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VfR Aalen - FC Ingolstadt |
05.04.13 |
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Krimi unter Flutlicht: VfR ringt Ingolstadt nieder
Welch eine Erlösung: Knapp 10.800 Zuschauer feierten mit stehenden Ovationen den ersten VfR-Heimsieg seit Anfang November 2012.
Durch Treffer von Reichwein und Dausch besiegte die Hasenhüttl-Truppe den FC Ingolstadt mit 2:1.
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Krimi unter Flutlicht: VfR ringt Ingolstadt nieder
Welch eine Erlösung: Knapp 10.800 Zuschauer feierten mit stehenden Ovationen den ersten VfR-Heimsieg seit Anfang November 2012.
Durch Treffer von Reichwein und Dausch besiegte die Hasenhüttl-Truppe den FC Ingolstadt mit 2:1.
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Es war ein wahrer Krimi, der der tollen Kulisse in der Scholz Arena von beiden Mannschaft serviert wurde. Der VfR startete engagiert ins Spiel und wollte den Ingolstädtern gleich den Schneid abkaufen. Mit zunehmender Spieldauer fanden aber auch die Gäste immer besser in die Partie. Ein Schnitzer von Gunesch nutzten Leandro Grech und Marcel Reichwein. Letzterer zog im Strafraum ab und überwand FCI-Keeper Kirschstein zur vielumjubelten Aalener Führung. Jetzt war richtig Pfeffer in diesem Duell. Vier Minuten später gab es den nächsten Aufreger: Hartmann zog im Duell mit Tim Kister ab und prallte dann mit Daniel Bernhardt zusammen. Schiedsrichter Christ wertete dies als Foulspiel und entschied auf Strafstoß. Caiuby trat an und verwandelte zum Ausgleich. Es blieb weiter spannend und ausgeglichen. Auf Seiten der Gäste scheiterte Hartmann am Innenpfosten, beim VfR hatten Leandro Grech mit einem fulminanten Distanzschuss und Martin Dausch per Freistoß Pech. Die erste dicke Chance der zweiten Hälfte hatten die Mannen von Chefcoach Tomas Oral. Caiuby dribbelte durchs Mittelfeld und ließ die VfR-Akteure alt aussehen. Daniel Bernhardt aber hatte den Braten gerochen und entschärfte den Heber des Ingolstädters. In der 54. Minute brachte da Costa im Laufduell auf der Strafraummarkierung Daniel Buballa zu Fall, Tobias Christ entschied zurecht auf Strafstoß. Martin Dausch zimmerte den Ball mit viel Wucht in die Maschen des Gästetores - 2:1 für den VfR.
Ingolstadt setzte nun alle auf eine Karte und wollte den Ausgleich erzwingen, doch die VfR-Defensive samt Daniel Bernhardt hielten sich schadlos. Hektisch wurde es zehn Minuten vor Schluss, als Andreas Hofmann im Strafraum am Arm getroffen wurde. Der Unparteiische zeigte zunächst auf den Punkt, revidierte die Entscheidung aber nach Gespräch mit dem Assistenten und verlegte den "Tatort" außerhalb des Strafraums.
So blieb es beim 2:1 - der erste Heimsieg des VfR seit Anfang November 2012 (2:0 gegen Köln). Zu eben jenem FC geht es für die Hasenhüttl-Schützlinge dann am kommenden Wochenende.
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Kister, Barth, Buballa - Hofmann, Leandro (C) - Lechleiter (87. Klauß), Dausch (77. Abe), Valentini - Reichwein (83. Junglas)
FC Ingolstadt 04: Kirschstein - da Costa, Mijatovic, Gunesch, Jessen, Heller, Groß (71. Schäffler), Matip, Korkmaz (76. Leitl), Hartmann (81. Micanski), Caiuby
Tore: 1:0 Reichwein (20.), 1:1 Caiuby (25., FE), 2:1 Dausch (54., FE)
Gelbe Karten: Buballa / Hartmann, Heller
Schiedsrichter: Tobias Christ (Münchweiler)
Zuschauer: 10.784
Hier gibt es die Stimmen zum Spiel, hier eine Bildergalerie.
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FSV Frankfurt - VfR Aalen |
08.03.13 |
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1:6 - Bitterer Fußballabend für den VfR in Frankfurt
Beim Gastspiel in Frankfurt ist der VfR Aalen böse unter die Räder gekommen: Nach einem ganz schwachen Auftritt kassierte die Hasenhüttl-Elf eine 1:6-Packung im Volksbank-Stadion und verlor überdies noch Jürgen Mössmer nach einer Notbremse.
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1:6 - Bitterer Fußballabend für den VfR in Frankfurt
Beim Gastspiel in Frankfurt ist der VfR Aalen böse unter die Räder gekommen: Nach einem ganz schwachen Auftritt kassierte die Hasenhüttl-Elf eine 1:6-Packung im Volksbank-Stadion und verlor überdies noch Jürgen Mössmer nach einer Notbremse.
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Es war das, was man gemeinhin einen gebrauchten Fußball-Abend nennt. Dem 0:1-Rückstand durch einen Kopfballtreffer von Verhoek in der 24. Minute folgte gleich der nächste Nackenschlag. Jürgen Mössmer wollte am eigenen Strafraum im Laufduell per Fallrückzieher klären, erwischte dabei Verhoek und wurde von Schiedsrichter Brand vorzeitig zum Duschen geschickt.
Keine neun Minuten später sorgte Leckie völlig ungedeckt für die Vorentscheidung. Doch es wurde noch bitterer: Schlicke knockte den VfR endgültig aus und traf zum 3:0.
Im zweiten Durchgang ging es für die Aalener dann nur noch um Schadensbegrenzung. Oliver Barth und Thorsten Schulz kamen in die Partie und sollten mithelfen, Schlimmeres zu verhindern. Es sollte leider nicht gelingen: Bambara und zwei Mal Yelen schraubten die Frankfurter Führung auf 6:0. Während den Platzherren nun fast alles gelang, sehnten die Gäste förmlich den Schlusspfiff herbei. Kurz vor Ende sorgte Haller für den VfR-Ehrentreffer.
FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Schlitte, Heitmeier, Teixeira, Konrad, Bambara (81. Kaffenberger), Görlitz (73. Roshi), Yelen, Leckie, Verhoek (73. Jönsson).
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Mössmer, Buballa, Hofmann, Grech, Lechleiter (66. Calamita), Haller, Klauß (46. Barth), Reichwein (46. Schulz).
Tore: 1:0 Verhoek (24.), 2:0 Leckie (35.), 3:0 Schlicke (39.), 4:0 Bambara (54.), 5:0 Yelen (68.), 6:0 Yelen (87./Foulelfmeter), 6:1 Haller (88.).
Rote Karte: Mössmer (26./Notbremse)
Gelbe Karten: Huber - Schulz, Kister
Schiedsrichter: Brand (Gerolzhofen)
Zuschauer: 4100
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VfR Aalen - FC St. Pauli |
04.03.13 |
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Unglückliches 0:1 gegen St. Pauli
Schönstes Fußballwetter, großartige Stimmung und leidenschaftlicher Einsatz unserer Elf wurden am Sonntag in der Scholz Arena geboten. Nur das Ergebnis war am Ende leider für alle Beteiligten enttäuschend. Durch einen Elfmetertreffer von Daniel Ginczek aus der 90. Minute unterlag der VfR Aalen dem FC St. Pauli mit 0:1 (0:0).
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Unglückliches 0:1 gegen St. Pauli
Schönstes Fußballwetter, großartige Stimmung und leidenschaftlicher Einsatz unserer Elf wurden am Sonntag in der Scholz Arena geboten. Nur das Ergebnis war am Ende leider für alle Beteiligten enttäuschend. Durch einen Elfmetertreffer von Daniel Ginczek aus der 90. Minute unterlag der VfR Aalen dem FC St. Pauli mit 0:1 (0:0).
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Mit einer schwarz-weißen Choreographie auf drei Tribünen begrüßten die VfR-Anhänger ihre Mannschaft, es sollte endlich klappen mit dem ersten Heimsieg seit November 2012.
Die beste Chance im ersten Durchgang hatten allerdings die Gäste, als Ginczek alleine auf Keeper Jasmin Fejzic zulief, dieser sich aber ganz lang machte und den FC-Angreifer nach außen abdrängte. Pecht hatten die Aalener nach einer halben Stunde, als Valentini an der Strafraumkante gelegt wurde, der fällige Elfmeterpfiff aber ausblieb.
Nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung dann richtig Fahrt auf: Aalen erspielte sich nun Großchance auf Großchance. Zunächst scheiterte Robert Lechleiter hauchdünn, dann fischte Pauli-Keeper Tschauner einen Schuss von Abe aus dem Winkel. Valentini aus kurzer Distanz und abermals Lechleiter aus der Drehung hatten die VfR-Führung auf dem Fuß, der Ball wollte aber einfach nicht über die Linie.
In der Schlussminute sorgte dann Schiedsrichter Leicher für große Aufregung beim VfR: Ginczek kam im Duell mit Oliver Barth zu Fall, zum Entsetzen aller Schwarz-Weißen zeigte der Referee auf den Punkt. Eine klare Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder eindeutig belegten. Ginczek trat selbst an und bescherte seiner Elf einen glücklichen Auswärtserfolg.
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Barth, Schulz - Hofmann, Leandro (46. Abe) - Klauß, Haller, Valentini (88. Calamita) - Lechleiter (72. Reichwein)
FC St. Pauli: Tschauner - Avevor, Kalla, Thorandt, Schachten, Funk (76. Boll), Kringe, Gyau, Thy (64. Daube), Gogia (74. Ebbers), Ginczek
Tore: 0:1 Ginczek (90./FE)
Gelbe Karten: Hofmann, Traut, Kister / Funk, Boll
Schiedsrichter: Leicher (Landshut)
Zuschauer: 11.185
Hier gibt es die Stimmen zum Spiel, eine Bildergalerie hier.
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VfR Aalen - Hertha BSC |
16.02.13 |
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VfR liefert Hertha BSC bei 0:1-Niederlage großen Kampf
Trotz einer tollen Vorstellung musste sich der VfR Aalen am Samstag Aufstiegsaspirant Hertha BSC unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.
Ndjeng schloss einen Berliner Konter in der 76. Minute zum 1:0 ab.
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VfR liefert Hertha BSC bei 0:1-Niederlage großen Kampf
Trotz einer tollen Vorstellung musste sich der VfR Aalen am Samstag Aufstiegsaspirant Hertha BSC unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.
Ndjeng schloss einen Berliner Konter in der 76. Minute zum 1:0 ab.
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Die 8119 Zuschauer in der Scholz Arena feierten den VfR Aalen nach Spielende mit lange anhaltendem Applaus. In der Tat waren die Hasenhüttl-Schützlinge mit dem designierten Aufsteiger auf Augenhöhe und machten der "alten Dame" das Leben mehr als schwer. Bei tiefem Boden hatte der VfR die starke Berliner Offensive hervorragend im Griff. Für das erste Offensiv-Ausrufezeichen sorgte Enrico Valentini nach 20 Minuten, elf Minuten später setzte Leandro Grech einen Schuss deutlich über das Tor.
Auf der Gegenseite hatte Ramos die beste Chance zur Hertha-Führung, zielte aus spitzem Winkel aber am Tor vorbei.
Wirklich gefährliche Torraumszenen waren auch im zweiten Durchgang Mangelware. In der 76. Minute nutzten die Gäste dann eine einzige Unachtsamkeit des VfR prompt zur Führung: Ramos legte von der Grundlinie quer auf den mitgelaufenen Ndjeng, der nur noch den Fuß hinhalten und einschieben musste.
Der VfR setzte nun alles auf eine Karte, brachte mit Abe, Klauß und Reichwein drei Offensivkräfte. Trotz unbändigem Kampf und großer Leidenschaft wollte der Ausgleich aber nicht mehr gelingen.
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Barth, Schulz - Junglas (80. Klauß), Leandro (C) - Lechleiter, Haller (80. Reichwein), Valentini - Cidimar (65. Abe)
Hertha BSC: Kraft - Holland, Brooks, Lustenberger, Pekarik, Morales, Niemeyer, Knoll (69. Ben-Hatira), Ronny (87. Hubnik), Ndjeng, Ramos (83. Wagner).
Tore: 0:1 Ndjeng (76.)
