Torjäger aufgrund von Erkrankung bzw. Verletzung zu ersetzen. Während VfR-Angreifer Robert Lechleiter aufgrund einer fiebrigen Erkältung wie schon in Jena passen musste, fiel beim FCH Andreas Spann mit einer Oberschenkelverletzung aus.
Aalens Coach Rainer Scharinger überraschte die Heidenheimer mit einem personellen Schachzug. Martin Dausch und Sascha Traut stießen über die Außenbahnen immer wieder ins Sturmzentrum vor und bereiteten der FCH-Deckung im ersten Durchgang einige Probleme. Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahm der VfR nach 20 Minuten das Kommando und überzeugte vor 7711 Zuschauern vor allem durch eine hervorragende läuferische und kämpferische Leistung. Dies wurde nach 25 Minuten belohnt: Traut erlief einen Pass von Krebs, danach gings blitzschnell. Über Grüttner und Barg kam das Leder zum heranstürmenden Martin Dausch, der Sabanov aus halbrechter Position keine Chance ließ. Heidenheim zeigte sich nun beeindruckt, Aalen drängte weiter. In der 34. erhöhte erneut Dausch mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 2:0 - die Scholz-Arena glich einem Tollhaus.
Kurz vor der Pause hatte der eingewechselte Jarosch für den FCH die große Chance zum Anschlusstreffer, sein Kopfball verfehlte das Ziel nur knapp.
Besser machte es Sturmkollege Patrick Mayer, der in der 48. Minute praktisch aus dem Nichts das 1:2 markierte. Ein Treffer, der dem Team von Frank Schmidt merklich Auftrieb verlieh: Der VfR war nun unter Druck und hatte Glück, als Jaroschs Kopfball an die Oberkante der Latte prallte und Keeper Bernhardt kurz darauf gegen Gül parieren konnte. Der VfR blieb durch Konter aber immer gefährlich, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr.
Mit stehenden Ovationen feierten die Aalener Anhänger ihre Mannschaft und den überraschenden Derbyerfolg, der neues Selbstvertrauen für das nächste Auswärtsspiel am 1.10. bei Dynamo Dresden geben sollte.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Die Zuschauer haben ein mitreissendes und intensives Derby gesehen. Ich bin sehr glücklich über diese drei Punkte, die uns in der Tabelle sehr gut tun. Wir haben mit diesem Erfolg den Anschluss ans Mittelfeld gehalten. Unsere offensive Verteidigung hat sich ausgezahlt, dadurch kam Heidenheim nicht wie gewohnt zur Entfaltung. Der Anschlusstreffer fiel zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Danach war mir klar, dass es ein heißer Tanz werden würde. Wir hatten einige Kontermöglichkeiten, da müssen wir uns noch verbessern."
Frank Schmidt (1. FC Heidenheim): "Gratulation an den VfR Aalen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase haben wir artig Geschenke verteilt und wurden ausgekontert. Leider hat unsere kämpferische Einstellung erst nach dem 1:2-Anschlusstreffer gepasst. Danach ließen wir leider drei gute Chancen ungenutzt. Ich hätte bei der Aktion in der Schlussminute, als das Bein des Aalener Abwehrspielers im Strafraum sehr hoch war, gerne einen Pfiff des Schiedsrichters gehabt."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Kempe, Sulu, Scheuring, Barg, Hofmann, Kettemann (83. Mössmer), Traut (77. Hohn), Dausch, Grüttner (70. Soriano).
1. FC Heidenheim: Sabanov - Sirigu (46. Gül), Aupperle, Krebs, Feistle, Schittenhelm, Klarer (36. Jarosch), Bagceci, Weil (81 Kulabas), Schnatterer, Mayer.
Tore: 1:0 und 2:0 Dausch (25./34.), 2:1 Mayer (48.).
Gelbe Karten: Scheuring, Soriano - Klarer, Sirigu, Feistle, Bagceci.
Zuschauer: 7711.
Schiedsrichter: Valentin (Taufkirchen).
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FC Carl Zeiss Jena - VfR Aalen |
22.09.10 |
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Zweites torloses Remis in Folge: Jena und Aalen trennen sich leistungsgerecht 0:0 |
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Es war ein typisches Kellerduell: Auf spielerische Highlights warteten die Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld Jena vergeblich. Am Ende trennten sich der der FC Carl Zeiss und der VfR Aalen 0:0.
Im ersten Durchgang hatten die Gäste Pech, als Marco Grüttner nur die Latte traf. Nach dem Seitenwechsel brachte die Scharinger-Elf in Person von Elia Soriano den Ball auch im Kasten von Carsten Nulle unter, doch der Schiedsrichter entschied auf Handspiel des Italieners.
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VfR Aalen - Eintracht Braunschweig |
18.09.10 |
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Überragender Daniel Bernhardt lässt nichts anbrennen
Wie schon gegen Wacker Burghausen war Aalens Schlussmann Daniel Bernhardt Mann des Tages im Duell mit der Braunschweiger Eintracht: Im zweiten Durchgang parierte der VfR-Keeper erneut einen Strafstoß und vier Minuten später eine 100-prozentige Chance der Gäste.