Gelbe Karten: Kister, Traut, Leandro - Ndjeng, Niemeyer
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lichtenberg)
Zuschauer: 8119
Stimmen zum Spiel gibt es hier, eine Bildergalerie hier.
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Eintracht Braunschweig - VfR Aalen |
08.02.13 |
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1:1-Remis in Braunschweig: VfR schockt die Eintracht
Nach dem Sieg vor der Winterpause am Betzenberg hat der VfR Aalen für den nächsten Husarenstreich gesorgt: Die Hasenhüttl-Elf trotzte dem souveränen Spitzenreiter Eintracht Braunschweig ein 1:1 ab und schnupperte bis zur 86. Minute am Sieg.
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1:1-Remis in Braunschweig: VfR schockt die Eintracht
Nach dem Sieg vor der Winterpause am Betzenberg hat der VfR Aalen für den nächsten Husarenstreich gesorgt: Die Hasenhüttl-Elf trotzte dem souveränen Spitzenreiter Eintracht Braunschweig ein 1:1 ab und schnupperte bis zur 86. Minute am Sieg.
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Duplizität der Ereignisse: Wie schon in Kaiserslautern sorgte Enrico Valentini für den Aalener Treffer. Er verwandelte einen Foulelfmeter kurz vor der Pause, ehe der eingewechselte Merkel mit seiner ersten Ballberührung ausglich.
Eintracht Braunschweig: Davari - Bohl (59. Edwini-Bonsu, 85. Merkel), Bicakcic, Dogan, Reichel, Theuerkauf, Zhang (59. Pfitzner), Elabdellaoui, Boland, Petersch, Ademi
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Barth, Buballa - Junglas (90. Mössmer), Leandro (84. Hofmann) - Lechleiter, Haller, Valentini - Cidimar (90. Reichwein)
Tore: 0:1 Valentini (45./FE), 1:1 Merkel (86.)
Gelbe Karten: Dogan, Boland / Barth, Leandro, Valentini
Schiedsrichter: Florian Steuer (Menden)
Zuschauer: 19850
Stimmen zum Spiel:
Ralph Hasenhüttl (Trainer VfR Aalen): Ich rate meinen Spielern immer zu Bescheidenheit und zu Demut. Aber ich tue mich heute schwer, mit dem Punkt zufrieden zu sein. Nicht weil wir so überlegen waren oder so viel Ballbesitz gehabt hätten - sondern weil wir kurz vor Schluss ein Tor bekommen haben und vorher die Chance auf das 2:0 nicht genutzt haben. Wir haben hier gegen den Tabellenführer gespielt und es hätte sich gut angefühlt, wenn wir hier die Ersten gewesen wären, die dieser Mannschaft ein Bein gestellt hätten. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit immer wieder geschafft, uns aus dem tiefen Ballgewinn nach vorne zu befreien. In der zweiten Hälfte war der Druck dann enorm, Braunschweig hat mehr riskiert. Für mich ist es eine Premiere, in diesem Stadion einen Punkt geholt zu haben und der Leistung meiner Mannschaft gebührt heute mindestens dieser eine Punkt.
Enrico Valentini (Torschütze zum 0:1): Wir können mit dem Unentschieden insgesamt zufrieden sein - auch wenn natürlich bitter ist, wie es zustande gekommen ist. Wir mussten schauen, dass wir in Braunschweig die Chancen, die wir bekommen, nutzen. Das ist uns einmal gelungen beim Elfmeter und danach aber leider nicht mehr. Wir haben gut verteidigt und es Braunschweig schwer gemacht. Man hat gesehen: Wenn der Tabellenführer gegen uns Schwierigkeiten hat, dann machen wir wohl etwas richtig.
Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): Wir sind heute auf eine Mannschaft getroffen, die unheimlichen Respekt vor uns hatte. Das hat man von der ersten Minute an gemerkt. Für mich ist das hier mehr als ein Punkt. Es ist ein gefühlter Sieg, hier drei Minuten vor Schluss den mehr als verdienten Ausgleich zu machen. Gegen eine Mannschaft, die legitim sehr tief gespielt hat, sehr gut verteidigt hat, war das sehr wichtig und hochverdient, dass wir einen Punkt geholt haben. Dem VfR Aalen wünsche ich vor allem im nächsten Spiel viel Erfolg, dass sie das ähnlich gut machen wie heute.
Hier gibt es eine Bildergalerie vom 1:1.
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VfR Aalen - VfL Bochum |
04.02.13 |
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2:2 gegen Bochum zum Auftakt
Zum fußballerischen Jahresauftakt 2013 behält der VfR Aalen im Heimspiel gegen den VfL Bochum einen Punkt auf der Ostalb. Zweimal gerieten die Schwarz-Weißen in Rückstand und zweimal gelang der Ausgleich - so stand es am Ende 2:2 (0:1). Die Aalener Treffer erzielten Cidimar (47.) und Robert Lechleiter (71.).
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2:2 gegen Bochum zum Auftakt
Zum fußballerischen Jahresauftakt 2013 behält der VfR Aalen im Heimspiel gegen den VfL Bochum einen Punkt auf der Ostalb. Zweimal gerieten die Schwarz-Weißen in Rückstand und zweimal gelang der Ausgleich - so stand es am Ende 2:2 (0:1). Die Aalener Treffer erzielten Cidimar (47.) und Robert Lechleiter (71.).
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VfR Aalen: Fejzic - Traut, Barth, Kister, Buballa - Hofmann (71. Junglas), Leandro - Lechleiter, Dausch (90.+1 Reichwein), Valentini - Cidimar (82. Klauß)
VfL Bochum: Luthe - Rothenbach, Maltritz, Sinkiewicz , Chaftar - Kramer, Goretzka - Freier, Ortega (23. Iashvili), Rzatkowski (87. Acquistapace) - Dedic (56. Scheidhauer)
Tore: 0:1 Rzatkowski (25.), 1:1 Cidimar (47.), 1:2 Goretzka (51.), 2:2 Lechleiter (71.)
Gelbe Karten: Buballa / Maltritz
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Zuschauer: 5.211
Hier gibt es die Trainer-Stimmen aus der Pressekonferenz nach dem Spiel, eine Bildergalerie gibt es hier.
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1. FC Kaiserslautern - VfR Aalen |
14.12.12 |
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1:0 - Der VfR Aalen stürmt den Betzenberg
Welch ein Jahresausklang für den VfR Aalen: Auf dem berühmt berüchtigten Lauterer Betzenberg machten sich die Jungs von Ralph Hasenhüttl das schönste Weihnachtsgeschenk selbst und siegten durch ein Traumtor von Enrico Valentini mit 1:0.
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1:0 - Der VfR Aalen stürmt den Betzenberg
Welch ein Jahresausklang für den VfR Aalen: Auf dem berühmt berüchtigten Lauterer Betzenberg machten sich die Jungs von Ralph Hasenhüttl das schönste Weihnachtsgeschenk selbst und siegten durch ein Traumtor von Enrico Valentini mit 1:0.
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"Danke für ein unglaubliches Jahr" kommentierte Hasenhüttl auf der Pressekonferenz nach der Partie. Der Sieg gegen die "Roten Teufel" war da so etwas wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.
Die Aalener zeigten wieder einmal eine kämpferisch beeindruckende Leistung und setzten die Vorgaben des Trainergespanns voll um. Lautern hatte mehr vom Spiel, bis auf die Chancen von Bunjaku und Idrissou konnte der FCK aber kaum Gefahr vor dem Tor von Jasmin Fejzic versprühen. Auf der Gegenseite hatten Oliver Barth und Daniel Buballa gute Möglichkeiten, den VfR in Führung zu bringen. Dies erledigte kurz vor der Pause Enrico Valentini - und wie!!! Mit einem fulminanten Schuss in den Winkel aus rund 18 Metern Torentfernung bewarb er sich eindrucksvoll für die Wahl zum "Tor des Jahres".
Nach dem Seitenwechsel dann ein Schreckmoment für die Gäste, als Bunjaku mit der Hacke zum vermeintlichen Ausgleich traf. Das Schiedsrichtergespann um Michael Weiner hatte aber völlig zurecht auf Abseits erkannt. In der Schlussphase wuchs der Druck des FCK, als Idrissou an die Latte köpfte. Der VfR verteidigte jedoch geschickt und hätte durch Dausch in der 79. Minute beinahe die Vorentscheidung markiert. Aber auch so reichte es für die Aalener zum krönenden Abschluss eines unvergesslichen Fußballjahres.
Nach der Winterpause empfangen die Hasenhüttl-Schützlinge im ersten Heimspiel (01.02.) den VfL Bochum.
1. FC Kaiserslautern: Sippel - Dick, Torrejon, Heintz, Jessen, De Wit (63. Wolfert), Borysiuk, Zuck (46. Fortounis), Baumjohann (46. Aaouagh), Bunjaku, Idrissou.
VfR Aalen: Fejzic - Traut (87. Kister), Hübner, Barth, Buballa, Hofmann. Grech (74. Junglas), Lechleiter, Haller, Valentini, Reichwein (70. Dausch)
Tore: 0:1 Valentini (44.)
Gelbe Karten: Borysiuk, Idrissou - Haller.
Schiedsrichter: Michael Weiner (Ottenstein)
Zuschauer: 23 000
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Dynamo Dresden - VfR Aalen |
27.11.12 |
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Teil zwei der englischen Woche endet mit einem Punkt
Auswärts bleibt der VfR Aalen ein unbequemer Gegner: Nach dem Sieg in Regensburg entführte die Hasenhüttl-Elf bei Dynamo Dresden ein 0:0 und war dem Sieg deutlich näher als den Platzherren.
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Teil zwei der englischen Woche endet mit einem Punkt
Auswärts bleibt der VfR Aalen ein unbequemer Gegner: Nach dem Sieg in Regensburg entführte die Hasenhüttl-Elf bei Dynamo Dresden ein 0:0 und war dem Sieg deutlich näher als den Platzherren.
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Ralph Hasenhüttl baute seine Startformation im Vergleich zum vergangenen Freitag um, musste dabei auf den verletzten Kapitän Leandro Grech (muskuläre Probleme) verzichten. Marcel Reichwein durfte nach seinem guten Auftritt in Regensburg von Beginn an ran.
Nach drei Minuten tauchten die Gastgeber erstmals gefährlich vor Jasmin Fejzic auf, aber Schuppan konnte eine Hereingabe von Fiel nicht gewinnbringend verarbeiten. Sehenswert war die Aalener Kombination wenige Minuten später: Dausch flankte auf Kister, der leitete mit dem Kopf weiter an den langen Pfosten zu Oliver Barth, der das Leder ans Aluminium bugsierte. Den Nachschuss setzte Robert Lechleiter ans Außennetz - Dynamo im Glück. Aufregung dann in der 17. Minute. Was war passiert? Dynamo-Kapitän Bregerie hatte mit dem Fuß nach hinten ausgetreten und Marcel Reichwein im Unterleib getroffen. Schiedsrichter Grudzinski entschied völlig korrekt auf Tätlichkeit und schickte den Franzosen vom Platz.
Kurz vor dem Seitenwechsel jubelten dann die Dresdner Anhänger, doch Poté stand bei seinem Treffer im Abseits, so dass es ohne Treffer in die Kabine ging.
Die größte Möglichkeit zum Siegtreffer hatte Marcel Reichwein in der 77. Minute: Nach einer Ecke zog der Angreifer volley ab, Fiel konnte kurz vor der Torlinie in höchster Not retten.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem VfR nicht, denn bereits am Freitag steht um 18 Uhr das Flutlichtduell gegen den TSV 1860 München auf dem Programm. 7800 Tickets wurden für diese Begegnung bereits abgesetzt.
Dynamo Dresden: Kirsten - Gueye, Bregerie, Jungwirth, Schuppan, Ouali (86. Solga), Losilla, Fiel, Trojan (82. Jänicke), Poté, Kitambala (27. Savic).
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Barth, Buballa, Junglas (73. Haller), Hofmann, Lechleiter, Dausch (78. Cidimar), Valentini, Reichwein.
Tore: Fehlanzeige.
Rote Karte: Bregerie (Dresden/17./Tätlichkeit).
Gelbe Karten: Reichwein, Haller.
Schiedsrichter: Grudzinski (Hamburg).