So trotzte die Scharinger-Elf dem Aufstiegskandidaten nach einer starken ersten Hälfte ein torloses Remis ab.
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Überragender Daniel Bernhardt lässt nichts anbrennen
Wie schon gegen Wacker Burghausen war Aalens Schlussmann Daniel Bernhardt Mann des Tages im Duell mit der Braunschweiger Eintracht: Im zweiten Durchgang parierte der VfR-Keeper erneut einen Strafstoß und vier Minuten später eine 100-prozentige Chance der Gäste.
So trotzte die Scharinger-Elf dem Aufstiegskandidaten nach einer starken ersten Hälfte ein torloses Remis ab.
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Für gewöhnlich mutet ein 0:0 ja langweilig an, doch die Partie in der Scholz-Arena war rassig und hochspannend für die 3172 Zuschauer. Wie schon gegen Offenbach beorderte Scharinger die Neuzugänge Traut und Kempe in die Startelf. Darüber hinaus schenkte Aalens Coach Yannick Kakoko und Elia Soriano von Beginn an sein Vertrauen. Die Platzherren suchten sofort ihre Möglichkeiten in der Offensive und brachten die Gäste ein ums andere Mal in Bedrängnis.
Die beste Möglichkeit zur Führung hatte Robert Lechleiter auf dem Fuß, der nach einem sehenswerten Freistoßtrick von Ralf Kettemann ganz allein vor Keeper Petkovic auftauchte. Der Eintracht-Keeper brachte aber in letzter Sekunde seine Hand dazwischen, den Richtung Tor trudelnden Ball bereinigte Henn vor der Linie. Vom hohen Favoriten war in Durchgang eins nur wenig zu sehen, Aalen hatte alles im Griff.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste dann immer mehr auf Touren und nahmen das Heft in die Hand. Nach einem Patzer von VfR-Kapitän Aytac Sulu lief Kumbela ganz allein auf Daniel Bernhardt zu, der den Braunschweiger Angreifer im Strafraum zu Fall brachte. Klare Sache - Elfmeter für die Gäste. Dennis Kruppke trat an, aber Bernhardt lenkte das Leder mit einem tollen Reflex an die Latte. Bereits im letzten Heimspiel gegen Burghausen hatte die Aalener Nummer eins einen Strafstoß gehalten - genau wie am Samstag in der 51. Minute. Die Gäste ließen sich dadurch aber nicht aus der Bahn werfen. Nur zwei Minuten später setzte Unger einen Heber nur knapp übers Tor, im folgenden Angriff hielt Bernhardt mit einem Weltklasse-Reflex gegen Bellarami aus kurzer Distanz den Punkt für Aalen fest.
In der Schlussphase war für die Einheimischen sogar noch der Siegtreffer drin, aber Lechleiter scheiterte in der 78. Minute aus halbrechter Position an Petkovic. Aufgrund der starken ersten Hälfte und einem glänzenden Keeper Daniel Bernhardt im Tor war der Punktgewinn für den VfR nicht unverdient.
Am Mittwoch geht es zum Kellerduell nach Jena, ehe am kommenden Samstag das große Ostalb-Derby gegen den 1. FC Heidenheim steigt.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Wir hatten im ersten Durchgang mehr vom Spiel und die große Chance zur Führung durch Robert Lechleiter. Da hat die Mannschaft eine sehr gute Leistung gezeigt und kaum etwas zugelassen. In der Phase nach dem Elfmeter hat meine junge Truppe Nerven gezeigt. Mit Glück und Geschick haben wir die Braunschweiger Drangphase überstanden. Für uns ist wichtig zu sehen, dass wir auch mit den Spitzenmannschaften mithalten können."
Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig): "Unsere Tagesform hat heute leider erst in der zweiten Halbzeit gepasst. Vor dem Seitenwechsel hatte Aalen mehr vom Spiel. Wir konnten froh sein, dass wir mit einem Remis in die Kabine gingen. Nach der Pause hatten wir dann vier hochkarätige Chancen in zehn Minuten. Daniel Bernhardt war der Garant dafür, dass Aalen im Spiel blieb. Die 3. Liga ist eben kein Wunschkonzert, das zeigen die Ergebnisse an diesem Spieltag deutlich. Ich schätze den VfR viel, viel stärker ein, als es der momentane Tabellenstand vermuten lässt und wünsche Rainer Scharinger und seiner Mannschaft alles Gute für den weiteren Saisonverlauf."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Kempe, Scheuring, Barg, Traut (75. Dausch), Kakoko (84. Mössmer), Kettemann (80. Hofmann), Soriano, Lechleiter.
Eintracht Braunschweig: Petkovic - Henn, Kessel, Vrancic (77. Pfitzner), Dogan, Fetsch (46. Bellarabi), Kumbela, Unger, Kruppke, Reichel, Reinhardt (46. Boland).
Tore: Fehlanzeige.