Zuschauer: 18758
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SSV Jahn Regensburg - VfR Aalen |
23.11.12 |
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Auswärtssieg! Aalen schlägt Regensburg mit 3:1 (0:1)
Der VfR Aalen hat zum Auftakt der Englischen Woche bei Mitaufsteiger Jahn Regensburg drei Punkte eingefahren. Die Tore bei den Oberpfälzern erzielten Enrico Valentini, Robert Lechleiter und Marcel Reichwein.
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Auswärtssieg! Aalen schlägt Regensburg mit 3:1 (0:1)
Der VfR Aalen hat zum Auftakt der Englischen Woche bei Mitaufsteiger Jahn Regensburg drei Punkte eingefahren. Die Tore bei den Oberpfälzern erzielten Enrico Valentini, Robert Lechleiter und Marcel Reichwein.
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Im Jahnstadion ersetzte Manuel Junglas den gelb-rot gesperrten Andreas Hofmann und Tim Kister durfte für Benjamin Hübner in der Innenverteidigung beginnen. Vor 5.100 Zuschauern konnten die Aalener sogleich die erste Offensivaktion verzeichnen, als Kapitän Leandro einen schnellen Seitenwechsel zu Sascha Traut einleitete - dessen anschließende Flanke konnte Patrick Wiegers im SSV-Tor allerdings abfangen (1.). Auf der anderen Seite klärte Oliver Barth eine Ecke der Hausherren (3.). Nach sechs Minuten hätte Michael Klauß an alter Wirkungsstätte bereits für die Führung sorgen können, nach Zuspiel von Robert Lechleiter entschied Schiedsrichter Harm Osmers jedoch auf Abseits. Nach einer Viertelstunde zog Junglas dann einfach mal aus der Distanz ab, der Ball ging aber knapp über die Querlatte des Jahn-Gehäuses. Doch Aalen blieb am Drücker, Leandro dribbelte sich Richtung Strafraumgrenze, legte ab auf Martin Dausch, der traf jedoch den Ball nicht richtig. Drüber.
Im Gegenzug wurde Patrick Haag das erste Mal gefährlich, als er ans Außennetz traf (17.) Es folgte ein Freistoß von Dausch, den Junglas per Kopf nicht verwerten konnte (19.). Auch nach einer halben Stunde fand ein Standard des Mittelfeldakteurs keinen Abnehmer: Nach einem Eckball verpassten Barth und Cidimar in der Mitte nur knapp. In der 42. Spielminute konnte Jasmin Fejzic noch vor Francky Sembolo retten, ehe Haag nach einem schnelle Konter für die Führung der Regensburger sorgte (44.). So ging es für die Aalener mit einem Rückstand zum Pausentee.
Nach Wiederanpfiff flankte Dausch auf Lechleiter, rechts unten vorbei (49.). Auch zwei weitere Freistöße der Nummer 2 des VfR blieben ohne Folgen (52. und 55.). Der Jahn stand weiter tief, hätte durch Abdenour Amachaibou (61.) oder Sembolo (68.) die Chance gehabt, auf 2:0 zu erhöhen - doch Fejzic hielt seinen Kasten in dieser Phase sauber. In der Zwischenzeit brachte Ralph Hasenhüttl mit Enrico Valentini frischen Wind in die Partie. 16 Minuten war Valentini auf dem Platz, ehe er nach Vorarbeit von Lechleiter den Ausgleich erzielen konnte (76.). Lechleiter war nun weiter nach vorne gerückt und konnte so selbst für das 2:1 aus Sicht des VfR sorgen, nach Traut-Zuspiel drehte der Offensivmann die Begegnung (84.). Mit Marcel Reichwein traf in der 88. Minute auch der zweite Joker - Endstand 3:1. Damit konnte der VfR Aalen am 15. Spieltag den vierten Auswärtssieg einfahren.
Stimmen zum Spiel:
Franz Gerber: Wir haben sehr gut begonnen, anfangs lief das Spiel in unsere Richtung. Auch nach der Pause konnten wir die ersten 20 Minuten noch offen gestalten, doch dann wurde der Druck immer größer. Aalen wurde mehr und mehr überlegen und wir konnten nicht mehr dagegen halten.
Ralph Hasenhüttl: Wir haben das Spiel heute auf fulminante Weise gewonnen. Genau solche Situationen, wie die des Gegentores nach einem Konter, wollten wir eigentlich vermeiden. Ich bin deswegen in der Halbzeit sehr emotional gewesen. Wir haben guten Fußball gespielt, aber eben nur bis 30 Meter vor dem Tor. Durch die Umstellung in der zweiten Halbzeit, als Robert Lechleiter nach vorne gerückt ist, haben wir das Spiel gedreht. Unter dem Strich war das heute ein ganz wichtiger Auswärtssieg. Wir haben jetzt 23 Punkte, das bereitet uns vor dem schwierigen Auswärtsspiel in Dresden eine komfortable Situation.
SSV Jahn Regensburg: Wiegers - Ziereis (79. Neunaber), Laurito, Nachreiner, Kotzke - Kamavuaka, Hein - Machado, Amachaibou (63. Altinay), Haag (83. Wießmeier) - Sembolo
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Barth, Buballa - Junglas, Leandro - Lechleiter (89. Lechleiter), Dausch, Klauß (60. Valentini) - Cidimar (72. Reichwein)
Tore: 1:0 Haag (44.), 1:1 Valentini (76.), 1:2 Lechleiter (84.), 1:3 Reichwein (88.)
Gelbe Karten: -
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)
Zuschauer: 5.100
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VfR Aalen - SC Paderborn |
17.11.12 |
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VfR Aalen unterliegt Paderborn in Unterzahl mit 0:1
Der VfR Aalen musste gegen Paderborn eine 0:1-Heimniederlage hinnehmen. Dabei spielte die Hasenhüttl-Elf ab der 36. Minute in Unterzahl.
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VfR Aalen unterliegt Paderborn in Unterzahl mit 0:1
Der VfR Aalen musste gegen Paderborn eine 0:1-Heimniederlage hinnehmen. Dabei spielte die Hasenhüttl-Elf ab der 36. Minute in Unterzahl.
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Die Aalener Fanseele kochte nach Spielende: Das Schiedsrichtergespann um Bibiana Steinhaus stand im Kreuzfeuer der Kritik.
Doch der Reihe nach: Der VfR erwischte im Verfolgerduell einen tollen Start und war in den ersten 20 Minuten die dominierende Mannschaft. Robert Lechleiter hatte in der fünften Minute die Führung auf dem Fuß, sein Schuss flog aber am SCP-Kasten dabei. Glück für den SCP, dass Steinhaus im weiteren Verlauf ein klares Handspiel im Strafraum übersah. Die Hasenhüttl-Elf versuchte immer wieder, schnelle Gegenstöße zu fahren und die Gäste somit unter Druck zu setzen. In der 36. Minute wurde es in einer bis dato fairen Partie hektisch. Andreas Hofmann traf im Zweikampf den am Boden liegenden Manuel Zeitz mit dem Fuß leicht am Arm. Zum Entsetzen aller zückte Steinhaus die gelb-rote Karte und verwies Hofmann des Feldes. Bereits die erste Verwarnung gegen Hofmann nach einem gewöhnlichen Foul war mehr als umstritten.
Kurz vor der Pause dann erneut Konfusion: Deniz Naki hatte den Ball über das Aalener Tor gesetzt und kollidierte dann mit dem herauseilenden VfR-Keeper Jasmin Fejzic. Steinhaus entschied sofort auf Stürmerfoul, ließ sich aber vom Assistenten an der Linie überstimmen und zeigte nach einer halben Minute doch auf den Elfmeterpunkt. Den von Strohdiek getretenen Strafstoß parierte Fejzic klasse, so dass es mit einem 0:0-Remis in die Kabine ging. Die Unparteiischen wurden mit einem gellenden Pfeifkonzert verabschiedet.
Nach dem Seitenwechsel standen die VfR-Fans wie eine Wand hinter ihrem Team und versuchten die numerische Unterlegenheit lautstark auszugleichen.
In der 58. Minute fiel dann das entscheidende Tor des Tages. Gulde überwand Fejzic nach einer Ecke mit dem Hinterkopf. Jetzt ging es hin und her in der Scholz-Arena. Zunächst verpasst Vrancic die Entscheidung aus spitzem Winkel, im direkten Gegenzug musste sich SC-Keeper Kruse strecken, um einen Schuss von Leandro Grech zu parieren. Mit unbändiger Moral und großem Kämpferherz stemmte sich Aalen gegen die drohende Niederlage. Die beste Chance zum Ausgleich hatte der eingewechselte Tim Kister, der in der 83. Minute einen Kopfball nur Zentimeter über die Latte setzte.
Am Ende musste sich der VfR mit 0:1 geschlagen geben - eine Niederlage, über die noch lange intensiv diskutiert wurde.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Gratulation an Paderborn, Gratulation auch an meine Truppe für ein aufopferungsvolles Spiel, das sie hier heute geliefert hat. Wir haben uns gegen alle Unwägbarkeiten zur Wehr gesetzt. Es ist einfach schade, dass wir nach einer sehr tollen Anfangsphase durch den Platzverweis so bestraft werden. Die erste gelbe Karte gegen Andi Hofmann war schon ein Witz. Wenn ein Schiedsrichtergespann so auf ein Spiel zugreift, kommt es in der Folgezeit immer mehr unter Druck. Schade für beide Mannschaften und dieses Spiel, denn für uns wäre heute sehr viel drin gewesen. Wir haben trotzdem offensiv alles probiert, aber leider aus den Standards kein Kapital geschlagen. Ich wünsche mir für die nächsten Spiele eine Schiedsrichterleitung, die der 2. Bundesliga gerecht wird."
Stephan Schmidt (SC Paderborn): "Wir wussten, dass es gegen den heimstarken VfR eine schwere Aufgabe werden würde. In der ersten Hälfte war die Partie ausgeglichen und kampfbetont, aus meiner Sicht aber fair. Nach der gelb-roten Karte hat sich das Spiel dann verändert. Ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir ruhig bleiben müssen. Bis zum 1:0 haben wir einige Chancen erarbeitet. Nach der Führung war ich mit unserem Spiel nicht mehr zufrieden. Die Abstände waren zu groß und wir haben unnötig Standardsituationen des Gegners provoziert. Bis zum Ende war es knapp."
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Barth, Hübner, Buballa - Hofmann, Leandro - Lechleiter, Dausch (73. Valentini), Klauß (85. Reichwein) - Cidimar (62. Kister)
SC Paderborn 07: Kruse - Wemmer, Gulde, Strohdiek, Brückner (89. Ziegler) - Vrancic, Zeitz - Naki (59. Hofmann), Demme, Bertels (74. Wissing) - Yilmaz
Tore: 0:1 Gulde (58.)
Gelbe Karten: - / Brückner, Demme, Vrancic, Wissing, Wemmer
Gelb-Rot: Hofmann
Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Hannover)
Zuschauer: 5.412
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1. FC Union Berlin - VfR Aalen |
10.11.12 |
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VfR Aalen erkämpft sich einen Punkt bei den
Torlos endete der Auftritt des VfR Aalen an der alten Försterei beim 1. FC Union Berlin: Die Gastgeber hatten ein spielerisches Übergewicht, doch das Abwehrbollwerk der Aalener hielt wieder dicht, so dass die Hasenhüttl-Schützlinge einen Zähler mit auf die Ostalb nahmen.
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VfR Aalen erkämpft sich einen Punkt bei den
Torlos endete der Auftritt des VfR Aalen an der alten Försterei beim 1. FC Union Berlin: Die Gastgeber hatten ein spielerisches Übergewicht, doch das Abwehrbollwerk der Aalener hielt wieder dicht, so dass die Hasenhüttl-Schützlinge einen Zähler mit auf die Ostalb nahmen.
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Ralph Hasenhüttl hatte seine Startformation im Vergleich zum 2:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Köln auf zwei Positionen verändert. Tim Kister und Robert Lechleiter rückten in die Mannschaft, dafür mussten Benjamin Hübner und Enrico Valentini auf der Bank Platz nehmen. Nach vier Spielminuten gab es die erste Ecke für die Gastgeber, nachdem Daniel Buballa vor Patrick
Zoundi klären konnte. Diese brachte aber keine Gefahr für die Aalener Hintermannschaft. Anschließend Tim Kister mit dem langen Ball auf Robert Lechleiter, der ablegte für Martin Dausch - der Schuss des Mittelfeldspielers wurde allerdings geblockt (6.). In der 18. Minute dann die bisher dato Möglichkeit der Gastgeber, als Björn Jopek eine Flanke von der linken Seite in der Mitte nur knapp verpasste.