Bes. Vorkommnis: Bernhardt (VfR) hält Foulelfmeter von Kruppke (51.)
Gelbe Karten: Dausch, Bauer, Kettemann - Dogan.
Schiedsrichter: Beitinger (Regensburg).
Zuschauer: 3172.
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Kickers Offenbach - VfR Aalen |
11.09.10 |
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VfR Aalen unterliegt nach großem Kampf Spitzenreiter Offenbach mit 0:2 |
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Eine gute kämpferische Leistung wurde nicht belohnt: Beim Ligaprimus Kickers Offenbach musste der VfR Aalen eine bittere 0:2-Niederlage hinnehmen.
Zwar hatten die Gastgeber ein Chancenplus zu verzeichnen, doch auch die Scharinger-Elf erspielte sich gute Torraumszenen und hätte mit etwas Glück in Führung gehen können. In der 79. Minute gelang dem eingewechselten Laux das 1:0 für den OFC, Occean besorgte in der Nachspielzeit den 2:0-Endstand.
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VfR Aalen - Wacker Burghausen |
28.08.10 |
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Durchatmen beim VfR: Der erste Sieg ist eingetütet
Nach Spielende fiel bei Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern gleichermaßen viel Ballast ab: Der 1:0-Sieg gegen Wacker Burghausen markierte den ersten "Dreier" der Spielzeit 2010/2011.
Torschütze des Tages war Kapitän Aytac Sulu, Mann des Tages Keeper Daniel Bernhardt, der einen Elfmeter parierte und beste Chancen der Gäste zunichte machte.
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Durchatmen beim VfR: Der erste Sieg ist eingetütet
Nach Spielende fiel bei Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern gleichermaßen viel Ballast ab: Der 1:0-Sieg gegen Wacker Burghausen markierte den ersten "Dreier" der Spielzeit 2010/2011.
Torschütze des Tages war Kapitän Aytac Sulu, Mann des Tages Keeper Daniel Bernhardt, der einen Elfmeter parierte und beste Chancen der Gäste zunichte machte.
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Die 2478 Zuschauer in der Scholz-Arena erlebten ein zumindest in der zweiten Hälfte packendes Kellerduell. In der Anfangsviertelstunde passierte vor beiden Toren nicht viel. Das erste Ausrufezeichen setzten dann die Gastgeber: Andreas Schön spielte mit einem herrlichen Pass Robert Lechleiter frei, der legte quer auf Sturmkollege Marco Grüttner und dieser drückte das Leder über die Linie - 1:0 für den VfR. Denkste! Der Schiedsrichterassistent hatte zuvor eine Abseitsstellung von Lechleiter erkannt, der Treffer zählte nicht.
Es dauerte ganze 34 Minuten, bis sich auch die Wacker-Elf ihre erste Chance erarbeitet. Wolfs Kopfball fehlte etwas die Präzision, Daniel Bernhardt musste nicht eingreifen. Kurz vor der Pause stand dann Neumayr allein vor dem VfR-Torhüter, der aber wiederum Sieger blieb.
Auch nach dem Seitenwechsel war die Nummer eins gleich mehrfach im Blickpunkt. In der 51. Minute soll Benjamin Barg Gegenspieler Halfar im Strafraum am Fuß berührt haben. So jedenfalls sah es Schiedsrichter Wingenbach und entschied zum Unmut des VfR und seiner Anhänger auf Elfmeter. Bernhardt jedoch blieb cool und entschärfte den Strafstoß von Hess mit einem tollen Reflex.
Wie hervorragend die Nummer eins aufgelegt war, wurde auch in der 58. Minute deutlich. Einen wuchtigen Kopfball von Hertl lenkte Bernhardt mit den Fingerspitzen über die Latte. Angetrieben von ihrem starken Keeper wurden die Aalener nun auch nach vorne immer mutiger. Kapitän Aytac Sulu war es vorbehalten, den Treffer des Tages zu erzielen - dank gütiger Mithilfe von Martin Hess, der den satten Schuss von Sulu aus kurzer Distanz noch ins eigene Netz ablenkte (66.).
In der Schlussphase erspielte sich die Scharinger-Elf Chancen im Minutentakt, ein weiterer Treffer wollte aber nicht fallen. So musste bis zum Schlusspfiff gezittert werden. Und in der Tat wären die Gäste fast noch zum Ausgleich gekommen, als ein Schuss des Ex-Aaleners Christian Holzer das Tor nur um Zentimeter verfehlte.
Große Erleichterung nach Spielende - der VfR feierte den ersten Sieg der neuen Saison. Nach der Länderspielpause warten mit Kickers Offenbach und Eintracht Braunschweig zwei ganz dicke Brocken.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Der Sieg war wichtig für die Tabelle, aber noch wichtiger für die Moral und das Selbstvertrauen der Mannschaft. In der Anfangsviertelstunde hat man beiden Teams eine gewisse Verunsicherung angemerkt. Das Remis zur Pause ging sicherlich in Ordnung. Nach dem Wechsel kam dann der Schock durch den Elfmeter. Für solch einen Pfiff habe ich kein Verständnis, da null Kontakt vorhanden war. In einem Spiel, in dem es um so viel geht, kann ich solch einen Strafstoß nicht geben. Daniel Bernhardt hat nach einem schwierigen Start in die Saison dann aber gezeigt, dass er ein ganz wichtiger Rückhalt für uns ist. Das 1:0 fiel zur richtigen Zeit. In der Schlussphase können wir noch ein oder zwei Tore nachlegen. Daran gilt es zu arbeiten, hier spielt vor allem das Thema Erfahrung eine wichtige Rolle."
Mario Basler (Wacker Burghausen): "Ich bin sehr enttäuscht. Bis zum 0:1 haben wir ein gutes Spiel gezeigt mit zwei hervorragenden Chancen kurz vor der Pause. Nach dem vergebenen Elfer habe ich zu meinem Co-Trainer gesagt, dass wir in den folgenden zehn Minuten keinen Treffer bekommen dürfen, da so eine Situation dem Gegner immer Auftrieb gibt. Leider mussten wir dann aus einer Standardsituation heraus doch das entscheidende Gegentor hinnehmen. Gegen Ende haben wir alles nach vorne geworfen, was dem VfR noch einige gute Chancen ermöglichte. René Vollath hat uns bis zum Schluss am Leben erhalten, leider hat es nicht gereicht."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Barg, Scheuring, Hofmann, Dausch, Schön (69. Hohn), Kettemann (82. Mössmer), Lechleiter (86. Haas), Grüttner.
Wacker Burghausen: Vollath - Wolf, Hertl, Holzer, Halfar, Hess, Neumayr (67. Akkurt), Olumide (76. Thiel), Grübl, Omodiagbe, Brucia (83. Hackenberg)
Tor: 1:0 Sulu (66.).
Bes. Vorkommnis: Bernhardt (VfR) hält Foulelfmeter von Hess (51.)
Gelbe Karten: Grüttner - Neumayr.
Schiedsrichter: Wingenbach (Diez).
Zuschauer: 2478.
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SV Babelsberg - VfR Aalen |
21.08.10 |
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1:3 in Babelsberg- Auch im fünften Anlauf kein Sieg
Der VfR Aalen wartet weiter auf den ersten Sieg der Drittligasaison 2010/2011: Im Duell der Aufsteiger unterlag die Scharinger-Elf trotz 1:0-Führung am Ende mit 1:3.
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1:3 in Babelsberg- Auch im fünften Anlauf kein Sieg
Der VfR Aalen wartet weiter auf den ersten Sieg der Drittligasaison 2010/2011: Im Duell der Aufsteiger unterlag die Scharinger-Elf trotz 1:0-Führung am Ende mit 1:3.
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Beide Teams waren sofort drin in der Begegnung und suchten ihr Heil in der Offensive. Bei sommerlichen Temperaturen um 27 Grad gelang dem VfR nach 13 Minuten die erste Führung der Saison: Schön brachte einen Freistoß aus halbrechter Position gefährlich aufs kurze Eck, aber Unger konnte klären. Den Abpraller versenkte Benjamin Barg mit einem weiten Kopfball im Babelsberger Gehäuse. Der Torjubel war noch nicht richtig verhallt, da jubelten die SVB-Anhänger. Robert Lechleiter stieg im Strafraum ungeschickt ein und Schiedsrichter Cortus zeigte sofort auf den Punkt. Elfmeter für Babelsberg - eine Sache für Anton Müller. Der gab sich keine Blöße und schob souverän zum 1:1 ein.
Ein Treffer, der dem SVB förmlich Flügel verlieh: Fortan spielte nur noch die Demuth-Elf. Eine von drei guten Möglichkeiten verwandelte Dominik Stroh-Engel nach 34 Minuten zur 2:1-Führung. Auch hier sah die Aalener Hintermannschaft alles andere als gut aus.
Vor allem in Sachen Zweikampf hatte der SVB die Oberhand, dabei hatte Aalens Cheftrainer Rainer Scharinger seine Mannen im Vorfeld auf einen harten Fight eingeschworen. Die Gastgeber aus der Filmstadt übernahmen die Regie und erspielten sich die deutlich besseren Chancen als die Aalener, die sich im Spiel nach vorne schwer taten.
Die Entscheidung dann in der 78. Minute: Nach einer schönen Kombination legte Stroh-Engel klug quer auf Evers, der Geburtstagskind Daniel Bernhardt aus 16 Metern keine Chance ließ.
Damit bleibt der VfR Aalen auch nach dem fünften Spiel auf einen Sieg. Die Highlights der Partie und die Pressekonferenz in voller Länge gibt es bei VfR TV zu sehen.
Stimmen der Trainer
Dietmar Demuth (SV Babelsberg): "Wir sind gut ins Spiel gekommen und kassieren aus dem Nichts das 0:1. Dennoch haben wir an unserem Konzept festgehalten und konnten den Druck aufrecht erhalten. Leider fiel das 3:1 recht spät, so kann immer etwas passieren. Wir sind mit unserer derzeitigen Ausgangssituation sehr zufrieden."