Der VfR stand sicher, so dass es zur Pause beim torlosen Remis blieb.
Nach dem Seitenwechsel rissen die Gastgeber das Spiel an sich und ließen der Hasenhüttl-Elf kaum Raum zur Entlastung. Karl traf nach einer Ecke per Kopf nur die Latte, Stuffs Fallrückzieher flog über das Gehäuse von Fejzic. Durchatmen beim VfR, der dann nach 67 Minute die Riesenchance zur Führung hatte. Michael Klauß scheiterte aus kurzer Distanz am stark reagierenden Union-Keeper Haas.
In der Schlussphase entfachten die "Eisernen" nochmals viel Druck, doch es blieb beim 0:0.
Ralph Hasenhüttl meinte nach der Begegnung: "Wenn ich das gesamte Spiel betrachte, waren wir heute sicher nicht die unglücklichere Mannschaft. Respekt an meine Truppe - hier in diesem Hexenkessel einen Punkt mitzunehmen, ist aller Ehren wert. Der Gegner war sehr schwer zu verteidigen, aber unsere Umstellungen haben gefruchtet. Das war heute ein weiterer Schritt in unserer Entwicklung."
1. FC Union Berlin: Haas - Pfertzel, Stuff, Puncec, Kohlmann (46. Terrode), Karl, Zoundi (67. Quirin), Mattuschka, Jopek, Schönheim, Silvio (87. Nemec).
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Barth, Buballa (61. Valentini), Junglas (76. Haller), Grech, Lechleiter, Dausch (56. Hofmann), Klauß, Cidimar.
Tore: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Tobias Christ (Münchweiler)
Gelbe Karten: Karl, Mattuschka - Haller
Zuschauer: 15 000
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VfR Aalen - 1. FC Köln |
04.11.12 |
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Aalen schlägt Köln mit 2:0 (1:0)
Der VfR Aalen gewinnt sein Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 2:0 (1:0) und kann die Mannschaft von Holger Stanislawski damit in der Tabelle weiter hinter sich lassen. Die Aalener haben nach dem 12. Spieltag 19 Punkte auf dem Konto.
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Aalen schlägt Köln mit 2:0 (1:0)
Der VfR Aalen gewinnt sein Heimspiel gegen den 1. FC Köln mit 2:0 (1:0) und kann die Mannschaft von Holger Stanislawski damit in der Tabelle weiter hinter sich lassen. Die Aalener haben nach dem 12. Spieltag 19 Punkte auf dem Konto.
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Gegen die Geißböcke schickte Trainer Ralph Hasenhüttl eine auf drei Positionen veränderte Startelf ins Rennen. Manuel Junglas und Cidimar ersetzten die angeschlagenen Andreas Hofmann und Robert Lechleiter, Oliver Barth rückte für Tim Kister in die Innenverteidigung. Die erste Gelegenheit bot sich sogleich den Hausherren: Martin Dausch verpasste in der 2. Spielminute auf Höhe des Elfmeterpunktes nur knapp. Auch den ersten Eckball der Partie konnte der VfR verzeichnen, Benjamin Hübners Kopfball verfehlte sein Ziel anschließend nur knapp (4.).
Dann machte Manuel Junglas das Spiel schnell, schickte Michael Klauß über links, dieser war nur durch ein Foul zu stoppen. Der folgende Freistoß von Enrico Valentini brachte allerdings nichts ein (12.). Nach einer Viertelstunde suchte erneut Dausch den Abschluss - kein Problem aber für Timo Horn im FC-Tor. Auf der anderen Seite konnte Hübner vor einem Kölner Gegenspieler klären (16.), ehe Jasmin Fejzic zum ersten Mal eingreifen musste. Der Aalener Schlussmann rettete vor Anthony Ujah, Sascha Traut konnte den Ball anschließend aus der Gefahrenzone schlagen (18.).
Nach einer guten halben Stunde belohnte die Hasenhüttl-Elf dann ihre Offensivbemühungen mit dem 1:0. Cidimar legte im Liegen für Dausch ab, der seinen sechsten Saisontreffer erzielen konnte (31.). Vor dem Seitenwechsel hätte Valentini noch erhöhen können, sein Schuss landete allerdings in den Armen von Horn (41.), auch eine Freistoß-Variante von Dausch und Traut brachte keinen Erfolg (42.). So ging es mit der 1:0-Führung des VfR in die Pause.
Auch in Hälfte zwei erspielten sich die Schwarz-Weißen weiter gute Tormöglichkeiten, hinten standen die Abwehr und auch Torhüter Fejzic gut und konnten bei Gefahr klären (57., 66.). Das zweite Tor wurde dann wunderschön herausgespielt: Robert Lechleiter, der nach seiner Einwechslung ordentlich für Druck nach vorne sorgte, spielte den Ball auf den rechte Flügel, wo ihn sich Sascha Traut erlief und direkt nach innen flankte. Dort lauerte Cidimar, der ungehindert zum 2:0 einköpfen konnte (77.).
Stimmen zum Spiel:
Ralph Hasenhüttl: Ich muss meine Jungs loben für das, was sie heute geleistet haben. Den spielstarken Gegner so unter Druck zu setzen und versuchen, weit vorne zu stören - das war heute unser Ziel. Und das ist uns über lange Zeit des Spiels gut gelungen. Man hat meiner Mannschaft angemarkt, wie willig sie war und wie hoch unser Anspruch ist, nicht gelobt zu werden für gute Leistungen wie in den drei Wochen davor und wenig mitzunehmen, sondern auch mal einen dreckigen Sieg nach Hause zu fahren. Viele Spieler haben sich heute für ein engagiertes Spiel belonht. Es freut mich, dass wir einen Gegner, der uns hätte mit einem Sieg in der Tabelle überholen können, auf Distanz gehalten haben. Wir haben jetzt unglaubliche 19 Punkte, sind mit Abstand der beste Aufsteiger, haben zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und sind noch nicht einmal bei der Hälfte der Meisterschaft angelangt. Dennoch wissen wir, dass es nicht einfacher wird in den nächsten Wochen.
Holger Stanislawski: Nach der Leistung fehlen mir ein bisschen die Worte. Alles das, worauf wir hingewiesen haben und was wichtig ist für so eine Partie, haben wir vermissen lassen. Dementsprechend haben wir verdient verloren und werden jetzt eine hochinteressante Woche haben.
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Barth, Hübner (46. Kister), Buballa - Junglas, Leandro - Valentini, Dausch (69. Lechleiter), Klauß (87. Hofmann) - Cidimar
1. FC Köln: Horn - Brecko, Maroh, Wimmer, Eichner - Lehmann, Strobl (46. Royer), Hector (67. Tese) - Clemens, Chihi (81. McKenna) - Ujah
Tore: 1:0 Dausch (31.), 2:0 Cidimar (77.)
Gelbe Karten: Hübner, Fejzic / Lehmann
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Zuschauer: 10.091
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FC Ingolstadt - VfR Aalen |
26.10.12 |
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FC Ingolstadt nimmt Revanche für Pokalniederlage
Der FC Ingolstadt hat sich im Verfolgerduell der 2. Liga gegen den VfR Aalen erfolgreich für die Pleite im DFB-Pokal revanchiert. Groß und Schäffler besiegelten die Niederlage für die Elf von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl.
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FC Ingolstadt nimmt Revanche für Pokalniederlage
Der FC Ingolstadt hat sich im Verfolgerduell der 2. Liga gegen den VfR Aalen erfolgreich für die Pleite im DFB-Pokal revanchiert. Groß und Schäffler besiegelten die Niederlage für die Elf von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl.
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Aalens Coach hatte seine Startformation umgestellt, brachte mit Valentini, Haller und Kister drei neue Leute.
Gleich zu Beginn hatten die Gäste großes Pech, als das Schiedsrichtergespann zu Unrecht auf Abseits entschied und dem VfR somit die Chance zur Führung verbaute. Auf der Gegenseite tankte sich FCI-Torjäger Caiuby durch, schoss das Leder dann allerdings deutlich über das Tor von Jasmin Fejzic. Auch wenn keine Großchancen dabei waren, hatte der VfR doch die besseren Möglichkeiten auf seiner Seite.
Nach dem Seitenwechsel dann aus heiterem Himmel die Führung für die Oral-Elf: Aalens Hintermannschaft ließ Groß völlig unbedrängt zum 1:0 einköpfen (56.). Hasenhüttl reagierte und brachte Cidimar und Dausch in die Begegnung. Der VfR wollte nun den Ausgleich und hatte durch Lechleiter, Buballa und Cidimar gute Möglichkeiten, das Leder brachten die Mannen von der Ostalb aber nicht über die Linie.
Es lief bereits die Nachspielzeit, als sich der eingewechselte Schäffler im Laufduell gegen Hübner durchsetzte und Jasmin Fejzic mit einem Heber überwand. Dieser Treffer war gleichzeitig auch der Schlusspunkt.
Ralph Hasenhüttl meinte nach der Partie: "Wir haben heute ein Spiel gesehen mit vielen rassigen Torszenen. Anfangs hatten wir Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind, da waren wir noch zu unsortiert. Doch dann haben wir uns gut gefangen, haben dem Gegner weniger Räume gelassen und gefährliche Gegenstöße gesetzt. Aber wir haben es versäumt, daraus etwas Zählbares mitzunehmen. Wenn man so viel investiert, sollte man auch etwas mitnehmen. Das 1:0 fällt auf eine Art und Weise, wie es nicht passieren darf. Dennoch haben wir anschließend versucht, das Ruder rumzureißen. Das ist uns aber nicht gelungen. Schade, dass wir heute nicht belohnt wurde für ein gutes Auswärtsspiel."
FC Ingolstadt: Özcan - da Costa, Mijatovic, Gunesch, Schäfer, Groß, Matip, Uludag (72. Korkmaz), Caiuby, Leitl (88. Roger), Eigler (81. Schäffler).
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Hübner, Buballa, Hofmann, Grech, Lechleiter, Haller (60. Dausch), Valentini (74. Zimmermann), Reichwein (60. Cidimar).
Tore: 1:0 Groß (56.), 2:0 Schäffler (90.).
Gelbe Karten: da Costa, Schäfer, Leitl - Kister.
Schiedsrichter: Steuer (Menden).
Zuschauer: 5812
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VfR Aalen - Energie Cottbus |
21.10.12 |
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Erstes Unentschieden für den VfR: 1:1 gegen Cottbus
Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga spielte der VfR Aalen zum ersten Mal in der laufenden Saison unentschieden. Die Hasenhüttl-Elf und Energie Cottbus trennten sich mit einem 1:1 (0:0).
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Erstes Unentschieden für den VfR: 1:1 gegen Cottbus
Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga spielte der VfR Aalen zum ersten Mal in der laufenden Saison unentschieden. Die Hasenhüttl-Elf und Energie Cottbus trennten sich mit einem 1:1 (0:0).
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Im Sonntagsspiel gegen Energie Cottbus veränderte Ralph Hasenhüttl seine Startformation nur auf einer Position gegenüber dem letzten Auftritt in Sandhausen. Statt Cidimar bildete Marcel Reichwein die einzige Sturmspitze. Und der Angreifer sorgte auch gleich für die erste gefährliche Situation in Richtung Gäste-Tor. In der 2. Spielminute konnte FCE-Torhüter Thorsten Kirschbaum einen Freistoß von Reichwein nur mit Mühe klären. Anschließend sahen die 6.407 Zuschauer eine über weite Strecken ausgeglichene Partie, in der die Gäste in Person von Boubacar Sanogo die nächste Möglichkeit verzeichnen konnten. Sein Kopfball ging aber knapp am Tor von Jasmin Fejzic vorbei (19.). Cottbus konnte in der Folge ein leichtes Chancenplus verzeichnen, die Aalener Defensive stand aber sicher.
Zum Ende der ersten 45 Minuten dann noch einmal der VfR im Vorwärtsgang: Martin Dausch brachte den Ball von links in den Strafraum. Dort verpasste Lechleiter nur um Zentimeter. Kurz vor dem Seitenwechsel gab es noch eine Hundertprozentige für Michael Klauß: Lechleiter kam an der rechten Seitenauslinie gerade noch an den Ball, brachte ihn in die Mitte, wo Klauß lauerte. Dessen Volleyabnahme konnte Uwe Möhrle jedoch gerade noch von der Linie befördern. So ging es zum dritten Mal in dieser Saison mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel begannen die Aalener so stark, wie sie den ersten Durchgang beendet hatten. Lechleiters Hereingabe von rechts verpassten Reichwein und Klauß im Strafraum nur knapp (49.). Der VfR konterte jetzt im eigenen Stadion: Buballa machte das Spiel schnell, über Klauß kam der Ball in Richtung Cottbuser Tor, fand dort aber keinen Abnehmer. Kurz darauf war Kirschbaum einen Tick schneller am Ball als Dausch (56.). Es folgte ein Freistoß aus dem Mittelkreis: Hübner spielte zum eingewechselten Valentini, der verlängerte auf Lechleiter - doch Kirschbaum konnten den Ball gerade noch an den Pfosten lenken (57.).
In der 60. Minute dann mal wieder eine Aktion auf der Gegenseite, als Clemens Fandrich erst durch Jasmin Fejzic gestoppt werden konnte. Der VfR drängte aber weiter auf das erste Tor: Lechleiters Schuss von der Grundlinie konnte Kirschbaum noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (64.). Nach dem anschließenden Eckball kam Enrico Valentini zum Abschluss, aber erneut war Kirschbaum auf dem Posten (66.). In 70. Spielminute kam Boubacar Sanogo auf der anderen Seite frei zum Kopfball - das 1:0 für die Gäste. Doch die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl ließ sich vom Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und drängte auf den Ausgleich. Martin Dausch vollstreckte in der 84. Minute zum 1:1-Endstand.
Stimmen zum Spiel:
Ralph Hasenhüttl (Cheftrainer VfR Aalen): Wir haben auch nach dem 1:1 keine Sekunde einen Zweifel daran gelassen, dass wir das Spiel noch gewinnen wollten. Das lieben denke ich auch die Zuschauer an unserem Spiel, dass wir bis zuletzt immer auf Sieg spielen. Mit Tim Kister haben wir einen kopfballstarken Mann in die Spitze beordert, um dort noch etwas zu bewegen. Aufgrund der zweiten Hälfte war der Punktgewinn für uns absolut verdient. Beim Schuss von Robert Lechleiter aus der Drehung, den der Keeper super pariert, war ich schon zum Jubeln unterwegs. Wir haben heute gegen eine absolute Spitzenmannschaft einen Punkt ergattert und das hilft uns auf unserem Entwicklungsprozess weiter.
Benjamin Hübner: Wir hätten es heute verdient gehabt, das ein oder andere Tor mehr zu machen. Beim Gegentreffer macht Sanogo das natürlich gut, er hatte etwas zu viel Platz beim Kopfball. Insgesamt ist das 1:1 heute zu wenig für den Aufwand, den wir betrieben haben. Das ärgert mich.
Marcel Reichwein: Wir wussten, dass eine schwere Aufgabe auf uns zukommen würde. Die Partie war kampfbetont, beide Teams hatten gute Chancen. Über den gesamten Spielverlauf hatten wir mehr von der Partie und sind nach dem 0:1 stark zurück gekommen. Ich hätte gerne weiter gespielt, aber die Platzwunde am Hinterkopf war zu tief und musste genäht werden.
Martin Dausch: Für die Moral war dieser Punkt sehr wichtig. Wir haben gezeigt, dass wir zurückkommen können. Der Ausgleich war verdient, danach hatten wir beim Lattenball noch das Glück auf unserer Seite.
Rudi Bommer (Cheftrainer FC Energie Cottbus): In der ersten Hälfte haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und zwischen Minute 20 und 40 vier gute Tormöglichkeiten gehabt. Nach dem Wechsel sind wir nicht gut rausgekommen, haben dann aber zurück gefunden. Wenn du in der 70. Minute in Führung gehst, dann musst du das Ding eigentlich über die Runden bringen. Das war heute das Manko. Insgesamt muss ich dem Team aber ein Kompliment machen, speziell nach den Verletzungsrückschlägen der vergangenen Tage.
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Barth, Hübner, Buballa - Hofmann, Leandro (79. Kister) - Lechleiter, Dausch, Klauß (74. Cidimar) - Reichwein (56. Valentini)
Energie Cottbus: Kirschbaum - Engel (46. Rippert), Möhrle, Börner, Bittroff - Fandrich, Kruska, Banovic, Sörensen - Fenin (33. Glasner), Sanogo
Tore: 0:1 Sanogo (70.), 1:1 Dausch (84.)
Gelbe Karten: Dausch, Hübner, Cidimar / Sörensen
Schiedsrichter: Christian Bandurski (Oberhausen)
Zuschauer: 6.407
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SV Sandhausen - VfR Aalen |
07.10.12 |
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Siegesserie gerissen: VfR unterliegt im Aufsteigerduell in Sandhausen mit 0:1
Die Siegesserie des VfR Aalen ist gerissen: Nach neun Punkten aus drei Partien unterlag die Hasenhüttl-Elf im Duell der Aufsteiger beim SV Sandhausen mit 0:1 (0:1). Onuegbu sorgte nach 19 Minuten für das Tor des Tages.
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Siegesserie gerissen: VfR unterliegt im Aufsteigerduell in Sandhausen mit 0:1
Die Siegesserie des VfR Aalen ist gerissen: Nach neun Punkten aus drei Partien unterlag die Hasenhüttl-Elf im Duell der Aufsteiger beim SV Sandhausen mit 0:1 (0:1). Onuegbu sorgte nach 19 Minuten für das Tor des Tages.
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Ralph Hasenhüttl setzte auf die gleiche Formation, die in der Vorwoche den FC Erzgebirge Aue mit 3:0 nach Hause schickte. Innenverteidiger Benjamin Hübner war rechtzeitig fit geworden und konnte somit auflaufen. Die erste Torchance gehörte dem VfR: Martin Dauschs Freistoß nach zwei Minuten landete allerdings neben dem Tor. Auch bei Fießers Versuch für den SV Sandhausen nur kurze Zeit später fehlten einige Zentimeter.
In der 19. Minute durften die Fans des SVS dann jubeln: Wooten setzte sich im Eins-gegen Eins gegen Daniel Buballa durch, drang bis zur Grundlinie vor und brachte das Leder nach innen, wo Oliver Barth gegen Onuegbu einen Tick zu spät kam - 1:0 für die Gastgeber.
Nun wurde die Hasenhüttl-Elf etwas aktiver und Michael Klauß hätte fast für den 1:1-Ausgleich gesorgt. Robert Lechleiter bediente Klauß mustergültig, doch dieser scheiterte am hervorragend reagierenden Sandhäuser Keeper Daniel Ischdonat (25.). Auf der Gegenseite hatte Wooten das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Distanzschuss prallte gegen den Pfosten, Jasmin Fejzic sicherte sich das Leder im Nachfassen.
In der Schlussphase der ersten Hälfte wollte es die Hasenhüttl-Elf nochmals wissen: Robert Lechleiters Schuss aus der Drehung wurde abgeblockt, kurze Zeit später zielte Martin Dausch aus der Drehung über das Tor. So blieb es beim 1:0 für die Dais-Elf.
Nach dem Seitenwechsel waren große Torraumszenen Mangelware. Die Aalener waren bemüht, vorne fehlte gegen eine gut geordnete Sandhäuser Hintermannschaft allerdings die Durchschlagskraft. Die beste Möglichkeit hatte Oliver Barth, als er in der 82. Minute nach einem Freistoß per Kopf nur knapp neben das Sandhäuser Tor zielte.
Die Länderspielpause nutzt der VfR Aalen am 12.10. zu einem Testspiel gegen Bundesligist SC Freiburg, ehe am 21.10. Energie Cottbus in der Scholz-Arena gastiert.
Stimmen zum Spiel
Ralph Hasenhüttl (Trainer VfR Aalen): "Ich bin enttäuscht, weil wir uns viel vorgenommen hatten. Aber ich habe heute eine Mannschaft gesehen, die wollte, die viel Druck gemacht hat. Für uns sind Auswärtsspiele Bonusspiele. Heute haben wir leider nichts mitgenommen, obwohl wir großen Aufwand betrieben haben. Wir werden die Niederlage richtig einordnen."
Martin Dausch (VfR Aalen): "Heute hätten wir noch zwei Halbzeiten spielen können - der Ball wäre vermutlich nicht rein gegangen."
Gerd Dais (Trainer SV Sandhausen): "Manchmal braucht man als Trainer auch ein glückliches Händchen, das hatten wir heute mit der Aufstellung von Onuegbu."
SV Sandhausen: Ischdonat - Falkenberg, Pischorn, Schulz (33. Kittner), Achenbach, Morena, Wooten, Fießer (79. Glibo), Tüting, Kandziora, Onuegbu (83. Löning).
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Barth, Hübner, Buballa, Hofmann, Grech (84. Bergheim), Klauß (63. Valentini), Dausch, Lechleiter, Cidimar (70. Reichwein).
Tor: 1:0 Onuegbu (19.)
Gelbe Karten: Tüting, Glibo - Grech
Zuschauer: 2800.
Schiedsrichter: Brand (Gerolzhofen).
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VfR Aalen - FSV Frankfurt |
28.09.12 |
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Dritter Sieg in Folge: Aalen schlägt Frankfurt mit 3:0
Der VfR Aalen konnte die Englische Woche erfolgreich beenden: Mit 3:0 (1:0) gewann die Elf von Ralph Hasenhüttl gegen den FSV Frankfurt und überholte die Hessen damit in der Tabelle der 2. Bundesliga.
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Dritter Sieg in Folge: Aalen schlägt Frankfurt mit 3:0
Der VfR Aalen konnte die Englische Woche erfolgreich beenden: Mit 3:0 (1:0) gewann die Elf von Ralph Hasenhüttl gegen den FSV Frankfurt und überholte die Hessen damit in der Tabelle der 2. Bundesliga.
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Auf vier Positionen veränderte der Aalener Cheftrainer seine Startelf gegenüber dem erfolgreichen Dienstagsspiel auf St. Pauli. Kapitän Leandro, Martin Dausch, Robert Lechleiter und Cidimar rückten in die Mannschaft. Dafür mussten Marco Haller, Enrico Valentini, Selim Aydemir und Marcel Reichwein erst einmal auf der Bank Platz nehmen.
Und wieder brachten die Neuen frischen Wind in das laufintensive Spiel des VfR. Nach 12 Minuten hatte Robert Lechleiter die erste Möglichkeit für die Gastgeber. Michael Klauß kam schnell über die linke Seite, bediente dann den Offensivkollegen, doch FSV-Torhüter Klandt konnte in letzter Sekunde zur Ecke klären. Lechleiter war wenig später dann trotzdem am Führungstreffer beteiligt - gemeinsam mit Cidimar bereitete er das 1:0 durch Martin Dausch vor (19.). Es war bereits der vierte Saisontreffer des VfR-Mittelfeldspielers.
Die Hausherren gaben das Spiel auch in der Folge nie aus der Hand und konnten nach dem Seitenwechsel auf 2:0 erhöhen: Nach einem Einwurf von Sascha Traut schloss Andreas Hofmann sehenswert ab (51.). Der Mittelfeldspieler konnte so seine Leistung mit einem Treffer krönen. Die endgültige Entscheidung besorgte schließlich der eingewechselte Enrico Valentini. Er erzielte in der 88. Spielminute das 3:0 - gleichzeitig der Endstand.
Damit hat der VfR Aalen in seiner ersten Englischen Woche in der 2. Liga neun von neun möglichen Punkten geholt, dabei blieb die Mannschaft ohne Gegentor. Weiter geht es am kommenden Sonntag (7.10., 13.30 Uhr) mit dem Duell der beiden Aufsteiger beim SV Sandhausen.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen):"Ich bin sehr stolz auf das, was die Jungs in dieser Englischen Woche geleistet haben. Vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, ist super aufgegangen. Wir haben heute gegen einen Gegner gespielt, der uns vor der Pause gezeigt hat, warum er so weit vorne in der Tabelle steht. Der Schlüssel zum Erfolg war die Tatsache, dass wir etwas frischer gewirkt haben als die Frankfurter und im Spiel nach vorne die weiten Wege gegangen sind. Wir haben unheimlich viel gegen den Ball gearbeitet. Dass dies begeisternd ist, merkt man an der Stimmung im Stadion, die heute fantastisch war. Jetzt bekomme ich nächste Woche ein Riesenproblem, denn ich kann ja nur elf Spieler aufstellen. Viele haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, in der 2. Liga zu spielen und uns richtig weiter zu helfen. Es gibt aber sicher unangenehmere Aufgaben für einen Trainer."