Rainer Scharinger (Trainer VfR Aalen): "Glückwunsch an Babelsberg für einen verdienten Sieg. Wir hatten leider nicht das taktische Verständnis, um das Flügelspiel des Gegners zu unterbinden. Nach der Führung folgte leider gleich der Rückschlag mit dem 1:1, aber so läuft es eben derzeit gegen uns. In der zweiten Hälfte konnten wir uns ebenbürtig zeigen, es fehlte aber die Durchschlagskraft nach vorne."
SV Babelsberg: Unger - Hoffmann, Surma (29. Rudolph), Schütz, Müller, Makarenko (58. Kocer), Koc, Evers, Civa (72. Prochnow), Paul, Stroh-Engel.
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Klefenz, Scheuring, Barg, Hohn (46. Dausch), Schön (82. Haas), Lechleiter, Brechler (46. Kettemann), Grüttner.
Tore: 0:1 Barg (13.), 1:1 Müller (14./Foulelfmeter), 2:1 Stroh-Engel (33.), 3:1 Evers (78.).
Gelbe Karten: Hoffmann, Civa - Lechleiter, Haas.
Schiedsrichter: Cortus (Nürnberg).
Zuschauer: 1896.
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VfR Aalen - SpVgg Unterhaching |
08.08.10 |
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0:0 gegen Haching: Der Ball will einfach nicht ins Tor
Erneut schnupperte der VfR Aalen gegen die Spielvereinigung Unterhaching ganz dicht am ersten Sieg dieser Saison, unterm Strich stand aber ein torloses Remis.
Dabei hatten die Gastgeber vor 4089 Zuschauern in der Scholz-Arena ein deutliches Chancenplus auf ihrer Seite.
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0:0 gegen Haching: Der Ball will einfach nicht ins Tor
Erneut schnupperte der VfR Aalen gegen die Spielvereinigung Unterhaching ganz dicht am ersten Sieg dieser Saison, unterm Strich stand aber ein torloses Remis.
Dabei hatten die Gastgeber vor 4089 Zuschauern in der Scholz-Arena ein deutliches Chancenplus auf ihrer Seite.
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Beim VfR feierte Yannick Kakoko sein Debüt in der Startelf, dafür musste der verletzte Martin Dausch passen. Aalen erwischte einen guten Beginn und hatte bereits nach drei Minuten die erste Möglichkeit durch Kakoko, dessen Schuss aber von Kampa pariert wurde.
Auch in der Folgezeit blieb die Scharinger-Elf tonangebend: Innerhalb von nur einer Minute verpassten Andreas Schön aus spitzem Winkel und Marco Grüttner aus vollem Lauf die Aalener Führung. Mit der ersten echten Offensivaktion der Hachinger wurde es gleich gefährlich: Kapitän Aytac Sulu köpfte das Leder in Bedrängnis an die eigene Latte - Glück für den VfR.
Ähnliches Bild im zweiten Durchgang: Aalen verstärkte seine Offensivbemühungen weiter, zeigte sich im Spiel nach vorne gefällig, verpasste aber wieder einmal das entscheidende Tor. Nach 56 Minuten dann großer Jubel in der Scholz-Arena, doch der gut leitende Schiedsrichter Gorniak hatte vor dem Treffer durch Robert Lechleiter eine Abseitsstellung des Ex-Hachingers erkannt.
Die Gäste durften sich bei ihrem Schlussmann Darius Kampa bedanken, dass zumindest ein Zähler mit in die Münchener Vorstadt wanderte. Seine beste Rettungstat hatte der ehemalige Bundesligakeeper in der 84. Minute, als er einen Kopfball von Aytac Sulu mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenkte.
So blieb es am Ende beim schmeichelhaften Punktgewinn für die Spielvereinigung.
Der VfR wartet zwar weiter auf den ersten Sieg dieser Saison, spielerisch zeigte der Aufsteiger aber erneut eine gute Leistung.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (VfR Aalen):"Für uns war heute in erster Linie wichtig, dass hinten die Null steht. Mit zunehmender Spieldauer konnten wir dann auch unsere spielerische Stärke in die Waagschale werfen. Ich habe mir ein Eckenverhältnis von 10:1 und ein Chancenverhältnis von 9:2 notiert. Leider konnten wir aus dieser Überlegenheit heraus nicht den entscheidenden Treffer markieren, was uns sicher gut getan hätte. Wir sind auf dem richtigen Weg, die Ergebnisse werden sich noch einstellen. Sehr erfreulich war heute auch die Zuschauerzahl von über 4000 Besuchern."
Klaus Augenthaler (SpVgg Unterhaching): "Es war heute sicherlich kein Schmankerl für die Zuschauer. Wir wollten auf Ballbesitz spielen, leider hat der letzte Pass nach vorne gefehlt. In der zweiten Hälfte waren wir meist zu weit von unseren Gegenspielern weg und können zum Schluss froh sein, dass wir einen Punkt mitnehmen. Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass heute sechs Spieler aus der Jugend und aus dem Amateurbereich aufgelaufen sind. Dem Team fehlt ein Erfolgserlebnis, damit der Knoten platzt."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Barg, Scheuring, Mössmer, Kettemann, Kakoko (65. Hohn), Schön, Grüttner (85. Soriano), Lechleiter (86. Brechler).
SpVgg Unterhaching: Kampa - Ziegler, Brysch, Hain, Stegmayer, Leandro, Minorelli, Thee, Mitterhuber (90. Mitterhuber), Villar (85. Pasiciel), Tunjic (65. Gunnlaugsson).
Tore: Fehlanzeige.
Gelbe Karte: Stegmayer.
Schiedsrichter: Gorniak (Bremen).
Zuschauer: 4089.
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SV Werder Bremen II - VfR Aalen |
03.08.10 |
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Bauers Last-Minute-Tor beschert VfR den ersten Punkt
Der erste Punkt der Saison ist unter Dach und Fach: Beim SV Werder Bremen II musste der VfR Aalen bis zur 89. Minute zittern, ehe Tim Bauer per Foulelfmeter den 1:1-Ausgleich für die Scharinger-Elf erzielte.
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Bauers Last-Minute-Tor beschert VfR den ersten Punkt
Der erste Punkt der Saison ist unter Dach und Fach: Beim SV Werder Bremen II musste der VfR Aalen bis zur 89. Minute zittern, ehe Tim Bauer per Foulelfmeter den 1:1-Ausgleich für die Scharinger-Elf erzielte.
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Es war ein Spiegelbild der Koblenz-Partie: Der VfR, bei dem Grüttner für Soriano in die Startelf rückte, begann auf dem Platz 11 des Weserstadions couragiert und druckvoll.
Und hatte nach drei Minuten die Riesenchance zur Führung: Schön zimmerte aus 16 Metern aufs Tor, doch Wiedwald parierte ebenso klasse.
Mit der ersten echten Offensivaktion machten die Platzherren dann das 1:0. Bernhardt lief bei einer Ecke zunächst heraus, zog dann wieder zurück und am langen Pfosten nickte der großgewachsene Kevin Maek zur Bremer Führung ein. Aalen machte weiter Dampf und hatte noch zwei gute Szenen durch Dausch und Lechleiter, doch in der Folgezeit verflachte die Partie etwas und gute Chancen waren Mangelware. Bis zur 42. Minute: Schön spielte Lechleiter im Strafraum an, der Torjäger zog sofort aus der Drehung ab, doch erneut war Wiedwald Endstation.
Zu Wiederbeginn setzte der VfR gleich eine erste Duftmarke: Aytac Sulu hielt in der 47. Minute aus 40 Metern Torentfernung einfach mal drauf. Bei diesem Schuss musste sich Werder-Keeper Wiedwald schon strecken, um zur Ecke zu klären. Elf Minuten später wurde es dann auch für die Scharinger-Elf brenzlig: Eine lange Flanke touchierte Testroet im Strafraum mit dem Kopf und zwang Bernhardt zu einer Glanzparade.
In der 68. Minute war es der Ex-Bremer Bauer, der seinen Gegenspieler alt aussehen ließ und aus spitzem Winkel das Außennetz traf. 21 Minuten durfte sich der Verteidiger dann doch noch von seinen Teamkollegen feiern lassen. Nach einem Foulspiel von Balogun an Robert Lechleiter im Strafraum zeigte Schiedsrichter Seidel auf den Punkt. Bauer traf kompromisslos zum verdienten 1:1-Ausgleich.
Am Sonntag wartet auf die Aalener bereits die nächste heiße Aufgabe: Dann gastiert ab 14 Uhr die SpVgg Unterhaching in der Scholz-Arena.
Stimmen der Trainer
Thomas Wolter (Cheftrainer SV Werder Bremen II): "Für uns war das späte Gegentor sehr ärgerlich. Insgesamt gesehen geht die Punkteteilung aber sicherlich in Ordnung. Wir waren nach dem 1:0 leider nicht in der Lage, unsere guten Situationen zu Ende zu spielen. Das VfR-Team hat auch immer wieder gezeigt, dass es gut Fußball spielen kann. Dies habe ich meiner Mannschaft im Vorfeld immer wieder gesagt. Leider konnten wir den Spielfluss der Gäste nicht immer unterbrechen. Eine dieser Aktionen hat dann in der vorletzten Minute zum Ausgleich geführt."
Rainer Scharinger (Cheftrainer VfR Aalen): "Wir sind natürlich sehr glücklich über diesen Punktgewinn. Unterm Strich hat sich die Mannschaft diesen Zähler redlich verdient. Insgesamt haben wir ein sehr interessantes Spiel mit einem Chancenverhältnis von 7:8 gesehen. Das frühe Gegentor war für uns ein neuerlicher Nackenschlag. Das Team hat sich aber nie aufgegeben und bis zum Ende gefightet. Wir wollen uns weiter in die Saison hinein entwickeln und haben am Sonntag die nächste Aufgabe vor der Brust."