Benno Möhlmann (FSV Frankfurt): "Beim Blick auf die Statistik wird mir klar, warum wir verloren waren. Wir haben zuviel gespielt und waren nicht effektiv genug. In der ersten Hälfte hat meine Mannschaft nicht viele Aktionen des Gegners zugelassen. Bei der ersten Aalener Chance haben wir mitgeholfen, dass diese zu Stande kam und mussten dann auch anerkennen, dass der VfR das sehr gut gemacht hat. In der Folgezeit mussten wir mehr das Spiel machen und haben drei bis vier gute Aktionen gehabt, konnten diese aber nicht verwerten. Nach dem Wechsel haben wir gewusst, dass wir auf Konter aufpassen müssen. Wir sind mit dem VfR auf eine Mannschaft getroffen, die sich auf das beschränkt, was sie kann, und was sie kann, macht sie sehr gut."
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Barth, Hübner, Buballa - Hofmann, Leandro (C) - Lechleiter, Dausch (85. Junglas), Klauß (75.Valentini) - Cidimar (83. Aydemir)
FSV Frankfurt: Klandt - Huber, Schlicke, Gledson (77. Stark), Teixeira - Konrad, Bambara - Görlitz (68. Verhoek), Yelen (68. Roshi), Yun, Kapllani
Tore: 1:0 Dausch (19.), Hofmann (51.), 3:0 Valentini (88.)
Gelbe Karten: Hübner - Konrad, Yun, Kapllani
Schiedsrichter: Marcel Unger (Halle/Saale)
Zuschauer: 5.841
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FC St. Pauli - VfR Aalen |
25.09.12 |
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1:0 - Aalener Freudentanz im "Freudenhaus der Liga"
Der VfR Aalen bleibt auswärts in dieser Saison weiter top: Beim Auswärtsspiel am Millerntor setzte sich die Hasenhüttl-Elf durch einen Treffer von Benjamin Hübner in der 45. Minute mit 1:0 durch.
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1:0 - Aalener Freudentanz im "Freudenhaus der Liga"
Der VfR Aalen bleibt auswärts in dieser Saison weiter top: Beim Auswärtsspiel am Millerntor setzte sich die Hasenhüttl-Elf durch einen Treffer von Benjamin Hübner in der 45. Minute mit 1:0 durch.
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VfR-Coach Ralph Hasenhüttl hatte aufgrund der englischen Woche und den kräftezehrenden Aufgaben zuletzt rotiert. Dausch, Grech, Cidimar und Lechleiter blieben zunächst auf der Bank, mit Klauß, Reichwein, Valentini und Haller kamen frische Kräfte in die Startformation. In der Innenverteidigung ersetzte Oliver Barth in seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den VfR den verletzten Tim Kister.
Das erste Ausrufezeichen der Partie setzten die Platzherren, als Ebbers nach sieben Minuten aus der Drehung abzog und nur Zentimeter am Kasten von Jasmin Fejzic vorbei schoss. Auch der VfR trat ohne Respekt auf und tauchte das ein oder andere Mal gefährlich vor Pauli-Keeper Tschauner auf. Marcel Reichwein hatte zwei Mal die Führung auf dem Fuß, doch noch hielten die Gastgeber die Null. Bis zur 45. Minute: Nach einer Ecke von Selim Aydemir schraubte sich Benjamin Hübner nach oben und traf mit der Schulter zur Aalener Führung - die rund 300 mitgereisten VfR-Fans waren aus dem Häuschen.
Nach dem Seitenwechsel wurden die Schubert-Schützlinge druckvoller und wollten den kompletten Saisonfehlstart unbedingt abwenden. Großchancen blieben aber wie im ersten Durchgang Mangelware. Der VfR hingegen hatte durch Barth (61.) und Klauß (72.) zwei hervorragende Möglichkeiten, den Sack zuzumachen. So wurde es für die Aalener doch noch eine Zitterpartie, in der Keeper Jasmin Fejzic aber der Turm in der Schlacht war und in der Schlussphase zwei Mal glänzend parierte. In der Nachspielzeit wurde es dann richtig dramatisch: Zunächst setzte Enrico Valentini einen Strafstoß an die Latte, im direkten und finalen Gegenzug verpasste Ginczek nur um Haaresbreite den Ausgleich.
Am Ende feierte der VfR den dritten (!) Auswärtssieg und geht nun mit breiter Brust ins Heimspiel am Freitag gegen den FSV Frankfurt.
Stimme des Trainers
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): " Wenn der VfR Aalen am Millerntor antreten darf, ist das schon etwas ganz Besonderes. Wenn dieser Auftritt dann noch mit drei Punkten belohnt wird, umso mehr. Wir haben heute viel riskiert, aber unser Plan ist voll aufgegangen. Ich wollte in der anstrengenden englischen Woche frische Kräfte ins Spiel bringen. Alle Spieler haben ihre Aufgaben sehr gut erfüllt, es war für uns alle heute ein besonderes Erlebnis."
FC St. Pauli: Tschauner - Avevor, Mohr, Thorandt, Schachten (77. Saglik), Funk (63. Boll), Daube, Bartels, Gogia (46. Gyau), Ebbers, Ginczek.
VfR Aalen: Fejzic - Buballa, Hübner, Barth, Traut, Hofmann, Haller (70. Grech), Aydemir (85. Dausch), Klauß, Valentini, Reichwein (67. Lechleiter).
Tor: 0:1 Hübner (45.).
Gelbe Karten: Bartels, Ginczek - Haller, Aydemir.
Schiedsrichter: Leicher (Landshut).
Zuschauer: 20932.
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VfR Aalen - Erzgebirge Aue |
21.09.12 |
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Heimsieg: Aalen schlägt Erzgebirge Aue mit 2:0 (1:0)
Der VfR Aalen hat am Freitagabend den ersten Heimsieg in der 2. Bundesliga eingefahren. Nach Toren von Martin Dausch (45.) und Robert Lechleiter (71.) schlug die Hasenhüttl-Elf den FC Erzgebirge Aue mit 2:0 (1:0).
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Heimsieg: Aalen schlägt Erzgebirge Aue mit 2:0 (1:0)
Der VfR Aalen hat am Freitagabend den ersten Heimsieg in der 2. Bundesliga eingefahren. Nach Toren von Martin Dausch (45.) und Robert Lechleiter (71.) schlug die Hasenhüttl-Elf den FC Erzgebirge Aue mit 2:0 (1:0).
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Der VfR Aalen lief gegenüber dem letzten Auswärtsspiel bei Hertha BSC mit einer auf zwei Positionen veränderten Startelf auf. Jasmin Fejzic, der bereits im DFB-Pokal gegen Ingolstadt das Tor gehütet hatte, rückte erstmals auch in der Liga für Daniel Bernhardt in die Startformation. Außerdem ersetze Cidimar Marco Haller. Cheftrainer Ralph Hasenhüttl stellte vom 4-3-3-System wieder auf ein 4-2-3-1 um, wobei Cidimar als Sturmspitze auflief.
Die Umstellung machte sich von Beginn an bemerkbar - die Anfangsphase der Partie fand hauptsächlich in der Hälfte der Gäste aus Sachsen statt. In der 4. Minute hatte Selim Aydemir die erste Tormöglichkeit, die allerdings geklärt werden konnte. Anschließend lieferten sich Cidimar und Martin Männel vor dem FCE-Gehäuse ein Duell um den Ball, das der Auer Schlussmann allerdings für sich entscheiden konnte. Es dauerte bis zur 14. Minute, ehe auf der anderen Seite Fejzic das erste Mal eingreifen musste, indem er eine Flanke abfing. Ebenso ein Eckball des FCE nach 17 Minuten, den der Aalener Schlussmann souverän klärte.
Die Gäste kamen nun besser ins Spiel - die besseren Chancen hatte aber weiterhin der VfR: Martin Dauschs Freistoß verfehlte das Tor am langen Pfosten nur knapp (28.). Dann schickte er Robert Lechleiter, dessen Schuss von Männel entschärft werden konnte (32.). Aydemirs Freistoß wurde zum Eckball geklärt, der kam aber zu weit (33.). In der Schlussphase der ersten Halbzeit riss der VfR die Begegnung dann noch einmal an sich. Erst dribbelte sich Andreas Hofmann über rechts Richtung Torauslinie, seine Hereingabe wurde abgefangen von Männel (39.).
Dann die Erlösung: In der 45. Spielminute eroberte Dausch den Ball im Mittelfeld, dribbelte schnell in Richtung Gäste-Tor und schloss sehenswert zur 1:0-Führung ab. Schiedsrichter Markus Wingenbach pfiff die Partie nach dem Treffer nicht mehr an, sondern bat sofort zum Pausentee.
Nach dem Seitenwechsel konnten die ganz in orange spielenden Veilchen erste einen Aydemir-Freistoß klären (49.), ehe René Klingbeil in höchster Not vor Cidimar rettete, Lechleiter hatte den Angreifer-Kollegen schön von links bedient (50.). Auf der Gegenseite hielt Fejzic sein Team mit einem Reflex im Spiel, als er den Ball gerade noch über die Querlatte lenken konnte (51.), auch die folgende Ecke hatte der Schlussmann sicher.
Robert Lechleiter sorgte schließlich für die Entscheidung: Er tankte sich rechts in den Auer Strafraum durch, und versenkt unhaltbar zum 2:0 (71.). In der Endphase der Begegnung mussten dann noch beide VfR-Innenverteidiger verletzt ausscheiden. Erst musste Benjamin Hübner mit schwerer Oberschenkelprellung raus (75.), dann wurde Tim Kister mit einer Sprunggelenksverletzung vom Platz getragen (87.). Zwei schwere Ausfälle, die die Hasenhüttl-Elf da verkraften muss, denn bereits am kommenden Dienstag (25.9., 17.30 Uhr) geht es mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli weiter.
Stimme des Trainers
Ralph Hasenhüttl: "Wenn wir es nicht schaffen, einen Gegner an die Wand zu spielen, so wollen wir ihn wenigstens an die Wand laufen. Das hat die Mannschaft heute in toller Manier gezeigt. Die Jungs sind gelaufen wie die Hasen und haben prima gegen den Ball gearbeitet. Jasmin Fejzic hat sich im Training so sehr aufgedrängt, dass ich nicht mehr an ihm vorbei gekommen bin. Das 1:0 durch Martin Dausch fiel für uns zu einem perfekten Zeitpunkt. Jetzt hoffen wir, dass die verletzt ausgeschiedenen Tim Kister und Benjamin Hübner bald wieder zur Verfügung stehen."
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister (87. Valentini), Hübner (74. Junglas), Buballa - Hofmann, Leandro (C) - Lechleiter, Dausch, Aydemir (89. Reichwein) - Cidimar
FC Erzgebirge Aue: Männel - Schlitte (67. König), Klingbeil, Paulus, Gercaliu,, - Hensel, Schröder - Müller (46. Savran), Hochscheidt, Kocer - Sylvestr
Tore: 1:0 Dausch (45.), 2:0 Lechleiter (71.)
Gelbe Karten: - / Paulus, Männel
Rote Karte: Klingbeil (79.)
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Mainz)
Zuschauer: 5.723
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Hertha BSC Berlin - VfR Aalen |
16.09.12 |
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Der VfR unterliegt der Hertha mit 0:2 (0:0)
Am 5. Spieltag der 2. Bundesliga hat der VfR Aalen bei Hertha BSC mit 0:2 (0:0) verloren.
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Der VfR unterliegt der Hertha mit 0:2 (0:0)
Am 5. Spieltag der 2. Bundesliga hat der VfR Aalen bei Hertha BSC mit 0:2 (0:0) verloren.
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Eine Stunde lang hielt die Hasenhüttl-Elf im Berliner Olympiastadion gut mit, dann fiel nach einer Ecke der Herthaner das 0:1 (60.). Marcel Ndjeng hatte den Standard ausgeführt, Adrian Ramos anschließend per Kopf verwandelt. In der 90. Spielminute erzielte Ronny den zweiten Berliner Treffer.
Stimmen zum Spiel:
Ralph Hasenhüttl: "Wir haben uns lange ordentlich verkauft, die neue taktische Variante ist lange sehr gut aufgegangen. Wir haben gut umgeschaltet. Aber was uns gefehlt hat, waren Nadelstiche, die entscheidenden Torchancen. Hinten haben wir es sehr ordentlich gemacht, da hat der Gegner lange keine Lösung gefunden. Dass wir nach einer Standardsituation das 0:1 bekommen haben, tut unglaublich weh. Da haben wir einmal nicht aufgepasst und schon lagen wir hinten. Danach wurde es schwerer, wir haben mehr Räume geboten und waren vorne vor dem Tor nicht zwingend. Insgesamt klingt das 0:2 aber deutlicher als es war heute. Wenn alles perfekt gelaufen wäre, hätten wir einen Punkt mitnehmen können. So nehmen wir positiv mit, dass wir gesehen haben, dass wir taktisch flexibel sind."
Jos Luhukay: "Aalen hat von der ersten bis zur letzten Minute viel investiert. Sie haben aus einer kompakten Defensive heraus schnell umgeschaltet. Es forderte viel Geduld, bis das Tor gefallen ist."
Aufstellung: Bernhardt - Traut, Kister, Hübner, Buballa - Haller, Hofmann, Leandro - Lechleiter, Dausch (60. Valentini), Aydemir (56. Reichwein, 83. Cidimar)
Tore: 1:0 Ramos (60.), 2:0 Ronny (90.)
Gelbe Karten: Franz, Wagner - Hofmann, Traut
Schiedsrichter: Peter Sippel
Zuschauer: 34.712
Impressionen vom Spiel gibt es auf der VfR-facebook-Seite.
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VfR Aalen - Eintracht Braunschweig |
01.09.12 |
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VfR Aalen unterliegt Spitzenreiter Braunschweig
Am 4. Spieltag der Saison 2012/13 muss sich der VfR Aalen der Eintracht aus Braunschweig mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Die Treffer für den noch ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Bundesliga erzielten Mirko Boland (27., 50.) und Norman Theuerkauf (57.).
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VfR Aalen unterliegt Spitzenreiter Braunschweig
Am 4. Spieltag der Saison 2012/13 muss sich der VfR Aalen der Eintracht aus Braunschweig mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Die Treffer für den noch ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Bundesliga erzielten Mirko Boland (27., 50.) und Norman Theuerkauf (57.).
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Damit geht der VfR Aalen mit sechs Zählern aus den ersten vier Begegnungen in die Länderspielpause. Während dieser stehen zwei Testspiele an: Am Donnerstag (6.9., 18 Uhr) trifft die Hasenhütlt-Elf auf Al Wasl und am Freitag (7.9., 18 Uhr) tritt sie beim 1. Göppinger SV an. In der Liga geht es am 16. September (Sonntag, 13.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC weiter.
VfR Aalen: Bernhardt - Traut, Kister, Hübner, Buballa - Hofmann, Leandro (77. Junglas) - Lechleiter, Dausch (63. Valentini), Haller - Reichwein (60. Klauß)
Eintracht Braunschweig: Davari - Correia, Bicakcic, Dogan, Reichel, Kratz (68. Vrancic), Theuerkauf, Korte (46. Edwini-Bonsu), Kruppke (81. Pfitzner), Boland, Kumbela
Tore: 0:1 Boland (27.), 0:2 Theuerkauf (50.), 0:3 Boland (57.)
Gelbe Karten: Traut, Lechleiter / Boland
Schiedsrichter: Florian Steuer (Menden)
Zuschauer: 6604
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VfL Bochum - VfR Aalen |
26.08.12 |
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Kampls Treffer beschert VfR drei Punkte in Bochum
Zweiter Sieg im dritten Zweitliga-Spiel für den VfR Aalen: Durch einen Treffer von Kevin Kampl in der 85. Minute setzte sich die Hasenhüttl-Elf beim VfL Bochum verdient mit 1:0 durch.
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Kampls Treffer beschert VfR drei Punkte in Bochum
Zweiter Sieg im dritten Zweitliga-Spiel für den VfR Aalen: Durch einen Treffer von Kevin Kampl in der 85. Minute setzte sich die Hasenhüttl-Elf beim VfL Bochum verdient mit 1:0 durch.
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Kurz vor Spielbeginn musste VfR-Coach Ralph Hasenhüttl seine Mannschaft umbauen. Martin Dausch signalisierte nach dem Warmlaufen, dass seine Oberschenkelverletzung einen Einsatz unmöglich machte.
Bei strömendem Regen machten die Gäste ihre Sache im ersten Durchgang gut und erarbeiteten sich sogar ein Chancenplus. In der 19. Minute hatten die Bochumer Glück, als Maltritz eine Hereingabe von Reichwein in höchster Not vor dem heraneilenden Kevin Kampl klärte. Kaum Zeit zum Durchatmen gab es für die Platzherren in dieser Phase, denn in der direkt folgenden Szene steckte Lechleiter klug auf Haller durch, der aus spitzem Winkel seinen Meister in Keeper Andreas Luthe fand.
Die beste Szene für den VfL in Durchgang eins kurz vor der Pause: Tasaka legte per Kopf ab, Goretzka zog Vollspann ab, aber Benjamin Hübner warf sich in den Schuss und bereinigte diese Bochumer Großchance auf Kosten einer Ecke.
Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel verzeichnete ebenfalls das Team von Coach Andreas Bergmann. Dedic versuchte es aus der Drehung mit einem Heber über Daniel Bernhardt, doch der machte sich lang und diese Chance zunichte. Auch in der 60. Minute war Aalens Schlussmann auf dem Posten, als Tasaka von der Strafraumgrenze gefährlich abzog.
Der VfR spielte seinen Part clever und souverän, setzte immer wieder Akzente nach vorne. Vor allem Kevin Kampl brachte die Bochumer Hintermannschaft in den Eins-gegen-Eins-Situationen in Schwierigkeiten. In der 71. Minute musste sich Luthe schon ganz lang machen, um nach einem Schuss des slowenischen U21-Kapitäns den Bochumer Rückstand zu vermeiden. Diesen bejubelten die Aalener in der 75. Minute, als Hübner kurz vor der Bochumer Torlinie den Ball ins Netz bugsierte. Nach Protesten des VfL beriet sich Schriever mit seinem Assistenten und nahm den Treffer zurück, nachdem Luthe die Hand bereits auf dem Ball hatte.
Zehn Minuten später durfte dann aber wieder gejubelt werden - und dieses Mal zählte das Tor. Kampl überwand Bochums Keeper aus kurzer Distanz und sorgte für Freudentänze bei den rund 230 mitgereisten Anhängern.
Der VfL warf nun alles nach vorne, doch das Abwehrbollwerk des VfR hielt stand. Somit entführte die Hasenhüttl-Elf die drei Punkte verdient auf die Ostalb.
Am nächsten Samstag kommt es damit zum Topspiel in der Scholz-Arena: Aalen empfängt als Tabellenvierte den Spitzenreiter Eintracht Braunschweig.
VfR-Coach Ralph Hasenhüttl war nach der Partie stolz auf seine Jungs: "Wir haben heute ein sehr intensives Spiel gesehen. Bochum war feldüberlegen und hat uns unter Druck gesetzt. Aber bereits in der ersten Hälfte haben wir phasenweise angedeutet, dass wir in der Lage sind, dagegen zu halten. Wir haben insgesamt nicht viele Chancen zugelassen. Dass das erste Tor nicht gegeben wurde, haben wir sehr gut weggesteckt. Kevin hat sich dann beim entscheidenden Treffer schön durchgesetzt. Es tut sehr gut, dass wir hier drei Punkte mitgenommen haben. Wir haben es geschafft, das Traumlos im DFB-Pokal auszublenden. Der Pokal ist eine tolle Sache, aber unser tägliches Brot ist die Liga. Und da war es heute wichtig, hier eine Top-Leistung zu bringen."
VfL Bochum: Luthe - Rothenbach, Maltritz, Sinkiewicz, Brügmann, Kramer (87. Gelashvili), Tasaka (73. Freier) Rzatkowski, Goretzka, Iashvili, Dedic (80. Scheidhauer).
VfR Aalen: Bernhardt - Buballa, Hübner, Kister, Traut, Hofmann, Grech, Kampl, Haller (90. Junglas), Lechleiter (90. Valentini), Reichwein (90. Klauß).
Tor: 0:1 Kampl (85.)
Gelbe Karten: Kramer - Lechleiter, Haller, Kampl, Junglas
Schiedsrichter: Schriever (Dorum).
Zuschauer: 11251
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Aalen jubelt: VfR mit 3:0 gegen Ingolstadt in Runde 2
Mit einem 3:0-Sieg gegen Ligakonkurrent FC Ingolstadt ist der VfR Aalen in die zweite DFB-Pokal-Runde eingezogen. Bei subtropischen Temperaturen brachten Lechleiter, Dausch und der eingewechselte Valentini die Hasenhüttl-Elf auf die Siegerstraße.
Nun warten alle gespannt auf die Auslosung der zweiten Runde, die am 25.08. gegen 20.30 Uhr bei Sky übertragen wird.
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Aalen jubelt: VfR mit 3:0 gegen Ingolstadt in Runde 2
Mit einem 3:0-Sieg gegen Ligakonkurrent FC Ingolstadt ist der VfR Aalen in die zweite DFB-Pokal-Runde eingezogen. Bei subtropischen Temperaturen brachten Lechleiter, Dausch und der eingewechselte Valentini die Hasenhüttl-Elf auf die Siegerstraße.
Nun warten alle gespannt auf die Auslosung der zweiten Runde, die am 25.08. gegen 20.30 Uhr bei Sky übertragen wird.
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Aalens Coach veränderte seine Elf im Gegensatz zu den ersten beiden Auftritten in der Liga nur auf einer Position: Jasmin Fejzic durfte für Daniel Bernhardt das Tor des VfR hüten.
Nach zehn Minuten musste sich Fejzic zum ersten Mal ins Spielgeschehen einschalten, als er einen Ingolstädter Eckball mit der Faust abwehrte. Bis dahin hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel, so drosch zum Beispiel FCI-Kapitän Stefan Leitl einen Freistoß aus rund 20 Metern in die Mauer (8.). Auf der Gegenseite setzte Martin Dausch mit einem Schuss nach elf Minuten ein erstes Zeichen.
Die Nummer zwei des VfR war es dann auch, die nach einer Viertelstunde den Führungstreffer der Schwarz-Weißen vorbereitete. Dauschs Eckball konnte Offensiv-Kollege Robert Lechleiter zum 1:0 verwerten (15.). Anschließend wurde die Hasenhüttl-Elf aktiver und FCI-Torwart Ramazan Özcan musste immer wieder eingreifen. Zuerst klärte er einen Schuss von Andreas Hofmann (19.), ehe der Österreicher den Abschluss von Kevin Kampls tollem Sololauf zur Ecke klärte (26.).
In der 33. Minute stand der Gäste-Keeper erneut im Mittelpunkt, als er einen Foulelfmeter - getreten von Martin Dausch - parieren konnte. Der Aalener Mittelfeldspieler sorgte aber nur zwei Minuten später dennoch für das 2:0, als er frei vor dem Schanzer-Gehäuse einschob (35.). Kevin Kampl hatte sich zuvor im Eins-gegen-Eins bärenstark durchgesetzt. Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung ging es zur Abkühlung in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den 3.027 Zuschauern in der Scholz-Arena zunächst ein ähnliches Bild wie zu Beginn der ersten Halbzeit: Die Begegnung fand hauptsächlich in der Hälfte des VfR Aalen statt. Die Ingolstädter waren um den Anschlusstreffer bemüht, der VfR verteidigte aber gut und ließ keine zwingenden Möglichkeiten zu oder Fejzic war auf dem Posten.
Dem eingewechselten Enrico Valentini war in der Nachspielzeit der Schlusspunkt zum 3:0 vorbehalten.