SV Werder Bremen II: Wiedwald - Gerdes, Maek, Stallbaum, Ronneburg, Thy, Balogun, Schmidt, Testroet, Perthel (71. Krisch), Ayik.
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Barg, Scheuring, Mössmer (85. Hohn), Dausch, Kettemann (78. Kakoko), Schön (80. Soriano), Lechleiter, Grüttner.
Tore: 1:0 Maek (13.), 1:1 Bauer (89./Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Perthel, Ronneburg, Stallbaum, Balogun - Dausch, Grüttner.
Schiedsrichter: Seidel (Hennigsdorf).
Zuschauer: 772.
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VfR Aalen - TuS Koblenz |
31.07.10 |
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VfR kassiert bittere 1:2-Heimniederlage gegen Koblenz
Auch im zweiten Spiel der Drittligasaison hat sich der VfR Aalen selbst geschlagen: Gegen Zweitliga-Absteiger TuS Koblenz war die Scharinger-Elf dicht dran an drei Punkten, stand aber am Ende wieder mit leeren Händen da.
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VfR kassiert bittere 1:2-Heimniederlage gegen Koblenz
Auch im zweiten Spiel der Drittligasaison hat sich der VfR Aalen selbst geschlagen: Gegen Zweitliga-Absteiger TuS Koblenz war die Scharinger-Elf dicht dran an drei Punkten, stand aber am Ende wieder mit leeren Händen da.
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Die Partie vor 3578 Zuschauern in der Scholz-Arena begann mit einem echten Schreckmoment für die Gastgeber: Nach einem Fehler auf der linken Abwehrseite brachte Ex-VfR-Angreifer Marcus Steegmann den Ball flach nach innen, wo Rahn freistehend keine Mühe hatte und zur Koblenzer Führung einschob.
Diesen Nackenschlag steckte der VfR nach einigen Minuten aber gut weg. In der 24. und 25. Minute hätte Robert Lechleiter den Ausgleich erzielen können, doch der Torjäger scheiterte an Keeper Paucken.
Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gastgeber den Druck. In der 53. Minute nutzte Lechleiter einen Abpraller und schoss aus 12 Metern ein zum 1:1. Angetrieben durch die Zuschauer stand die Begegnung nun auf der Kippe. Aalen hatte die Oberhand und drängte auf den zweiten Treffer, aber Bauer und Kettemann scheiterten an Keeper Paucken, der sich in starker Form präsentierte.
Koblenz bestrafte die Aalener Nachlässigkeit eiskalt: In der 74. Minute traf Cannizzaro aus kurzer Distanz per Kopf zum 2:1-Siegtreffer für die Sander-Elf. Keeper Daniel Bernhardt blieb auf der Linie stehen und machte in dieser Situation eine unglückliche Figur.
Es blieb letztlich beim etwas schmeichelhaften Sieg der Gäste, der erneut aus zwei individuellen Fehlern des VfR Aalen resultierte. Am Dienstag geht es für den Aufsteiger zum SV Werder Bremen II.
Stimmen der Trainer
Rainer Scharinger (Cheftrainer VfR Aalen):"Die Partie begann für uns äußerst brutal. Dies wollten wir natürlich unter allen Umständen vermeiden. Nach dem Rückstand haben wir uns gut in die Partie hinein gearbeitet und hatten sehr gute Chancen, vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Das 1:1 hat uns dann zusätzlich beflügelt. In dieser Phase hatte man das Gefühl, die Partie könnte nun zu unseren Gunsten kippen. Beim 1:2 muss Daniel Bernhardt heraus kommen und den Ball wegnehmen. Hintenraus war es bei diesen Temperaturen schwer, für uns nochmals etwas auszurichten. Wir müssen schleunigst die Wunden lecken und in Bremen wieder alles in die Waagschale werfen. Trotz der Niederlage hat die Mannschaft ein sehr gutes Spiel gezeigt."
Petrik Sander (Cheftrainer TuS Koblenz): "Ich hatte mich heute auf die Partie in Aalen gefreut und verspüre nach dem Sieg auch keine Genugtuung. Diese Arbeit, die hier geleistet wurde, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. In der ersten Hälfte hatten wir die klarere Spielauffassung, der zweite Treffer wollte aber nicht fallen. Dass der Ausgleich aus einer Standardsituation heraus fällt, war für uns bitter, aber verdient. Nach dem 2:1 war es eine souveräne Geschichte für uns. Wir blicken weiter hoch motiviert in die Zukunft."
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Barg, Scheuring, Mössmer (78. Grüttner), Kettemann (78. Hohn), Dausch, Schön, Lechleiter, Soriano (78. Brechler).
TuS Koblenz:Paucken - Brinkmann, Kittner, Nottbeck (79. Bender), Rahn, Haben, Gentner, Riemer, Stahl (57. Laux), Cannizzaro, Steegmann (69. Klasen).
Tore: 0:1 Rahn (6.), 1:1 Lechleiter (53.), 1:2 Cannizzaro (74.).
Gelbe Karten: Kettemann, Mössmer, Dausch, Schön - Brinkmann, Cannizzaro, Paucken.
Schiedsrichter: Christian Leicher (Weihmichl).
Zuschauer: 3578.
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FC Hansa Rostock - VfR Aalen |
24.07.10 |
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0:3 - Hansa Rostock bestraft Aalener Fehler eiskalt
Im ersten Spiel nach der Rückkehr in die 3. Liga musste der VfR Aalen eine ärgerliche 0:3 (0:1)-Niederlage bei Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock hinnehmen.
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0:3 - Hansa Rostock bestraft Aalener Fehler eiskalt
Im ersten Spiel nach der Rückkehr in die 3. Liga musste der VfR Aalen eine ärgerliche 0:3 (0:1)-Niederlage bei Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock hinnehmen.
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Rainer Scharinger vertraute in erster Linie seiner Stammformation aus der vergangenen Saison. Stürmer Elia Soriano, der neben Robert Lechleiter ran durfte, war der einzige Neuzugang unter den ersten Elf.
Rostock begann mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken erwartet druckvoll und hatte bereits nach zwei Minuten die Riesenchance zur Führung. Vujanovic lief allein auf Keeper Daniel Bernhardt zu, der sein Team mit einem tollen Reflex vor dem frühen Rückstand bewahrte.
Nach diesem Schreckmoment fand die Scharinger-Elf besser ins Spiel und tastete sich einige Male in die Rostocker Hälfte vor. Die beste Möglichkeit aus VfR-Sicht hatte Robert Lechleiter, der an alter Wirkungsstätte eine Flanke von Thomas Scheuring nur knapp verfehlte (15.).
In der 32. Minute hatten die 10 000 Zuschauer in der DKB-Arena dann erstmals in Liga drei Grund zum Jubeln. Lartey hob den Ball aus 14 Metern über den herauseilenden Daniel Bernhardt ins Aalener Tor - 1:0 für Hansa. Eine ganz ärgerliche Szene für die Gäste, die das Spiel in dieser Phase im Griff hatten.
In unveränderter Formation starteten beide Teams in den zweiten Durchgang. Aalen war um Ballkontrolle bemüht, das Tor jedoch erzielten erneut die Platzherren. In der 54. Minute kam das Leder auf den kurzen Pfosten, wo Enrico Neitzel den Fuß hin hielt und das Leder ins lange Eck abtropfen ließ. Aalen steckte aber auch nach diesem neuerlichen Nackenschlag nicht auf, es fehlten aber die letzte Konsequenz und Präzision. Und diese Abgezocktheit machte den Unterschied zwischen beiden Teams aus. Deutlich sichtbar wurde dies auch in der 81. Minute, als sich Jänicke im Strafraum durchtankte und der eingewechselte Schied per Kopf den 3:0-Endstand markierte.
Für den VfR gilt es nun schnell die Lehren aus dieser Auftaktpartie zu ziehen und am kommenden Samstag im ersten Heimspiel gegen Koblenz die Fehler zu minimieren.
Stimmen der Trainer
Peter Vollmann (FC Hansa Rostock): "Wir haben über 90 Minuten ein gutes Spiel gesehen. Ich hatte meine Mannschaft gewarnt, dass sie gegen Aalen über die komplette Distanz hellwach sein und hart arbeiten muss. Nach der Pause haben wir uns in den Eins-gegen-Eins-Situationen nochmals gesteigert und die Tore zum richtigen Zeitpunkt markiert. Ein Wermutstropfen ist die schwere Verletzung von Dexter Langen. Bei ihm besteht der Verdacht auf einen Außenbandriss."
Rainer Scharinger (VfR Aalen): "Es war uns klar, dass Rostock und Koblenz für uns zum Start zwei ganz dicke Brocken sind. Man darf nicht vergessen, wo wir mit unserer Mannschaft herkommen. In den ersten Minuten waren wir sicher auch etwas von der lautstarken Kulisse beeindruckt, sind danach aber besser ins Spiel gekommen. Nach dem Seitenwechsel wollten wir das Spiel möglichst lange offen halten. Das 2:0 nach 54 Minuten war dann aber die Vorentscheidung. Wir werden unsere Fehler analysieren und wollen es gegen Koblenz besser machen."
FC Hansa Rostock: Hahnel - Langen (73. Müller), Wiemann, Lartey, Pannewitz, Vujanovic (85. Albrecht), Neitzel (67. Schied), Gusche, Schyrba, Pelzer, Jänicke.
VfR Aalen: Bernhardt - Bauer, Sulu, Hofmann, Scheuring, Dausch (69. Hohn), Barg, Kettemann (75. Mössmer), Schön, Lechleiter (66. Brechler), Soriano.
Tore: 1:0 Lartey (32.), 2:0 Neitzel (54.), 3:0 Schied (81.)
Gelbe Karten: Pannewitz - Barg, Brechler.
Schiedsrichter: Harm Osmers
Zuschauer: 14.000
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