Stimmen der Trainer
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Das ist das erste Mal, dass Tomas Oral mir zum Sieg gratulieren muss. Seither hatte ich eine ganz schlechte Bilanz gegen ihn und seine Mannschaften. Wir hatten uns heute sehr viel vorgenommen und wollten mit unseren Mitteln, die uns zuletzt stark gemacht haben, zum Erfolg kommen. Ingolstadt hatte das Spiel lange Zeit unter Kontrolle, aber wir haben sehr gut verteidigt und nach vorne immer wieder gefährliche Konter gesetzt. Auch bei einer 2:0-Führung musst du gegen eine solch spielstarke Mannschaft immer auf der Hut sein, wir haben aber kaum gefährliche Szenen zugelassen. Kompliment an die Jungs, die unsere Marschroute perfekt umgesetzt haben."
Tomas Oral (FC Ingolstadt 04):"Wir wollten die schnellen Vorstöße der Aalener unterbinden und sind nach einer Standardsituation in Rückstand geraten, wodurch sich das Spiel verändert hat. Wir haben gerade in der ersten Hälfte versucht, nach vorne zu spielen und uns Chancen zu erarbeiten. Vor dem zweiten Tor habe ich ein Hand- und Foulspiel gesehen. Nichtsdestotrotz müssen wir da weiter spielen und nicht stehen bleiben. Nach der Pause haben wir nochmals alles probiert, der Gegner stand jedoch in der Deckung sehr massiv. Ich wünsche Ralph und seiner Mannschaft viel Erfolg im weiteren Pokal-Wettbewerb."
VfR Aalen: Fejzic - Traut, Kister, Hübner, Buballa - Hofmann, Leandro (C) - Lechleiter (90. Valentini), Dausch (78. Haller), Kampl - Reichwein (67. Klauß)
FC Ingolstadt 04: Özcan - da Costa, Biliskov, Gunesch, Schäfer - Leitl (C), Matip (78. Uludag), Groß (36. Akaichi), Korkmaz (78. Heller) - Eigler, Caiuby
Tore: 1:0 Lechleiter (15.), 2:0 Dausch (35.), 3:0 Valentini (90.)
Gelbe Karten: Groß, Schäfer
Schiedsrichter: Marcel Unger (Halle/Saale)
Zuschauer: 3.027
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VfR Aalen - 1. FC Kaiserslautern |
10.08.12 |
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VfR-Fans feiern ihre Mannschaft trotz knapper 1:2-Niederlage gegen den FCK |
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Über 12000 Zuschauer in der Scholz-Arena erlebten ein Zweitliga-Heimdebüt des VfR Aalen, dass sich durchaus sehen lassen konnte. Trotz der knappen 1:2-Niederlage gegen den Bundesliga-Absteiger feierten die VfR-Fans ihr Team nach einer starken Leistung noch lange nach Spielende.
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VfR-Fans feiern ihre Mannschaft trotz knapper 1:2-Niederlage gegen den FCK |
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Über 12000 Zuschauer in der Scholz-Arena erlebten ein Zweitliga-Heimdebüt des VfR Aalen, dass sich durchaus sehen lassen konnte. Trotz der knappen 1:2-Niederlage gegen den Bundesliga-Absteiger feierten die VfR-Fans ihr Team nach einer starken Leistung noch lange nach Spielende.
Tolles Wetter, volles Haus und Super-Stimmung auf den Rängen - die Bühne für den ersten Zweitliga-Auftritt in der Scholz-Arena war bereitet. Und die beiden Teams wollten da nicht zurück stehen. Es entwickelte sich von Beginn an ein attraktives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.
Reichwein setzte das erste Ausrufezeichen auf Aalener Seite (2.), Idrissou fehlten bei der ersten Chance für den FCK nur Zentimeter zum Torerfolg. Die VfR-Fans peitschten ihr Team immer wieder nach vorne, in der 17. Minute allerdings jubelten die rund 3100 mitgereisten Fans aus der Pfalz. Andreas Hofmann trat im Strafraum mit seinem Schuh auf den Schnürsenkel von Albert Bunjaku, der daraufhin zu Fall kam - Schiedsrichter Siebert zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte verwandelte trocken zur 1:0-Führung für die Foda-Elf.
Wie schon in Duisburg ließen sich die Platzherren davon aber nicht schocken, sondern suchten weiter ihre Möglichkeiten nach vorne. Nur acht Minuten später hieß es erneut Strafstoß, dieses Mal für den VfR. Simunek hatte das Leder im Strafraum mit der Hand berührt. Martin Dausch sagte "Danke" und traf wie in der Vorwoche vom Punkt - 1:1! Jetzt kochte die Scholz-Arena und um ein Haar hätte Robert Lechleiter den Aufsteiger sogar mit 2:1 in Führung gebracht, aber seinen Distanzschuss lenkte FCK-Keeper Sippel mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten (35.).
Als sich alle auf ein Remis zur Pause eingestellt hatten, schlug Kaiserslautern entscheidend zu. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld bediente Idrissou blitzschnell seinen Sturmkollegen Bunjaku, der im Eins-gegen-Eins-Duell mit Daniel Bernhardt das bessere Ende für sich hatte und zum 2:1 einschob.
Nach dem Seitenwechsel waren Großchancen zunächst eher Mangelware, doch in der Schlussphase warfen die Aalener nochmals alles nach vorne. Kampl per Kopf, Lechleiter und Haller hatten noch die Gelegenheit zum Ausgleich, der jedoch nicht mehr fallen wollte. Trotz der Niederlage gab es lange anhaltenden Applaus der VfR-Fans für einen tollen Auftritt ihrer Mannschaft, die den Bundesliga-Absteiger am Rande eines Punktverlustes hatte.
Am kommenden Sonntag (16 Uhr) geht es in der Scholz-Arena gegen Ingolstadt um den Einzug in die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals, ehe es am 26.8. in der 2. Bundesliga beim VfL Bochum weiter geht.
Stimmen der Trainer
Franco Foda (1. FC Kaiserslautern): "Wir sind zufrieden, dass wir gewonnen haben."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Es war heute ein toller Fußball-Abend vor einer fantastischen Kulisse und einer Stimmung, wie ich sie in Aalen bisher noch nicht erlebt habe. Wir haben vor der Saison gesagt, dass Fehler in dieser Liga knallhart bestraft werden. Speziell vor dem zweiten Gegentor haben wir den einen oder anderen Fehler zuviel gemacht und das nutzt eine Klasse-Mannschaft wie der FCK eben aus. Wir haben in der zweiten Hälfte nochmals alles probiert, aber der Ball wollte nicht über die Linie. Die Fehler werden wir genau analysieren und schnell lernen. Danke an unsere Fans, die uns 90 Minuten angetrieben haben. Das war absolut zweitligatauglich. Das Spiel meiner Jungs vom Einsatz her auch, vom Ergebnis her leider nicht ganz."
VfR Aalen: Bernhardt - Traut, Kister, Hübner, Buballa - Hofmann, Leandro - Lechleiter, Dausch (84. Haller), Kampl (86. Zimmermann)- Reichwein (71. Cidimar).
1. FC Kaiserslautern: Sippel - Dick, Simunek, Abel (84. Yahia), Bugera (74. Heintz), Alushi, Borysiuk, Vermouth (70. Fortounis), Zuck, Bunjaku, Idrissou.
Tore: 0:1 Bunjaku (17./Foulelfmeter), 1:1 Dausch (25./Handelfmeter), 1:2 Bunjaku (44.).
Gelbe Karten: Alushi, Heintz.
Schiedsrichter: Siebert (Berlin).
Zuschauer: 12038
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MSV Duisburg - VfR Aalen |
05.08.12 |
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Erfolgreiche Safaritour: VfR bezwingt "Zebras" mit 4:1
Was für eine Zweitligapremiere für den VfR Aalen: Beim hochgehandelten MSV Duisburg fuhr die Hasenhüttl-Elf nach einem perfekten Auftritt einen 4:1-Erfolg ein.
Reichwein, Dausch, Kampl und Lechleiter sorgten für die Aalener Treffer.
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Erfolgreiche Safaritour: VfR bezwingt "Zebras" mit 4:1
Was für eine Zweitligapremiere für den VfR Aalen: Beim hochgehandelten MSV Duisburg fuhr die Hasenhüttl-Elf nach einem perfekten Auftritt einen 4:1-Erfolg ein.
Reichwein, Dausch, Kampl und Lechleiter sorgten für die Aalener Treffer.
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Ohne Respekt startete der VfR in sein Premierenspiel - und das hatte es in sich! Nach einer ersten Duftmarke von Brosinski gleich nach Anpfiff hatte der VfR nach drei Minuten eine gute Freistoßmöglichkeit, doch Lechleiters Schuss flog deutlich neben das Tor. Die Duisburger versuchten, den Aufsteiger früh unter Druck zu setzen.
Nach 14 Minuten dann die 1:0-Führung für die Platzherren: Nach einer Ecke von links drückte Bajic freistehend den Ball über die Linie. Doch die Hasenhüttl-Elf ließ sich davon nicht beirren und zog ihre Linie weiter durch. 20 Minuten waren absolviert, als "Torminator" Robert Lechleiter einmal mehr seine Scorer-Qualitäten unter Beweis stellte und Offensiv-Partner Marcel Reichwein mit einer hervorragenden Flanke bediente. Der Ex-Erfurter bewies Köpfchen und trug sich mit dem ersten Aalener Zweitligatreffer überhaupt in die Geschichtsbücher ein.
Doch es sollte noch besser kommen: Der quirlige Kevin Kampl war in der 33. Minute im Strafraum nur durch ein Foulspiel zu stoppen. Schiedsrichter Sippel zögerte keine Sekunde und zeigte sofort auf den Punkt. Martin Dausch zeigte sich nervenstark und brachte den VfR mit 2:1 in Führung - mit diesem Stand ging es auch in die Pause. Der MSV begleitet von Pfiffen, die Aalener begeistert gefeiert von den rund 300 mitgereisten Anhängern.
Die Zuschauer hatten gerade wieder Platz genommen, da zappelte das Leder erneut im Duisburger Kasten. Kampl überwand Wiedwald nach toller Flanke von Reichwein sehenswert zum 3:1 - da mussten sich viele in der Schauinsland-Reisen-Arena ordentlich die Augen reiben.
Aalen spielte es ganz clever, während die Duisburger förmlich in eine Schockstarre fielen. Es lief nicht viel zusammen beim Team von Oliver Reck, das mit so großen Erwartungen in dieses Auftaktmatch ging. Davon war allerdings nicht viel zu sehen. Ganz anders die Gäste, die schnell und direkt in die Spitze spielten. So auch in der 60. Minute, als Kampl Lechleiter auf die Reise schickte und dieser mit einem trockenen Schuss auf 4:1 erhöhte.
Jovanovic hatte in der 70. den Anschlusstreffer für die Zebras auf dem Fuß, aber die VfR-Hintermannschaft agierte konzentriert und bereinigte auch diese Möglichkeit.
So bejubelten Mannschaft und Fans am Ende eines tollen Fußball-Nachmittages einen 4:1-Erfolg über den MSV.
Am Freitag (18 Uhr) kommt es dann in der Scholz-Arena zum Duell mit Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern. Für dieses Duell stehen noch rund 1700 Stehplatztickets zur Verfügung. Der VfR Aalen rät deshalb allen Fans, unbedingt den Vorverkauf zu nutzen.
Stimmen der Trainer
Oliver Reck (MSV Duisburg): "Wir mussten heute einen schweren Schlag hinnehmen."
Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen): "Wir sind als Team heute unglaublich geschlossen aufgetreten, jeder hat unheimlich viel investiert. Wir wissen den Sieg jedoch sehr gut einzuordnen und um die Schwere der Aufgaben, die uns im weiteren Saisonverlauf noch bevor stehen. Das Spiel wurde heute auch über die Fitness entschieden, meine Jungs sind sehr viel gelaufen."
MSV Duisburg: Wiedwald - Berberovic, Hoffmann (78. Lachheb), Bajic, Wolze, Sukalo, Pamic, Brosinski, Domovchiyski (46. Baljak), Brandy (63. da Silva), Jovanovic.
VfR Aalen: Bernhardt - Traut, Kister, Huebner, Buballa - Hofmann, Leandro - Lechleiter, Dausch (84. Junglas), Kampl - Reichwein (78. Cidimar).
Tore: 1:0 Bajic (14.), 1:1 Reichwein (20.), 1:2 Dausch (33./Foulelfmeter), 1:3 Kampl (46.), 1:4 Lechleiter (60.).
Gelbe Karten: Brandy
Schiedsrichter: Sippel (München).
Zuschauer: 14377.
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